Philosophische Fakultät – Blog Digitale Lehre und Forschung

Trends aus E-Learning, eScience und Technologie

Neue Webseite der DLF

August 24th, 2016 | cschorno | Keine Kommentare

Das Team Digitale Lehre und Forschung (DLF) hat eine neue Webseite.
Sie besteht aus insgesamt vier Seiten – einer Haupt- und drei Unterseiten. Das ist im Vergleich zum bisherigen Webauftritt mit 23 Seiten auf drei Hierarchieebenen viel einladender und zielführender. Die auf rund einen Sechstel reduzierte Seitenzahl sorgt für Orientierung.
Unsere «Kunden» stehen im Zentrum: Ihre Anliegen werden auf der ersten Seite abgeholt.
Ausklappbare Textteile sorgen für Übersichtlichkeit auch auf Mobilgeräten.
Vielmehr muss man nicht sagen: «Get the experience»!

Abgelegt unter: DLF

Zur Ökonomie des Internets

Juli 29th, 2016 | cschorno | 2 Kommentare

Geld

Facebook veröffentlichte kürzlich neue Quartalszahlen. Das Unternehmen verzeichnet grosse Erfolge: «Gegenüber dem Vorjahr verdreifachte das weltgrößte Online-Netzwerk seinen Gewinn. Nach 719 Millionen Dollar im zweiten Quartal 2015 flossen zwischen April und Juni des aktuellen Jahres 2,1 Milliarden Dollar (rund 1,9 Mrd. Euro) in die Kassen. Der Umsatz stieg um 59 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar» (siehe Futurezone-Artikel). Dieser Erfolg ist grösstenteils auf die Werbung zurückzuführen, die Facebook in seiner Mobilapp platziert. «Mit Werbung und Nutzerdaten zum Milliardenerfolg», so lautet der Titel des zitierten Plogposts.  

Als Nutzer/innen nehmen wir im Internet viele Angebote in Anspruch, die uns kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Soziale Plattformen (LinkedIn, Facebook, Twitter), Fotogallerien (Apple Fotos, Google Photos, Picasa), Videoarchive (Youtube, Vimeo) usw. Früher musste man teure Software wie Photoshop kaufen, um Bilder bearbeiten zu können, heute kann man gratis mit Pixlr arbeiten.

– Ok, gratis?

– Wie definierst du gratis?

– Ich werde nicht zur Kasse gebeten.

– Nein, wirst du natürlich nicht. Aber glaubst du deshalb, dass du die Plattform gratis nutzt?
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Arabischunterricht am Asien-Orient-Institut gewinnt Preis in Dubai

Juli 21st, 2016 | cschorno | Kommentare deaktiviert für Arabischunterricht am Asien-Orient-Institut gewinnt Preis in Dubai

Anlässlich der 5. internationalen Konferenz für die arabische Sprache in Dubai wurden Dr. Natalia Bachour (Lektorat Arabisch, Projektleitung) und M.Sc. Fabian Frei (Tutorium, Programmierung) von der Internationalen Gesellschaft für die arabische Sprache mit einem Preis für die Entwicklung von Hilfsmitteln für den arabischen Sprachunterricht ausgezeichnet.

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Was Schlussprüfungen mit einem Penaltyschiessen gemein haben

Juli 13th, 2016 | Anita Holdener | Kommentare deaktiviert für Was Schlussprüfungen mit einem Penaltyschiessen gemein haben

Die Fussball-EM ist vorbei. Und irgendwie bleibt bei diesem Turnier besonders stark das Gefühl zurück, dass nicht immer die beste Mannschaft gewonnen hat, sondern die, bei der der Zufall und das Glück am meisten mitgeholfen haben.
Neben dem Finalspiel war dies ganz besonders beim verlorenen Penaltyschiessen der Schweiz gegen Polen der Fall. Obwohl über weite Strecke die bessere und dominierende Mannschaft, bedeutete ein verschossener Penalty am Ende kurzerhand das Aus. So brutal kann Fussball sein. Natürlich gehören solche unerwarteten Wendungen und als unfair empfundene Ausgänge zu einem Spiel. Gerade Überraschungen machen das Ganze ja erst interessant und spannend – das haben Mannschaften wie Island und Wales sehr eindrücklich bewiesen.

