Themen und Arbeitsfelder der DLF

Technologieeinsatz im Hochschulalltag

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Themen und Arbeitsfelder vor, mit denen wir uns beschäftigen. Neue Technologien werden von uns auf ihre Hochschultauglichkeit geprüft und für den Lehr- und Forschungsalltag adaptiert.

Online Learning

Beim Online Learning findet der Unterricht ausschliesslich online statt. Die Form internetbasierter Kurse bietet sowohl für Lehrende wie für Lernende Vorteile gegenüber der traditionellen Wissensvermittlung: Ortsunabhängigkeit der Teilnehmenden, Verfügbarkeit der Lernressourcen rund um die Uhr, Lernende können die einzelnen Lektionen beliebig oft wiederholen, der Austausch mit anderen Kursteilnehmenden über die Lerninhalte erfolgt mittels Diskussionsforen.

Eine bekannte Form des Online-Lernens ist der «Massive Open Online Course» (MOOC). MOOCs sind vornehmlich universitäre Kurse, die über eine dafür geeignete Internet-Plattform angeboten werden. Die Dauer liegt in der Regel bei einigen Wochen, die Zahl der Teilnehmer ist unbegrenzt.

Bislang wurden auf Coursera folgende MOOCs von Dozierenden der Philosophischen Fakultät durchgeführt:
Sagas und Space – Thinking Space in Viking Age and Medieval Scandinavia (Prof. Dr. Jürg Glauser, lic. phil. Sandra Schneeberger, Deutsches Seminar/Nordistik)
Sprachtechnologie in den Digital Humanities (Prof. Dr. Martin Volk, Dr. Simon Clematide, Dr. Noah Bubenhofer, Institut für Computerlinguistik)
Introduction to Statistics for the Social Sciences (Prof. Dr. Marco Steenbergen, Institut für Politikwissenschaft)
SpaceBooks – an Introduction to Extraterrestrial Literature (Prof. Dr. Philipp Theisohn, Deutsches Seminar)

Für die Online-Lehre stehen an der UZH folgende Videokonferenz-Tools zur Verfügung:
SWITCHvideoconf (Vidyo)  
SWITCHinteract (Adobe Connect)

Blended Learning

Blended Learning bezeichnet die sinnvolle Kombination von Präsenzunterricht und (technologisch unterstützten) Online-Lernphasen. Die intensive Verschränkung von Lernaktivitäten im Kontaktunterricht mit Aktivitäten im Selbststudium ist für einen erfolgreichen Einsatz von E-Learning an der Hochschule unumgänglich. Das bedeutet, dass die einzelnen Lernaktivitäten – online wie offline – einen direkten Bezug zueinander haben müssen. So können E-Aktivitäten mit unserer Lernplattform OLAT umgesetzt werden, zum Beispiel durch Nutzung des Diskussionsforums (siehe: Leitfaden Kommunizieren mit Studierenden im Netz (PDF, 359 KB)) oder durch Einsatz eines OLAT-Tests zum Repetieren des Stoffes.

Mit einem Flipped-Classroom-Szenario bringen Sie die Studierenden in eine aktive Rolle mit mehr Selbstverantwortung: Für die Vorbereitung auf die nächste Sitzung wird beispielsweise ein Lehrvideo, eine Textsammlung (als PDF oder E-Book) oder eine Fallstudie online zur Verfügung gestellt. Die Studierenden bearbeiten die Materialien im Selbststudium. In der Vorlesung wird der Stoff auf der Basis der Vorbereitungsarbeit besprochen und vertieft.
Toolfinder der Zentralen Informatik
Social Media in Lehre und Forschung (Wiki)
Einsatzszenarien und E-Learning Ideen (Blogkategorien)

Mobile Learning

Durch die zunehmende Digitalisierung besitzen beinahe alle Studierenden Laptops, Smartphones oder Tablets. Sie leben in einer Multidevice-Ökonomie und nutzen das Internet intensiv. Studierende bringen ihre eigenen mobilen Geräte in den Unterricht mit und verwenden diese für ihr Studium. Dadurch ist die Hochschule in technischer wie didaktischer Hinsicht herausgefordert. Neben mediendidaktischen Konzepten braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur (WLAN und AAI-Authentifizierung) und Applikationen, die auf unterschiedlichen Gerätetypen, Betriebssystemen und Displaygrössen problemlos laufen. Zudem können zeitgemässe Lernangebote die mitgebrachten Geräte nutzen: Classroom Response Systeme (Klicker, Movo) sorgen für interaktivere Vorlesungen oder eine Lernkarten-App wie Mobler (für iOS oder Android erhältlich) ermöglicht die Aneignung und die Repetition von Lernstoff.
Mobler @ IPMZ - Umfrageergebnisse 2015 (Blogbeitrag)
Mobile Learning (Blogkategorie)
Publizieren Digital - Erstellung von E-Books (Wiki)

Persönliche Arbeitsumgebung mit Social Media

Recherchieren von Inhalten, Strukturieren und Organisieren von Themen und Ideen, Zusammenarbeit mit Forschenden oder Studierenden, Vernetzung mit Gleichgesinnten oder Kommunikation und Publikation der Forschungsergebnisse – das sind die alltäglichen Tätigkeiten von Wissenschaftler/innen! Social-Media-Anwendungen unterstützen Forschende und Studierende in ihren verschiedenen Arbeitsphasen. Eine Literaturverwaltung wie Zotero oder Mendeley unterstützt nicht nur das Festhalten von Rechercheresultaten, sie dienen auch der Wissensorganisation. Blogs und Wikis sind praktische Publikationsplattformen für Forschende und Studierende. Soziale Netzwerke wie Academia.Edu, Researchgate, aber auch Twitter oder Facebook haben sich als Kommunikationswerkzeuge etabliert und werden rege genutzt.

Junge Wissenschaftler/innen sollten diese Möglichkeiten kennen und kompetent mit dem Mix aus verschiedenen Applikationen, der Persönlichen Lern- oder Forschungsumgebung umgehen können.
Persönliche Lern- und Forschungsumgebungen (Blog-Seite)
Social Media in Lehre und Forschung (Wiki)
Workshopangebot der DLF zu ausgewählten Social-Media-Themen