Philosophische Fakultät – Blog Digitale Lehre und Forschung

Trends aus E-Learning, eScience und Technologie

Zentrale Informatik – Lunchveranstaltungen im HS15

In diesem Semester stehen Mobile Anwendungen für die UZH im Mittelpunkt der Lunchveranstaltungen.

„Mobile Anwendungen sind für Hochschulen ein sehr spannendes und wichtiges Thema. Der Einsatz von digitalen Medien hat sich seit der Einführung des iPhones vor acht Jahren stark verändert. Die User sind mobil am Netz, jederzeit und überall. Diesem Trend kann man sich nicht entziehen. Doch wie ist vorzugehen, wenn man mobil präsent sein will? In dieser Veranstaltungsreihe zeigen wir auf, was bei App-Entwicklungen zu beachten ist und stellen gleichzeitig zwei App-Projekte vor, die an der UZH durchgeführt wurden.“ [ZI]

Auch die DLF beteiligt sich in diesem Semester wieder an den Lunchveranstaltungen. Marion Gruber wird gemeinsam mit Christian Glahn über die Mobler-App sprechen.

Die Vorträge sind an Professorinnen und Professoren, Dozierende und Assistierende, wissenschaftliche Mitarbeitende, Studierende sowie alle Interessierte gerichtet.

Veranstaltungsort ist die Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL-F-121.

Die Lunchveranstaltungen finden Mittwochs von 12:30 – 13:30 Uhr statt.

Datum und Ort Thema
4. 11.2015 Entwickeln von nativen Apps für iOS, Android und Windows Phone
Luzian Scherrer, Co-Founder Neoos, ZürichVom Entwickler von renommierten Apps wie der Doodle-App oder der Notfall-App der Rega erhalten wir einen Einblick in die faszinierende Welt der nativen Entwicklung. “Native” heisst, dass die Entwicklungstools von Apple, Google bzw. Microsoft verwendet werden. Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass die Möglichkeiten der jeweiligen Betriebssysteme optimal ausgenutzt werden können.
11.11.2015 Entwickeln von Cross-Platform Apps
David Meier, Zentrale Informatik, Universität ZürichMeist möchte man eine App nicht nur für ein mobiles Betriebssystem bereitstellen. Wer über ein schmales Budget verfügt oder nur ein kleineres mobiles Projekt verwirklichen möchte, der ist froh, wenn der Code nur einmal geschrieben werden muss. Bei nativen Apps muss der Code pro Plattform, z.B. für Android und iOS einzeln erstellt werden. Der Cross-Platform-Ansatz geht einen anderen Weg, einmal programmieren und dabei mehrere Betriebssysteme bedienen.
18.11.2015 Show Case1: Lernen in neuen Kontexten mit der Mobler-App
Mag. Dr. Marion Gruber, Digitale Lehre und Forschung, Philosophische Fakultät, Universität Zürich
Dr. Christian Glahn, Leiter Blended Learning Center, HTW ChurMobler ist eine mobile Lernkarten/Quiz-App für iOS und Android. Sie unterstützt das Lernen egal wo und wann. Mobler gibt sofortige Rückmeldung auf die gegebenen Antworten und gibt Informationen wie gut der Lernende auf eine Prüfung vorbereitet ist. Kompakte Übungsaufgaben erlauben es jederzeit Übungen zu beginnen und zu unterbrechen – eine Internetverbindung ist nicht Voraussetzung. Mobler verbindet sich mit einer Online-Lernplattform wie Moodle oder Ilias und läd die Lernmaterialien von dort. Mobler synchronisiert automatisch, wenn die App online ist und benachrichtigt, wenn neue Fragen verfügbar sind. Durch die Anbindung an Lernplattformen lässt sich Mobler auch in komplexe Lernszenarien einbetten. Die Präsentation berichtet vom ersten Piloten an der UZH im HS 14 am IPMZ und seinen Ergebnissen. Zudem wird die Mobler-App in einer Demo kurz vorgestellt.
25.11.2015 Show Case 2: Academe-Flashcards for SWISS Universities
Karin Niffeler, E-Learning Koordination Fachbereich Biologie und Entwicklung digitaler Medien in der Lehre,Biologisches Institut, Universität ZürichAcademe provides university students throughout Switzerland with the opportunity to write, edit and share both learning and test flashcards targeted on their courses and final exams. The main innovation is not the provision of flashcards as such, but the contents, which are created and made available by students at Swiss universities. It is a great pleasure to share our experiences.
2.12.2015 Show Case 3: Mobile Webapps
Dr. Jann Forrer, Tobias Borer, Zentrale Informatik, Universität ZürichNebst den eigentlichen Apps, die über die App-Stores bezogen werden können, gibt es die mobilen Webapps. Diese lassen sich gleich programmieren, wie Webseiten, vermitteln aber den Look and Feel einer richtigen App. Dieser Ansatz ist z.B. bei Online-Zeitungen weit verbreitet. Mit relativ wenig Aufwand kann man mit dieser Methode beeindruckende Resultate erzielen. Wir zeigen wie mit HTML5 auf die Sensorik von Smartphones zugegriffen werden kann, wie das Design dynamisch auf die jeweiligen Devices angepasst wird und wie bereits bestehende mobile Webapps aussehen.
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