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OLAT 10

Juli 4th, 2016 | cschorno | Kommentare deaktiviert für OLAT 10

OLAT 10 LogoAuf das 16HS führt die UZH OLAT 10 ein. Die neue Version von OLAT erfüllt einige unserer schon lang formulierten Wünsche, z.B. nach einem funktionierendem Backbutton oder einem mobiltauglichen, zeitgemässen Design. Durch den Upgrade wird OLAT auf der Benutzeroberfläche moderner aussehen und viele Arbeiten vereinfachen. Der Funktionsumfang des bisherigen OLATs (Campuskurse, Bausteine) bleibt vollständig erhalten.

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Videoproduktion: Linkliste 1

Juni 28th, 2016 | lukloeffel | Kommentare deaktiviert für Videoproduktion: Linkliste 1

Hier kommen endlich die kleinen, aber wichtigen Nachträge zum DLF-Workshop „Technische und gestalterische Einführung in die Produktion von Lehr- und Lernvideos“, die ich den TeilnehmerInnen noch schuldig bin: Links zu Seiten mit Informationen und Tutorials zur Videoproduktion, zu Seiten mit kostenlosem Video-, Photo- und Audio-Stockage sowie Hinweise auf kostenlose oder günstige Videoschnittprogramme. Um die vielen Links übersichtlicher zu machen wurde der Blogpost auf drei verschiedene Beiträge unterteilt, die in zeitnaher Abfolge erscheinen werden.

Zu beachten gilt, dass es natürlich eine kaum überblickbare Anzahl Websites gibt, die sich mit dem Thema „Video“ befassen. Hier kann und soll denn auch nur eine kleine Auswahl gegeben werden. Falls Sie weitere interessante Links zu diesem Thema haben, können Sie mir diese gerne über das Kontaktformular (ganz unten) mitteilen.

In diesem ersten Teil geht es um allgemeine Informationsseiten, Tutorials und Vorlagen zum Thema Videoproduktion.

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«Die meisten Studierenden sind nur darauf aus, die ECTS-Punkte möglichst effizient zu erwerben»

Juni 1st, 2016 | cschorno | Kommentare deaktiviert für «Die meisten Studierenden sind nur darauf aus, die ECTS-Punkte möglichst effizient zu erwerben»

Von Christian Schorno

In einem interessanten Blogpost auf EdSurge schreibt Michelle Pacansky-Brock über die Motivation von Studierenden in Online-Seminaren. Der Blogpost ist eine Antwort an die kritische und entmutigte Äusserung einer Online-Lehrperson, die sagt: «Ich glaube zwar an den Nutzen von Online-Lehre, aber nur bei den Studierenden, die wirklich motiviert sind – und das sind leider nur 5–10%.

Pacansky-Brock antwortet auf diese weit verbreitete Meinung mit einem Argument, das meines Erachtens für jede Lehre gilt, für Präsenz-Lehre, Blended-Learning oder Online-Lehre. Die Motivation der Studierenden sei kein fester Zustand der Persönlichkeit, sondern eine Variable, die mit dem Verhalten der Lehrperson und der Gestaltung von Lehrinhalten massiv beeinflusst werden könne. Wenn Lehrpersonen, die die oben geäusserte Erfahrung gemacht haben, attraktivere Aufgaben und Lernszenarios anböten, würde die Studierenden-Motivation messbar und erfahrbar höher sein als bisher.

Für die an Psychologie Interessierten unter Ihnen: Es geht in dieser Argumentation um den Unterschied von Type- und Trait-Theorien. Type-Theorien über menschliche Eigenschaften tendieren dazu, beobachtetes Verhalten als feste Eigenschaft von Menschen zuzuschreiben: «Jemand ist halt so und daran lässt sich nichts oder nicht viel ändern». Dagegen betrachten Trait-Theorien das menschliche Verhalten als gestaltbar: «Jemand verhält sich lernfaul, weil es für sie oder ihn nicht attraktiv erscheint, sich aktiv zu verhalten und das eigene Lernen mitzugestalten.»

