Philosophische Fakultät – Blog Digitale Lehre und Forschung

Trends aus E-Learning, eScience und Technologie

„Mein Name ist Pepper, ich grüsse Sie!“ – Sprechstunde bei Roboter-Professor Pepper

Roboter Pepper von SoftBank (Foto)

Prof. Dr. Jürgen Handke ist Universitätsprofessor an der Philipps-Universität Marburg für „Fremdsprachliche Philologien“ am Institut für Anglistik und Amerikanistik. Über seine Keynote an den Eduhub-Days in Lugano diesen Jahres wurde auf diesem Blog bereits berichtet. Mit diesem Beitrag soll auf sein neuestes Projekt aufmerksam gemacht werden.

Handke erhielt 2015 den Ars legendi-Preis für Digitales Lehren und Lernen – in der Laudatio des deutschen Stifterverbandes und der Hochschulrektorenkonferenz hiess es: „Der Anglistikprofessor Jürgen Handke […] gilt als einer der Vorreiter der digitalen Lehre in den Geisteswissenschaften. Jürgen Handke gelingt […] eine umfangreiche Digitalisierung der Hochschullehre bei gleichzeitiger sehr guter Nutzung der Möglichkeiten der Präsenzlehre.“ Auch bei seinem neuen Vorhaben ist Handke Vorreiter in den GSW: Ein Roboter soll für Studierendensprechstunden eingesetzt werden. „Pepper“ hilft den Marburger Student/-innen, sich im Studium zurecht zu finden, indem er ihre Fragen zu Studium und Lehre beantwortet.

Pepper gibt Antwort auf Standard-Fragen

Das Robotermodell Pepper wird vom japanischen Hersteller SoftBank produziert und verkauft. Am Marburger Institut für Anglistik und Amerikanistik fand ein solcher Android seine neue Heimat. Professor Handke und sein Team bespielten ihn mit verschiedenen Modulen und testeten ihn in unterschiedlichen Situationen und Szenarien. Dafür wurde von den Wissenschaftlern an einer Gesichtserkennungssoftware gefeilt, die es Pepper ermöglicht mit Studierenden zu kommunizieren. Pepper soll künftig Studentensprechstunden geben: „Wenn Studenten zu Beginn eines Semesters oder zu ihren Examensarbeiten Fragen haben, können sie sich einfach an Pepper wenden“, so Jürgen Handke. „Damit wäre uns Pepper eine enorme Entlastung, und wir Professoren müssten nicht immer wieder die gleichen Fragen beantworten, sondern könnten uns anderen Dingen widmen.“ Ob dieses Vorhaben ein Erfolg wird, wird sich zeigen. Wir sind jedenfalls auf erste Erfahrungsberichte über den Roboter-Professor gespannt!

Was glauben Sie – wäre ein solcher Roboter auch etwas für die Studierendenkommunikation an der UZH?

Mehr über Prof. Pepper erfahren Sie in der Hessenschau und im Video auf YouTube.

Teilen:

Abgelegt unter: Digital HumanitiesDLFKommunikation mit Studierenden
Tags: