Arbeit heute: Ein neues Produkt ­– zum Dokumentarfilm von Harun Farocki

Mit What People do for Money: Some Joint Ventures macht die diesjährige Manifesta 11 in Zürich ‹Arbeit› zum Thema künstlerischer Auseinandersetzung. Das Verständnis von diesem Begriff wandelt sich fortlaufend: So führt die «Entstofflichung» der Arbeit in der postindustriellen Dienstleistungsgesellschaft dazu, dass die in der Industriegesellschaft etablierten Formen der Visualisierung von Arbeitsprozessen heute nicht mehr gültig sind.[1] Der Dokumentarfilm Ein neues Produkt[2] des 2014 verstorbenen Filmemachers Harun Farocki kann als Sichtbarmachung solch entstofflichter Arbeit verstanden werden.

Besprechung zur Entwicklung eines neuen Beratungsprodukts, Standbild aus Ein neues Produkt von Harun Farocki

Abb. 1

Harun Farockis Film Ein neues Produkt aus dem Jahr 2012 zeigt Arbeit, wie sie im 21. Jahrhundert aussehen kann. Während eines Jahres begleitete Farocki Mitarbeitende der Firma Quickborner Team in Hamburg an Besprechungen und zeichnete dabei drei Arten von Beratung auf: Das Quickborner Team tritt in einem Verkaufsgespräch mit einem anderen Unternehmen als Berater auf, lässt sich bei Sitzungen seinerseits von externen Coaches beraten und berät sich bei internen Besprechungen selbst. Aus dem Material entstand ein 36-minütiger Film. In kurzen Sequenzen wohnt der Betrachter den Diskussionen bei; die eingeblendeten Zwischentitel sind die einzige Kontextualisierung. Weiss auf Schwarz wird verortet, welche Art von Sitzung folgen wird, bevor unvermittelt eine Stimme erklingt und einen Gedankengang formuliert, dessen Geschichte uns verborgen bleibt. Manchmal werden Aufnahmen von Arbeitsplatzmodellen, Computeranimationen flexibler Einrichtungselemente oder virtuelle Rundgänge durch Büroräumlichkeiten zwischen die Gespräche geschoben. Wie in vielen von Farockis jüngeren Filmen sind die Szenen und Bilder ohne Kommentar oder musikalische Untermalung aneinandergereiht.[3] Die Kamera fokussiert auf den jeweils Sprechenden und schwenkt nur, um dessen Gestik zu folgen (Abb. 1). Die Gefilmten ihrerseits scheinen auf das Kamerateam in keiner Weise zu reagieren.[4] So entsteht der Eindruck, unbeobachtet an den Gesprächen teilhaben zu können.[5] Zugleich erzeugt der Entzug eines erklärenden Kontextes eine surreale Anmutung, die eine Distanz zum Gegenstand hervorruft.[6]
Das Beratungsangebot des Quickborner Teams umfasst laut Webseite Organisationsberatung, organisatorisches Gebäudemanagement und Immobilienmanagement. Auf diesem Gebiet hat sich das Unternehmen seit seiner Gründung 1956 als einer der «profiliertesten Arbeitsplatzspezialisten» etabliert.[7] Während weiten Teilen des Filmes befindet sich das Team in einem Prozess der Neudefinition seines Beratungsproduktes, in dessen Verlauf wiederholt der Begriff ‹Unternehmenskultur› auftaucht (Abb. 2),[8] der das immer obsoleter werdende Firmengebäude als identitätsstiftendes Merkmal eines Unternehmens ersetzen soll.[9]

Abb. 2

Abb. 2

Neue Arbeitswelten

Die Sichtbarmachung dieser Form von Arbeit ist besonders interessant, weil sie exemplarisch für ein verändertes Verständnis der Arbeit insgesamt stehen kann. Nina Möntmann beschreibt in ihrem Reader zu Ein neues Produkt,[10] dass die Nachfrage nach Beratungsprodukten aus einem Willen zur ständigen Optimierung hervorgeht. Das Management eines Unternehmens unterwirft diesem alle Prozesse innerhalb seines Wirkungsbereichs und überträgt ihn auch auf sich selbst und seine Tätigkeit – hier unter Inanspruchnahme externer Experten wie dem Quickborner Team.[11] Dass diese wiederum auf die Beratung durch Coaches zurückgreifen, legt offen, dass der Optimierungsimperativ an jeder Stelle in der Kette wirksam ist. Deutlich wird dies auch, wenn die Protagonisten gegen Ende des Filmes explizit versuchen, ihr neues Beratungsprodukt auf sich selbst anzuwenden. Da der Verbesserungswahn essentieller Bestandteil eines neoliberalen Wirtschaftssystems ist, kann die zunehmende Bedeutung von Managementberatung als Symptom unserer Gesellschaft gelten.[12]
Nicht allein das Format der Beratung an sich, auch deren Wirkungsbereich besitzt gesellschaftliche Relevanz: Die Arbeit des Quickborner Teams besteht darin, die Tätigkeit anderer Arbeitnehmer zu organisieren. Da sich eine solche Dienstleistung zukunftsorientiert gestaltet, wird in ihr nicht nur die Welt abgebildet, wie sie ist, sondern auch, wie sie vielleicht zunehmend sein wird. «Wir müssen weg von dem traditionellen Modell ‹mein Arbeitsplatz› hin zu ‹meine Fläche›».[13] Dieser Satz fällt im Verkaufsgespräch nicht von Beraterseite, sondern von einem Entscheidungsträger bei Vodafone. Die Szene zeigt, wie beide Seiten offensichtlich an einem Strang ziehen im gemeinsamen Bestreben, das Modell personalisierter Arbeitsplätze in eine flexiblere Bürokultur zu überführen.[14] Die räumliche Situation soll sich in standardisierter Form der zu erledigenden Arbeit anpassen und die ausführende Person je nach aktuellen Anforderungen zwischen Einzelarbeitsplatz, Sitzungsraum, Telefonzelle und Gemeinschaftsküche zirkulieren (Abb. 3).[15] Die Bedenken eines Mitarbeiters, der auf den Zwangscharakter dieser neuen Mobilität verweist, werden in Anbetracht der Notwendigkeit einer sich verändernden Unternehmenskultur verworfen und als Ausdruck eines dem traditionellen Modell noch verhafteten Denkmusters identifiziert; «die Konsequenz der neuen Arbeitsmittel ist ein anderes Arbeiten, ist ein anderer Raum».[16] Dabei erscheinen die Bedürfnisse von Arbeitnehmenden als zentraler Aspekt der Neuorganisation des Arbeitsalltags und werden keineswegs ignoriert. Im Versuch, sich verstärkt nach Entwicklungstendenzen denn nach dem Status Quo zu richten, verkommen sie aber zu einer abstrakten Variablen.[17]

Modell für Vodafone Düsseldorf, Standbild aus Ein neues Produkt von Harun Farocki

Abb. 3

Die Entwicklung soll in ein «lernendes Unternehmen» resultieren, in dem alle ihren Beitrag leisten.[18] Einerseits bedeutet dieser Beitrag eine Offenheit gegenüber Veränderungen in der Unternehmenskultur, andererseits die Bereitschaft, die eigene Leistung selbständig zu optimieren; dies ausdrücklich nicht im Hinblick auf die persönliche Arbeitssituation, sondern im Sinne des ganzen Unternehmens.[19] Hier wird es zur Führungsaufgabe, die Identifikation aller Mitarbeitenden mit dem Unternehmen zu erreichen. Die räumliche Planung entspricht diesem Modell insofern, als anstelle eines individuellen Arbeitsplatzes der ganze Campus einer Firma zur Arbeitswelt eines jeden Mitarbeiters werden soll – «und da, wo er wohnt oder wo er sonst seinen Kaffee trinkt, theoretisch auch»,[20] so die Verkaufsansprache des Quickborner Teams beim Kundentreffen. Es zeigt sich der Entwurf einer Unternehmenskultur, in der nicht Urlaubs- und Familienfotos ins Büro gebracht werden, sondern Smartphones nach Hause. Die räumliche Dezentralisation der Arbeit geht mit einer Ausdehnung ihres Wirkungsbereiches einher, die Grenzen zwischen Arbeit und allem anderen verschwimmen.[21] Besonders offensichtlich wird dies, wenn in einer internen Besprechung vorgeschlagen wird, beim Jahresgespräch auch eine gemeinsame Zielsetzung im persönlichen Bereich zu vereinbaren, wie zum Beispiel einen Hausbau oder einen wöchentlichen Familientag. Die Arbeitsleistung soll entsprechend auch danach beurteilt werden, ob die persönlichen Ziele erreicht wurden. Im Versuch, den Menschen als Ganzes wahrzunehmen und ihn nicht auf seine Performance im Unternehmen zu reduzieren, werden Angestellte ungewollt auch als ganze Menschen statt einzig in ihrer Funktion als Arbeitnehmende vereinnahmt. Dies führt nicht zu einer Reduktion der Leistungsorientierung, sondern fördert im Gegenteil deren Übertragung ins Private.[22]

