Ehrenpromotionen

2017

Toni C. Antonucci

 

Prof. Dr. Toni C. Antonucci
In Anerkennung einer Pionierin der interdisziplinären Lebenslaufforschung, deren Arbeiten wissenschaftlich innovativ sind und gleichzeitig konkrete Schritte zur Verbesserung der Gesundheit und gesellschaftlichen Integration aller Personen ungeachtet ihrer Herkunft, ihrer Bildung, ihres Geschlechts oder ihres Alters ermöglicht hat

2016

K. Warner Schaeie

 

Prof. Dr. K. Warner Schaie
In Anerkennung eines visionären Pioniers der sozialwissenschaftlichen Längsschnittforschung des gesunden Alterns, dessen grundlegende Arbeiten methodisch innovativ sind und bis heute die Erforschung und die gesellschaftliche Realität des Alterns in der Gesellschaft positiv beeinflusst haben

2015

Kaspar M. Fleischmann
In Anerkennung seines Lebenswerks, das in bahnbrechender Art und Weise neue Felder der Forschung und des Wissens zum Wohle der Gesellschaft eröffnet und zukunftsorientiert bereichert hat, speziell auf dem Gebiet der Theorie und Geschichte der Fotografie

2014

Penny Boyes Braem, PhD
In Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste um die Förderung der Gebärdensprachforschung in der Schweiz. Das gilt insbesondere für ihre bahnbrechenden empirischen Studien zur Deutschschweizer Gebärdensprache und ihr Engagement bei der Verbreitung gebärdensprachlinguistischer Erkenntnisse.
Prof. Susan Reynolds Whyte
In Anerkennung einer herausragenden und engagierten Wissenschaftlerin, die empirisch, theoretisch und methodisch und mit Blick vor allem auf Afrika zentrale ethnologische Perspektiven auf soziale Themenfelder wie Behinderung, AIDS, Fragilität des Alterns, körperliche Sicherheit und Kriegsfolgen eröffnet hat

2013

Prof. Dr. Peter Burke
In Anerkennung seiner Arbeiten zur Renaissance und zur Theorie von Sozial- und Kulturgeschichte. Die Philosophische Fakultät würdigt damit einen herausragenden Historiker und einen Vermittler kulturhistorischer Forschung an eine breite internationale Öffentlichkeit

2012

Prof. Dr. Leung Ping-kwan
In Anerkennung seiner grossen Verdienste um die internationale Anerkennung und Vermittlung chinesischsprachiger Literatur aus Hongkong sowie um die Förderung des interkulturellen Dialogs zwischen China und der Schweiz

2011

Prof. Dr. Fredrik Barth
In Anerkennung der Vielseitigkeit und Bedeutung seiner empirischen Forschung und theoretischen Entwürfe, die weit über den Bereich des eigenen Fachs hinausgehen. Dies gilt in besonderem Masse für seine bahnbrechenden Arbeiten zu ethnischer Identität und Grenzziehung, welche gegenwärtige öffentliche Diskurse zu Fragen des kulturellen Pluralismus oder zu den Ursachen ethnischer Konflikte in entscheidendem Masse mitgeprägt haben.

2009

Dr. Jochen Greven
In Anerkennung seiner grossen Verdienste um die Wiederentdeckung des Schweizer Dichters Robert Walser. Mit der Edition des Gesamtwerks und einem unermüdlichen publizistischen Wirken begründete und beförderte er die inzwischen weltweite Geltung Robert Walsers als eines der wichtigsten Autoren der klassischen Moderne.

2008

Professor Dr. Ye Tingfang
In Anerkennung seiner grossen Verdienste um die chinesische Germanistik und insbesondere um die Übersetzung und Vermittlung deutschsprachiger Literatur. Als Übersetzer der Werke Friedrich Dürrenmatts und Franz Kafkas hat Ye Tingfang zwei grosse europäische Autoren in China eingeführt und dadurch auch das zeitgenössische Sprechtheater und die chinesische Gegenwartsliteratur nachhaltig beeinflusst.
Professor Dr. Ernst Tugendhat
In Anerkennung seiner überragenden Verdienste um die philosophische Grundlagenforschung im Bereich von Metaphysik, Sprachphilosophie und Ethik sowie seiner öffentlichkeitswirksamen Beiträge zur rationalen Auseinandersetzung mit grundlegenden politischen und existenziellen Themen

2007

Professor Dr. Christopher Hogwood
In Anerkennung seiner grossen Verdienste um die Musikforschung und seiner darauf fussenden Tätigkeit als Cembalist und Dirigent, die ihn zu einem herausragenden Vertreter der historisch orientierten Aufführungspraxis gemacht hat

2006

Dr. Andres Briner
In Anerkennung seiner grossen Verdienste um die Musikforschung und deren Vermittlung in eine breite Öffentlichkeit. Als Wissenschaftler und Journalist hat Andres Briner die Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begleitet, gefördert sowie in kritischer Unabhängigkeit nachhaltig geprägt und dabei stets deutlich gemacht, dass wissenschaftliche Erkenntnis und deren journalistische Vermittlung eine ebenso produktive wie perspektivenreiche Verbindung eingehen können.
Dr. Harald Szeemann
In Anerkennung seiner jahrzehntelangen Verdienste in der Dokumentation und Erforschung moderner Kunst und alternativer Kulturen sowie als Begründer einer neuen Konzeption von Kunstmuseum und Kunstausstellung im Dienste des transkulturellen Dialogs