Prof. Dr. Ulrike Ehlert


«Wenn Stress uns nicht überfordert und wir feststellen, dass wir eine Situation gut bewältigen, dann hat das selbstwertsteigernde Auswirkungen.»

Professorin | Biologische und klinische Psychologie insbesondere Stressforschung | Psychologin

Laufbahn

1979 – 1984Studium der Psychologie und Soziologie an der Universität Trier
1988Dissertation (Dr.rer.nat.) und Abschluss der Psychotherapieweiterbildung in kognitiver Verhaltenstherapie
1988 – 1999Leiterin der Verhaltensmedizinischen Dienste der Universität Trier am Mutterhaus und am Herz-Jesu-Krankenhaus in Trier
1997Habilitation an der Universität Trier mit der Venia legendi für Psychologie zum Thema: «Psychologie im Krankenhaus»
seit 1999Ordentliche Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der UZH
seit 2000Leiterin des Verhaltensmedizinischen Ambulatoriums des Psychologischen Instituts und Leiterin der postgradualen Weiterbildung in Psychotherapie mit kognitiv-verhaltenstherapeutischem und verhaltensmedizinischem Schwerpunkt der UZH (Master of Advanced Studies in Psychotherapy)
2004 – 2008Geschäftsführende Direktorin des Psychologischen Instituts der UZH
seit 2009Leiterin der postgradualen Weiterbildung in kognitiv-verhaltenstherapeutischer Supervision (Diploma of Advanced Studies in Cognitive-behavioral Supervision)

Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?

Die Vielfältigkeit. Ich arbeite gerne mit Studierenden, halte gerne Vorlesungen. Ich habe viele Forschungsideen und freue mich, wenn ich andere (Doktorierende, aber auch Drittmittelgeber) dafür begeistern kann. Zudem arbeite ich nach wie vor gerne mit Patientinnen und Patienten. Das hilft mir auch, immer wieder die Sinnhaftigkeit unserer Forschung zu überprüfen.

Gab es in Ihrer Karriere besonders prägende Durststrecken oder Misserfolge? Wie überwanden Sie diese?

Es gibt immer wieder sehr anstrengende Arbeitsphasen; irgendwie habe ich mich daran gewöhnt. Eine besonders anstrengende Phase war die Zeit, in der ich meine Habilitationsschrift verfasst habe, da ich auch in dieser Zeit meinen zwei Kindern versucht habe gerecht zu werden. Die meiste Zeit hat sich durch das Einsparen von Nachtschlaf kompensieren lassen.

Welche Massnahmen ergreifen Sie als Professorin, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an Ihrem Institut zu fördern?

Zuhören. Fordern. Fördern. Nicht aufgeben, wenn die anderen schon dabei sind.