Harun Farocki beschreibt in einem Interview mit Nina Bittcher und Radek Krolczyk das Konzept von Arbeitswelt, wie sie das Quickborner Team entwirft, als «eine Art kapitalistischer Sozialismus»: «Die Hierarchien sind flach. Der Glaube an die Verinnerlichung der Arbeitsprinzipien, daran, dass die Leute gar nicht mit Stechuhren kontrolliert werden müssen, sondern dass sie von selber spuren, ist gross. Sie sind in hohem Grade selbständig.»[23] Die von Farocki angesprochene Internalisierung des Optimierungsparadigmas geht mit einer möglichst hohen Übereinstimmung der Interessen von Einzelperson und Unternehmen einher. Diese Art des Arbeitens – hoher Identifikationsgrad mit dem Unternehmen, räumliche und zeitliche Mobilität, eigenverantwortliche Arbeitsweise und die «Herausbildung eines unternehmerischen Selbst»[24] – findet ihr Modell in der Tätigkeit von Kunstschaffenden oder Kreativarbeitern.[25]

Kunstschaffende als Rollenmodelle

Luc Boltanski und Ève Chiapello führen die umrissene Entwicklung in ihrem Buch Der neue Geist des Kapitalismus auf die antikapitalistische ‹Künstlerkritik› der 1970er-Jahre zurück.[26] Der postulierte Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Form des Kapitalismus und der an ihm geäusserten Kritik ist bezeichnend: Der Kapitalismus als «wichtigste historische Ordnungsform kollektiver Praktiken, die von der Moralsphäre völlig losgelöst ist»[27] muss für eine Rechtfertigung der ihm innewohnenden Prämissen auf andere Wertsysteme zurückgreifen. Aus diesem Grund ist eine Ideologie, die den Kapitalismus moralisch rechtfertigt – der sogenannte ‹Geist des Kapitalismus› –[28] auf die normativen Grundsätze angewiesen, die sich in der Kritik an ihm offenbaren. Er formt sich der Kritik entsprechend und bezieht aus den einst gegen ihn angebrachten Argumentationsmustern seine Legitimation.[29] Einige dieser Argumentationsmuster werden unter dem Begriff ‹Künstlerkritik› zusammengefasst. Sie werfen dem Kapitalismus insbesondere einen Sinnverlust vor, der mit der Entzauberung der Welt und der fehlenden Authentizität von Dingen, Menschen und Gefühlen einhergeht und eng mit der Beeinträchtigung von Freiheit, Autonomie und Kreativität verbunden ist. Gegenmodell ist die Freiheit von Kunstschaffenden, die sich weder räumlich noch zeitlich unterordnen müssen; in radikalen Formen verwehrt sich die Künstlerkritik sogar jeder Form von Arbeit als Ausdruck von Abhängigkeit. Hier zeichnen sich die Gegensätze von Gebundenheit und Stabilität auf der einen und Ungebundenheit und Mobilität auf der anderen Seite ab.[30] Im ‹neuen Geist des Kapitalismus›, der sich anhand dieses Argumentationsmusters formierte, wird die Kritik über die Einführung von flexiblen Arbeitszeiten, mobiler Arbeitsplatzgestaltung, projektbezogenem und eigenverantwortlichem Arbeiten sowie dem Anspruch nach Identifikation mit dem Arbeitgeber aufgenommen.[31] Profitmaximierung soll nicht mehr unter der Aufsicht externer Kontrollinstanzen geschehen, sondern emanzipierte und libertäre Formen annehmen, die mitunter sogar Selbstverwirklichung versprechen und Raum für Kreativität und individuelle Bedürfnisse lassen.[32] Damit kann der Kapitalismus keineswegs als überwunden gelten. Im Gegenteil: Wenn Optimierungszwang und Leistungswille über deren Verinnerlichung alle Lebensbereiche zu durchdringen beginnen, eröffnen sich ihm neue Formen der Ökonomisierung und Unterdrückung.[33]
Auch im Arbeitsleben, wie es der Film Ein neues Produkt skizziert, wird das Rollenmodell ‹Kunstschaffende› nur partiell implementiert. Die Übertragung auf den Arbeitsalltag erfolgt zwar gemäss der oben beschriebenen Struktur, doch der Aspekt der Selbstbestimmung, der tief im Idealbild des Künstlers verankert ist, fehlt.[34] Während einer internen Sitzung wird die Beschränktheit des Mitspracherechts ausformuliert: «Es ist nicht alles verhandelbar. […] Es gibt Dinge, die sind vorgegeben, also bestimmte Rollen, die man im Unternehmen spielt, und es gibt dann echt einen kleinen Teil, und der ist verhandelbar.»[35] Die Abhängigkeit und Fremdbestimmung der Arbeiterschaft kann auch auf dieser Planungsebene nicht als aufgelöst betrachtet werden.[36] Nichtsdestotrotz ist festzuhalten, dass die Künstlerkritik eine Veränderung des Kapitalismus bewirkte, in deren Verlauf sich die Tätigkeit von Kunstschaffenden vom Gegenmodell zum Ideal des Arbeitens entwickelt hat. Ein neues Produkt zeigt, wie sich die Arbeitsstrukturen dem neuen Kapitalismusverständnis anpassen. Zugleich ist erkennbar, dass dieses in den Köpfen der Entscheidungsträger längst in Form grösstenteils unhinterfragter Prämissen angekommen ist. Insofern ist die Beratungstätigkeit des Quickborner Teams nicht als Erfindung neuer Strukturen zu verstehen, sondern als Übersetzung der vorherrschenden Ideologie – des neuen Geistes des Kapitalismus – in ein konkret umsetzbares Konzept.[37]

