Prof. Dr. Veronika Brandstätter-Morawietz


«Die Möglichkeit jeden Tag Neues zu lernen, ist das grösste Privileg meines Berufs.»

Professorin | Motivations- und Emotionspsychologie | Psychologin

Laufbahn

1987 Diplom im Fach Psychologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
1988Doktorandin am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung, München
1991Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema: «Der Einfluss von Vorsätzen auf die Handlungsinitiierung: Ein Beitrag zur willenspsychologischen Frage der Realisierung von Absichten»
1992Post-Doktorandin am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung, München
1993Programmleiterin Psychologie am Kontaktstudium Management der Univerisät Augsburg
1994Assistentin am Lehrstuhl für Sozialpsychologie (Prof. Dieter Frey), Ludwig-Maximilians-Universität München
2000Habilitation an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik, Ludwig-Maximilians-Universität München, Thema: «Weiter so, oder Schluss damit? Eine psychologische Nutzen-Kosten-Analyse von Persistenz und Zielablösung»
seit 2003Ordentliche Professorin an der UZH für Allgemeine Psychologie mit dem Schwerpunkt Motivations- und Emotionspsychologie

Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?

Leitend war für mich der Wunsch, in einem beruflichen Umfeld tätig zu sein, in dem man täglich Neues lernen kann und das mir Herausforderungen bietet, die man mit Kreativität, Wissen, Ausdauer und Disziplin bewältigen kann.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?

Am besten gefällt mir an meiner Arbeit an der Universität die ungeheure Vielfallt der Aufgaben und Möglichkeiten in Forschung, Lehre und Administration. Um nur einige Aspekte zu nennen: Mann kann sich in ein Thema vertiefen, seine Arbeit international ausrichten, Managementaufgaben wahrnehmen, mit anderen Menschen (Studierenden und Kolleginnen und Kollegen) eng zusammenarbeiten, wissentschaftliche Erkenntnisse der Öffentlichkeit vermitteln und noch vieles mehr.

Hatten Sie Vorbilder, die Ihren Werdegang beeinflusst haben? Welche?

Meine Mutter hat mich geprägt in der Überzeugung, als Frau beruflich unabhängig sein zu können und unabhängig sein zu dürfen.

Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?

Begeisterung für das Fach, Disziplin und Zähigkeit, Aufgeschlossenheit für internationale Kontakte sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg.