Projekt «Bologna 2020»

Das Projekt

Im Rahmen des Projekts «Bologna 2020» überarbeitet die Philosophische Fakultät ihre Bachelor- und Masterstudiengänge grundlegend. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre. Die Philosophische Fakultät will ihren Studienbetrieb zukunftsfähig, verlässlich und attraktiv machen.

Im Zentrum des Reformpaketes stehen das Studienangebot und die Studienprogrammgestaltung der Philosophischen Fakultät. Die Fakultät ist dabei, ein attraktives Angebot an Bachelorstudiengängen zu entwickeln, die den Absolventinnen und Absolventen eine solide wissenschaftliche Grundausbildung auf einer breiten disziplinären Basis garantieren. Die Bachelorstudiengänge sind als selbstständige Studienstufe ausgestaltet. Mit dem Abschluss als erstem akademischen Grad eröffnen sich verschiedene Wege, von der Weiterführung des Studiums in einem Masterstudiengang an der UZH über den Wechsel an eine andere Hochschule bis zum Berufseinstieg.

Auf der Masterstufe kann das Studium entweder in konsekutiven, an die entsprechenden Bachelorstudiengänge anschliessenden Masterprogrammen, oder in zusätzlichen nicht-konsekutiven Masterprogrammen gewählt werden. Das Studienangebot soll sowohl die eigenen Absolventinnen und Absolventen ansprechen wie auch für Studierende mit einem auswärtigen Bachelorabschluss attraktiv sein. Im Fokus der Masterstufe steht die forschungsorientierte Weiterqualifikation mit der Möglichkeit zur individuellen Schwerpunktsetzung. In den gymnasialen Unterrichtsfächern bildet der fachwissenschaftliche Masterabschluss weiterhin die Basis für den Erwerb des Lehrdiploms für Maturitätsschulen.

Zu jedem Studienprogramm gibt es einen zeitgemässen Informationskatalog: Die Studienordnung und die Wegleitung (mit Modulkatalog und Mustercurriculum) erläutern kohärent, wie Studierende sich im Verlaufe der Semester die angestrebten Kenntnisse und Kompetenzen aneignen, um das entsprechende Studienprogramm erfolgreich abzuschliessen. Die Qualifikationsziele eines Studienprogramms werden klar und transparent dargestellt. Die zur Verfügung stehenden Informationen versetzen die Studierenden von Anfang an in die Lage, ihr Studium selbstverantwortlich zu planen und ihren Studienfortschritt einzuordnen. Jedes Studienprogramm eröffnet die Möglichkeit eines Studienabschlusses innerhalb der Regelstudienzeit. Ein Teilzeitstudium bleibt ebenfalls möglich.

 

Projektstruktur und Projektgremien

Auftraggeber des Projekts «Bologna 2020» ist die Universitätsleitung, die Projektsupervision obliegt dem Steuerungsausschuss. Der Auftraggeber ist in der Person des Rektors, Prof. Dr. Michael Hengartner, und der Prorektorin GSW, Prof. Dr. Gabriele Siegert, im Steuerungsausschuss repräsentiert. Der Universitätsrat ist durch Prof. Dr. Antonio Loprieno vertreten.

Ausserdem gehören dem Steuerungsausschuss der Dekan, Prof. Dr. Klaus Jonas, als Projektleiter und der Studiendekan, Prof. Dr. Daniel Müller Nielaba, als Process Owner an.

Im Verlaufe der einzelnen Projektphasen werden unterschiedliche fakultäre Gremien die Arbeiten ausführen. Dazu gehören die Arbeitsgruppe Studienkonferenz und – für die dritte Projektphase der fachlichen Implementierung – die Programmausschüsse. Die Fakultätsversammlung fällt die zentralen Entscheide und wird Rahmenverordnung sowie Studienordnung beraten und verabschieden. Weitere fakultäre Gremien (insbes. Fakultätsvorstand, Fakultätsausschuss, Studienkonferenz) werden regelmässig über den Projektfortschritt informiert bzw. konsultativ zu Rate gezogen. Ebenfalls regelmässig informiert wird die universitäre Lehrkommission.

Die Projektgremien werden durch ein Supportteam bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Studiendekanats unterstützt. Das Supportteam erarbeitet im Auftrag des Projektleiters Konzepte zuhanden der Projektgremien, steuert Auswertungen, Analysen und Berichte bei, klärt die im Projektverlauf auftauchenden rechtlichen, fachlichen, technischen und organisationalen Fragen und erarbeitet im Auftrag des Projektleiters die Instrumente und Lösungen, die für die fachliche Implementierung sowie für die organisationale und technische Umsetzung benötigt werden.

Eine Expertengruppe bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Studienangebotsentwicklung, der Hochschuldidaktik und der Zentralen Informatik (Business Applications) begleiten das Projekt und steuern ihre Expertise bei.