Kunst und Arbeit

Der abstrakte Modellcharakter der beobachteten Arbeit wird in der zweiten Hälfte des Filmes aufgebrochen, wenn in einer kurzen Sequenz ein Teil des Betriebsalltags im Firmengebäude von Unilever in der HafenCity Hamburg zu sehen ist. Hier finden die Diskussionen im Sitzungszimmer ihre Realisation in einem zeitgenössischen Bürogebäude, an dessen Bau das Quickborner Team beratend mitgewirkt hat.[38] Gezeigt wird das Zusammenströmen der Beschäftigten im Atrium, wo der tägliche Marktplatz stattfindet. «Herzlich willkommen zum Marktplatz heute! Nicht wundern, hier sind Kameras, die diesen Markplatz aufnehmen, und der Hintergrund ist, dass es einen Dokumentarfilm geben wird über die HafenCity und auch moderne Unternehmenskulturen […].»[39] Wir hören den Moderator nur die einleitenden Worte sprechen und sehen Personen, die sich auf unterschiedlichen Raumebenen zusammenfinden, bevor Aufnahmen eines Modells und mehrere Fotografien des belebten Gebäudes eingeblendet werden; diesmal unterlegt vom summenden Geräuschpegel, der den Marktplatz wohl begleitet. Neben der plötzlichen Verankerung der Planung von Arbeitsvorgängen in der Arbeitsrealität, erfolgt an dieser Stelle auch in einem zweiten Sinne ein Bruch mit dem Vorangegangenen: Während die Kamera für die Protagonisten bis anhin unsichtbar gewesen zu sein schien, wird sie hier explizit thematisiert. Zugleich werden die Entstehungsumstände des Filmes angesprochen. Damit ist auch ein Teil von Harun Farockis Arbeit als Filmemacher sichtbar. In den letzten Minuten des Filmes wird der zeigende Charakter dieser Arbeit noch einmal verdeutlicht: Mitten in einem Gespräch verlässt die Kamera das Geschehen und kehrt zurück zu den Skizzen, mit deren Hilfe zu Beginn des Films ein ‹Visual Facilitator› die Diskussionen des Quickborner Teams zur Entwicklung eines neuen Beratungsproduktes festgehalten hat.[40] Einer Zusammenfassung gleich werden Nahaufnahmen der Skizzen eingeblendet, die den im Film gezeigten Prozess aufbereiten – Einzelarbeitsplätze früher, die Konzeption neuer Gebäude, die zunehmende Bedeutung der Unternehmenskultur, die Offenheit gegenüber Veränderungen und schliesslich die Frage: «… wie gehts weiter?»[41] (Abb. 4)

Abb. 4

Abb. 4

Ein neues Produkt thematisiert moderne Arbeitswelten und -formen und nutzt die abstrakte Tätigkeit des Quickborner Teams als Ausgangspunkt und Plattform für die Sichtbarmachung des veränderten Arbeitsalltags. Die Suche nach einer Grundlage dieser Veränderungen lässt die Komplexität der Verschränkung von Kunstschaffen und Arbeit aufscheinen und mündet in der These, dass Kunstschaffende als Rollenmodelle für die moderne Arbeitnehmerschaft gelten können. In diesem Licht eröffnen die in den Film integrierten Hinweise auf die Arbeit des Filmemachens die Frage nach dem Verhältnis zeitgenössischen Kunstschaffens zum Themenkreis ‹Arbeit›.
Die Manifesta 11 setzt sich in vielschichtiger Weise mit dieser Frage auseinander – so erfolgt im Cabaret Voltaire durch die Neugründung einer ‹Zunft der Künstler› die Gleichsetzung von Kunst und Arbeit, während in den Kollaborationen von Künstlerinnen und Künstlern mit Erwerbstätigen ausserhalb des Kunstbereichs in gewisser Weise gerade durch die konzeptionell forcierte Zusammenarbeit eine Gegenüberstellung dieser beider Bereiche stattfindet. Die Ausstellung Sites under Construction im Löwenbräu-Areal bietet schliesslich Einblick in historische und zeitgenössische künstlerische Positionen zum Thema Arbeit – hier begegnet man in der Kategorie ‹Arbeitswelten› auch Harun Farocki.


 

Sämtliche Abbildungen sind Eigentum der Harun Farocki GbR und wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

[1] Stephan Reinecke, Das Leben, ein Test. Postindustrielle Arbeit in Filmen von Harun Farocki, in: Der Ärger mit den Bildern. Die Filme von Harun Farocki (CLOSE UP. Schriften aus dem Haus des Dokumentarfilms, Bd. 10), hrsg. v. Rolf Aurich und Ulrich Kriest, Konstanz 1998, S. 261–262.
[2] Harun Farocki, Ein neues Produkt, DE 2012 (Archiv der Zürcher Hochschule der Künste).
[3] Vgl. Tilmann Baumgärtel, Vom Guerillakino zum Essayfilm: Harun Farocki. Werkmonographie eines Autorenfilmers, Berlin: b_books, 2002, S. 138–155.
[4] Vgl. ebd., S. 144.
[5] Vgl. Nina Möntmann, Schöne neue Arbeit, in: Schöne neue Arbeit. Ein Reader zu Harun Farockis Film „Ein neues Produkt“, hrsg. v. Nina Möntmann, Hamburg: Walter König, 2014, S. 23.
[6] Vgl. Diedrich Diederichsen, Neue Produkte und neue Produzenten, in: Schöne neue Arbeit. Ein Reader zu Harun Farockis Film „Ein neues Produkt“, hrsg. v. Nina Möntmann, Hamburg: Walter König, 2014, S. 31–39, und Baumgärtel 2002: Tilmann Baumgärtel, Vom Guerillakino zum Essayfilm: Harun Farocki. Werkmonographie eines Autorenfilmers, Berlin: b_books, 2002, S. 145.
[7] Andreas Rumpfhuber, Arbeitsplatzsymptome. Anmerkungen zum Design zeitgenössischer Arbeitsplätze, in: Schöne neue Arbeit. Ein Reader zu Harun Farockis Film „Ein neues Produkt“, hrsg. v. Nina Möntmann, Hamburg: Walter König, 2014, S. 42.
[8] Vgl. Farocki 2012 (wie Anm. 2), insbesondere 10‘43‘‘–11’37‘‘.
[9] Vgl. Rumpfhuber 2014 (wie Anm. 7), S. 44.
[10] Nina Möntmann (Hg.), Schöne neue Arbeit. Ein Reader zu Harun Farockis Film „Ein neues Produkt“, Hamburg: Walter König, 2014.
[11] Vgl. Möntmann 2014 (wie Anm. 5), S. 15–19.
[12] Vgl. ebd., S. 16–17.
[13] Farocki 2014 (wie Anm. 2), 02‘40‘‘–02’46.
[14] Vgl. Diederichsen 2014 (wie Anm. 5), insb. S. 35.
[15] Vgl. Farocki 2012 (wie Anm. 2), insbesondere 00‘35‘‘–01’06‘‘.
[16] Ebd., 03‘52‘‘–03‘56‘‘.
[17] Vgl. Möntmann 2014 (wie Anm. 5), 2014, S. 18.
[18] Vgl. Farocki 2012 (wie Anm. 2), 17‘56‘‘–18‘21‘‘ und 24’36‘‘–24‘51‘‘ .
[19] Vgl. ebd., 17‘47‘‘–17‘55‘‘.
[20] Vgl. ebd., 01‘23‘‘–01‘27‘‘.
[21] Vgl. Anja Lemke und Alexander Weinstock (Hg.), Kunst und Arbeit. Zum Verhältnis von Ästhetik und Arbeitsanthropologie vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Paderborn: Wilhelm Fink, 2014, S. 9.
[22] Vgl. Möntmann 2014 (wie Anm. 5), S. 21–22.
[23] URL Jungle World 2012: Harun Faocki im Gespräch mit Nina Bittcher und Radek Krolczyk „Es ist eine Art kapitalistischer Sozialismus, der da entworfen wird“, in: Jungle World, Nr. 27, 5. Juli 2012, http://jungle-world.com/artikel/2012/27/45805.html (25.05.2016).
[24] Vgl. Möntmann 2014 (wie Anm. 5), S. 20.
[25] Vgl. z.B. Lemke / Weinstock 2014 (wie Anm. 21), S. 12, Möntmann 2014 (wie Anm. 5), S. 20 sowie Farocki im Interview mit Nina Bittcher und Radek Krolczyk in Jungle World (wie Anm. 23).
[26] Luc Boltanski und Ève Chiapello, Der neue Geist des Kapitalismus (édition discours, Bd. 30), Paris: UVK Verlagsgesellschaft mbH, 1999.
[27] Ebd., S. 58.
[28] Vgl. ebd., S. 43.
[29] Vgl. ebd., S. 59.
[30] Vgl. ebd., S. 80–84.
[31] Vgl. Möntmann 2014 (wie Anm. 5), S. 20.
[32] Vgl. Boltanski / Chiapello 1999 (wie Anm. 26), S. 254–259 und S. 375–376.
[33] Vgl. ebd., S. 375–376 und S. 506 sowie Dirk Baecker, Die Verletzung der guten Sitten, in: Schöne neue Arbeit. Ein Reader zu Harun Farockis Film „Ein neues Produkt“, hrsg. v. Nina Möntmann, Hamburg: Walter König, 2014, S. 55–66.
[34] Vgl. Möntmann 2014 (wie Anm. 5), S. 20–21.
[35] Farocki 2012 (wie Anm. 2), 27‘55‘‘–28‘08‘‘.
[36] Vgl. Möntmann 2014 (wie Anm. 5), S. 20–22, und Boltanski / Chiapello 1999 (wie Anm. 26), S. 41–42, für die Beschreibung der Abhängigkeit des Arbeitnehmertums im Kapitalismus.
[37] Vgl. Möntmann 2014 (wie Anm. 5), S. 23.
[38] Vgl. Rumpfhuber 2014 (wie Anm. 7), S. 42, und URL Quickborner Team 2016: Webseite des Quickborner Teams, Quickborner Team. Gute Arbeit, http://www.quickborner-team.de/projekt-detail/4 (08.06.2010).
[39] Farocki 2012 (wie Anm. 2), 21‘01‘‘–21‘19‘‘.
[40] Vgl. ebd., 04‘34‘‘–12‘58‘‘.
[41] Ebd., 34‘31‘‘–34‘50‘‘.

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