Stellt man von Type- auf Trait-Theorie um, geraten dadurch vielleicht verfestigte Meinungen ins Wanken – wie zum Beispiel diese: «Die meisten Studierenden sind nur darauf aus, die ECTS-Punkte möglichst effizient zu erwerben, nur 5–10% sind wirklich an meinem Stoff interessiert.» Vielleicht ändert sich die Wahrnehmung, wenn die Lehrperson ihre Aufgaben einmal attraktiver stellt oder gewisse Parameter eines konventionellen Unterrichts verändern. Ein paar Anregungen gibt der Pacansky-Brock-Blogpost, den ich sehr zur Lektüre empfehle.

 

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PowerPoint aus Sicht der Rhetorik

Mai 25th, 2016 | cschorno | 2 Kommentare

Finden Sie PowerPoint (PPT) auch so unglaublich praktisch? Sie können damit visualisieren, was Sie sagen, die Folien dienen Ihnen als Manuskript beim Sprechen und nach der Präsentation geben Sie die Datei als Zusammenfassung oder Handout ab oder publizieren sie. Doch so praktisch die Multifunktionalität von PowerPoint zu sein scheint – aus der Perspektive der Rhetorik ist PowerPoint leider meistens ein Unfall. Christian Schorno erklärt im folgenden Blogpost warum.

 

PowerpointScreenshot
Bild 1: PowerPoint, Screenshot

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Digitales Publizieren … Open Access … ein paar Beispiele zusammengetragen!

Mai 12th, 2016 | Marion R. Gruber | 1 Kommentar

Das Thema „Digitales Publizieren“ rückt immer stärker in das Bewusstsein von Forschenden. Nicht zuletzt deshalb, weil Geldgeber eine digitale Publikation als Open-Access-Veröffentlichung fordern. Hier gibt es verschiedene Wege, die beschritten werden können. Beim Goldenen Weg zahlen die AutorInnen selbst für die Veröffentlichung, die Publikation wird sofort Open Access zur Verfügung gestellt. Beim Grünen Weg zahlen die AutorInnen nichts, die Publikation wird erst nach einer Sperrfreist in die Repositorien gestellt. Beim Hybriden Weg wird gleichzeitig eine Print- und Online-Open-Access-Publikation veröffentlicht, die AutorInnen zahlen für eine sofortige Freischaltung. Wichtig ist es, dass die Publikation in irgendeiner Weise zu einem bestimmten Zeitpunkt öffentlich zugänglich gemacht wird – und das in digitaler Form. Wie, wann und wo entscheidet in den meisten Fällen der Fördergeber. Forschende nützen immer öfter auch die Möglichkeit, die Publikation verlagsunabhängig als eBook oder über die eigene Webseite zu publizieren und online zugänglich zu machen.

Während meiner Beratungen werden immer die Fragen gestellt: Gibt es da Beispiele dafür? Wie kann so etwas ausschauen? Wie kann das technisch umgesetzt werden? Deshalb nehme ich dies hier zum Anlass, eine kleine Sammlung von Beispielen anzulegen, die einen Einblick in die technischen Möglichkeiten und einen Überblick verschiedener Angebote zeigt. Ziel ist es, diese Sammlung laufend zu ergänzen und zu aktualisieren. Fortsetzung

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ZFHE – Curriculare Aspekte von Schreib- und Forschungskompetenz

Mai 10th, 2016 | Marion R. Gruber | Kommentare deaktiviert für ZFHE – Curriculare Aspekte von Schreib- und Forschungskompetenz

Eine neue Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) wurde soeben auf der Webseite des Forum neue Medien Austria veröffentlicht:

Das Themenheft 11/2 (Mai 2016) trägt den Titel Curriculare Aspekte von Schreib- und Forschungskompetenz.

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