Prof. Dr. Itzíar López Guil


«Annäherung an Werke von universellen Genies.»

Professorin | Spanische Literaturwissenschaft | Literaturwissenschaftlerin

Laufbahn

1988 – 1992 Lizenziat in Spanischer Philologie an der Universidad Complutense de Madrid
1993 – 1996Dissertation an der UZH mit dem Thema «Libro de Fernán Gonçález»
2003 Habilitation an der UZH: «La poesía religiosa cómico-festiva del bajo Barroco español»
seit 2005Ausserordentliche Professorin für Spanische Literatur an der UZH

Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?

Als Schriftstellerin habe ich seit jeher eine leidenschaftliche Beziehung zur Literatur. Diese Leidenschaft hat mein Interesse und Neugier für eine systematische Annäherung an die Strukturen der Spanischen Literatur geweckt. Andererseits sind meine Eltern Professoren; ich bin in einer Familie aufgewachsen, ohne Unterschied der Geschlechter, in der ich von Kind auf beobachten konnte, wie Menschen, die ich liebe, eine grosse Befriedigung aus der akademischen Forschung und Lehre erfahren.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?

Es ist schwierig die innige Befriedigung die nach vielen Jahren erwächst, in Worte zu fassen. Sie gründet in der Annäherung an Werke von universellen Genies wie Cervantes oder Calderón, oder auch in der Beschäftigung mit Dichtern wie Luis Cernuda und García Lorca. Selbstverständlich ist auch beglückend, den überspringenden Funken bei den Studierenden zu entdecken.

Welche Massnahmen ergreifen Sie als Professorin, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an Ihrem Institut zu fördern?

Ich habe immer bewusst mit einem Team von Frauen zusammen gearbeitet (Assistentinnen, Sekretärinnen, Studentinnen, usw.)

Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?

Talent ist sicher wichtig, die wichtigste Qualität eines Forschenden ist aber die Hartnäckigkeit, die nur möglich ist, wenn man eine innere Leidenschaft für das Fachgebiet verspürt.