Rezeption und Innovation. Wandmalereien in den Zürcher Wohnhäusern des 13. und 14. Jahrhunderts und ihre Motive

 

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Die frühesten Wandmalereien sind in den städtischen Wohnbauten von Zürich im 13. und 14. Jahrhundert nachzuweisen. Gewisse Motive, wie beispielsweise die Wappenfriese, Sockeldraperien oder Monatsbilder, wur­den bei der Ausmalung von Repräsentationsräumen immer wieder aufgenommen und rezipiert, wie an Beispielen aus Zürich und vor allem dem Haus „Zum langen Keller“ deutlich wird. Es wird aufge­zeigt, dass Abweichungen und Neuerungen in der Motivwahl sowohl durch den räumlichen Kontext der Malerei als auch durch die jeweilige Auftraggeberschaft und deren sozialen und politischen Hintergrund motiviert werden konnten.

 

Zahlreiche Nachweise mittelalterlicher Wandmalereien aus Zürich belegen, dass die Aus­schmückung von profanen Räumen im Mittelalter keine Seltenheit war (Abb.1). Ein Werk wie die Malerei aus dem Haus „Zum langen Keller“ sollte daher nicht nur als Einzelobjekt, sondern immer auch in Bezug zu möglichen Vorbildern und Vergleichsbeispielen betrachtet werden. Im Folgenden wird daher das Phänomen der Wandmalereien in den Zür­cher Wohn­bauten des 13. und 14. Jahrhunderts vorgestellt und mögliche Faktoren, die auf die Motivwahl bei diesen Kunstwerken eingewirkt haben könnten, aufgezeigt und diskutiert.

Wandmalereien in städtischen Wohnhäusern

Im profanen Bereich lassen sich die frühesten Wandmalereien in städtischen Steinbauten aus dem 13. und 14. Jahrhundert nachweisen. Das Aufstreben des Bürgertums führte dazu, dass besonders ab dem 14. Jahrhundert neben Rittersälen und Trinkstuben nun auch die Bürger­häuser der Stadt mit Wandmalereien ausgestattet wurden.1

So auch die Malerei im Haus „Zum langen Keller“. Das Wohnhaus „Zum langen Keller“ be­findet sich am Rindermarkt in der Altstadt von Zürich. Es bildet zusammen mit dem Grim­meturm eine Gebäudegruppe die 1324 erstmals in einer Urkunde als solche erwähnt wurde.2 Bei der darin genannten Erbteilung wurde die bis­her ge­meinsam besessene Liegenschaft mit Grimmeturm und Wohnhaus „Zum langen Keller“ unter drei Vettern der Familie Bilgeri auf­geteilt. Aufgrund dieser Quelle und einigen spärlichen bauarchäologischen Befunden, wird die Ge­bäudegruppe in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts da­tiert. Beim Haus „Zum langen Keller“ handelt es sich um einen palast­ähnlichen Bau mit lan­gem, leicht trapezoidem Grundriss mit einer Länge von ungefähr 20 Metern und einer Breite von 8 Metern (Abb.2). Die Wandmale­rei befand sich im zweiten Obergeschoss und bedeckte die gesamte 3 Meter hohe  und 14.9 Meter breite Westwand. Wie Untersuchungen zeigen, waren die Süd- und die Westwand des Saales mit Sicherheit fensterlos, während die Nord- und Ostwände mit mehreren Fenstern durchbro­chen wurden.

Die meisten der untersuchten Wandmalereien in Zürich befinden sich, wie im Haus „Zum lan­gen Keller“, im zweiten oder dritten Obergeschoss. Ein Grund dafür ist, dass die häufig mit Wandmalereien ausgestatteten Repräsentationsräume wegen der höheren Lichtmenge die einfallen konnte, eher in den oberen Stockwerken eines Hauses und zur Gasse bzw. zum Platz hin ausgerichtet wurden. Im Haus „Zum langen Keller“ hat die Platzierung und Ausrichtung des repräsentativen Saals auch mit dem Standort des Hauses zu tun. Dieser Raum bot zur Entstehungszeit der Wandmalerei einen guten Blick auf den ganzen Strassenzug des Neumarkts, da das Haus vor dem Langen Keller damals noch nicht existierte.3 Der Saal erlaubte somit den bestmöglichen Blick auf eine der prosperierendsten Zonen der Stadt um 1400. Die Grösse der Räume, welche in Zürich mit Wandmalereien ausgestat­tet sind, variiert sehr stark. Es zeigt sich jedoch, dass es sich bei dem mit Malereien versehe­nen Raum, im Ver­gleich zum Haus, immer um den grössten Raum mit der grössten Ge­schosshöhe handelt.4

Funktion der Wandmalereien und ihrer Räume

Diese für mittelalterliche Wohnhäuser sehr grossen Säle dürften für Familienanlässe sowie gesellschaftliche Anlässe genutzt worden sein. Aufgrund der eher beschränkten Platzverhält­nisse in städtischen Wohnbauten ist jedoch nicht von einer ausschliesslichen Nutzung dieser Räumlichkeiten als Festsäle oder Repräsentationsräume auszugehen.5 Erstaunlich scheint, dass in keinem der untersuchten Räume mit Wandmalereien Öfen nachgewiesen werden konnten. Es wird daher vermutet, dass die Säle hauptsächlich in den wärmeren Jahreszeiten genutzt wurden. Eine Ausnahme bildet das Haus „Zum Loch“, welches nachweislich anlässlich eines Besuchs König Albrechts in Zürich im Januar 1306 ausgemalt wurde und der Jahreszeit entsprechend einen Ofen aufweist. Gutscher-Schmied vermutet aufgrund dieses Beispiels, dass eine Malerei nicht zwingendermassen nur zur dauerhaften Aufwertung des Hauses gedacht sein musste, sondern auch für einen einzigen bestimmten An­lass produziert werden konnte.6 Im Gegensatz dazu betont Saurma-Jeltsch die Multifunktionalität solcher Malereien. Sie seien auf eine Mehrdeutigkeit hin angelegt und somit ganz unterschiedlich einsetzbar.7 Das Angebot an Deutungsmöglichkeiten sei bei Wandmalereien von Anfang an so breit gefä­chert, dass die Ausstattung für die verschiedensten Aufgaben, Anlässe und sogar für meh­rere Auftraggeber und wechselnde Rezipienten verwendbar sei. Für einen einzigen Anlass hätte man auch eine temporäre Dekoration, wie beispielsweise einen Wandbehang, wählen können.

Der repräsentative Charakter der Kunstwerke spielte bei den meisten Wandmalereien sicher eine entscheidende Rolle, doch reicht dieser Ansatz nicht immer aus, um die verschiedenen Programme und Ausstattungen zu verstehen. Die Darstellungen hatten im 14. Jahrhundert mit Sicherheit nicht nur eine schmückende Funktion, sondern auch eine ganz andere Aussage­kraft, die aus heutiger Sicht nur noch schwierig zu erkennen ist. Der damals wohl verständli­che und zugängliche Symbolgehalt bleibt uns heute oftmals verschlossen.

Verwendete Motive

Die Gliederung der bemalten Wände unterliegt zwar keinen Gesetzmässigkeiten, die Eintei­lung in Bilderfries, Wappenfries, Sockeldraperie und Deckenfries war jedoch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ein weit verbreitetes Schema, das in Zürich bei mehreren Wand­malereien belegt werden konnte. Bei einfacheren Malereien und bei niedrigeren Raumhöhen wurden häufig eine oder mehrere Zonen weggelassen, wie beispielsweise im Haus „Zum Grie­semann“ der Wappenfries oder im Haus „Zum grossen Propheten“ der Bilderfries und der Deckenfries. Eine Vierzonigkeit wie im Haus „Zum Langen Keller“ weisen die Wände im Haus „Zum Brunnenhof“, im „Meyerhof“ und im Haus „Zur Mageren Magd“ auf.8

Im Bereich der nicht figürlichen Malerei waren gemalte Wandbehänge in den Zürcher Wohn­häusern häufig vertreten. Es handelt sich dabei um Imitationen an­einandergereihter kleiner Felle, die vor allem in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts allge­mein üblich waren (Abb.3). Unmittelbares Vorbild für solche Malereien waren richtige Be­hänge, welche an beweglichen Gestellen befestigt und bei festlichen Anlässen vor die Wände ge­schoben wurden.

Auch die heraldischen Malereien nahmen einen wichtigen Stellenwert ein. Diese waren in Zürich in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ausserordentlich beliebt, was die zahlreichen Wappenzonen in den Zürcher Wandmalereien zeigen (Abb.4). In dieser frühen Zeit der Wap­penmalerei sind die Wappen fast immer in grösseren Sammlungen abge­bildet. Die Darstel­lungen von Wappen konnten zum einen Ausdruck der gottgewollten hierarchischen Ordnung der mittelalterlichen Gesellschaft sein, zum anderen konnten Auftraggeber durch sie auch ihre Beziehung zu den vor­nehmen Geschlechtern ausdrücken. Dass Wappen auch über längere Zeit hinweg entstehen konnten und teilweise den aktuellen vorherrschenden Beziehungen angepasst wurden, zeigt die Wappenwand im Haus „Zum Tor“ aus der Mitte des 14. Jahrhun­derts, wo die Wappen eine Form eines adligen Gästebuchs zu sein scheinen.9

Bei den Motiven in den Bilderfriesen der Wandmalereien in Zürich scheinen im 14. Jahrhun­dert höfisch-ritterliche Bildinhalte besonders beliebt gewesen zu sein. Diese Thematik fand ihre Verbreitung ausgehend von den französischen und italienischen Höfen im süddeutschen Raum und in der Schweiz.10 Oft wurden in diesen Darstellun­gen Themen wie Gastfreundschaft indirekt angesprochen oder die Eingliederung der Auftraggeberfamilie durch die Darstellung von Systemen, die die hierarchische oder soziale Ordnung der Gesellschaft aufzeigten, deutlich gemacht.11 Somit wurde durch gängige Motive und den damit zusammenhängenden Deutungsassoziationen eine Art Ver­knüpfung der Wandmalereien mit der Lebenswelt ihrer Auftraggeber geschaffen. Wolter-von dem Knesebeck schlägt vor, dass im Haus „Zum langen Keller“ durch die klare Zonengliede­rung und die deutliche Hierarchisierung der Szenen und Personen möglicherweise eine intakte innere Ordnung der Auftraggeberfamilie und ihr Platz in der Gesellschaft aufgezeigt werden sollte.12

Die Monatsbilder hingegen repräsentiert nicht die hierarchische, sondern die zeitliche Ord­nung. Die Monatsbilder gehen auf die allegorischen Figuren des heidnischen Festkalenders der Spätantike zurück und wurden zuerst in die kirchliche und seit dem 14. Jahrhundert dann auch in die weltliche Kunst übernommen. In oberitalienischen und französischen Kathedralen wurde das Motiv der Monatsdarstellungen seit dem 12. Jahrhundert vor allem bei Glas­fens­tern oder bei Portalskulpturen verwendet. Die einzelnen Darstellungen wurden  seit dem 14. Jahrhundert dann teilweise fast eins zu eins vom sakralen in den privaten Bereich übertragen. Die zwölf Bilder im Haus „Zum langen Keller“ zeigen die jeweils typischen Beschäftigungen der Landbevölkerung in den betreffenden Monaten und könnten in diesem neuen Zusammen­hang als Sinnbilder für den von Gott gesteuerten Jahresablauf stehen.13 Die Monatsbilder zeigen auf, dass sakrale und profane Bildthemen nur schwer von­einander zu trennen sind. Die Verknüpfung von biblischen Inhalten mit einer weltlichen Be­deutung war wohl auch in ande­ren Motiven der Wandmalereien verbreitet.14

Neben dem Haus „Zum langen Keller“ ist noch eine weitere Monatsdarstellung aus Zürich bekannt. Die Medaillons aus dem Haus „Zum Römer“ stammen jedoch erst aus dem letzten Drittel des 14. Jahrhunderts und sind im Gegensatz zu den in zwei Reihen gegliederten Me­daillons im Haus „Zum langen Keller“ auf einer Linie stehend angeordnet15 (Abb.5). Die Monatsbilder in den Wohnhäusern wurden zusätzlich mit weiteren profanen Themen kombiniert. Im Haus „Zum langen Keller“ beispielsweise mit einer Darstel­lung des Wurstsieders, in der „Rinegg’schen Kurie“ in Konstanz mit einer Darstellung der Erstürmung der Minneburg aus der Mitte des 14. Jahrhunderts16 (Abb.7).

Neben den Bildinhalten scheint auch das Schema der Medailloneinteilung aus dem sakralen Bereich übernommen worden zu sein. Die in Reihen angeordneten Medaillons finden sich zum Beispiel auch am, um 1300 entstandenen, Konstanzer Märtyrerfries im Seitenschiff der Dominikanerkirche oder in der „Ringg’schen Kurie“ in Konstanz wieder (Abb.9). Durch die farbigen Zwickelfüllungen und die roten oder blauen Hintergründe der Medaillonszenen wird bei allen diesen Beispielen eine fast teppichartige Flächigkeit geschaffen. Vor allem im Haus „Zum langen Keller“ steht diese flache Darstel­lungsweise in einem starken Kontrast zu den räumlichen und lockeren Szenen der anderen Zonen des Bilderfrieses. Der Grund für dieses flächige Erscheinungsbild dieses Darstellungs­schemas liegt in seinem Ursprung. Das Schema der Medailloneinteilung war eine traditionelle Methode zur Dekoration von textilen Wandbe­hängen. Der Märtyrerfries aus Konstanz und die Monatsmedaillons aus dem Haus „Zum lan­gen Keller“ sind also beides Beispiele für die Über­setzung jenes Teppichschemas in die Wandmalerei. Die Übernahme der Monatsbilder in die Wandmalerei hatte also ein weites Be­zugsfeld.17

Stilistisch weisen Malereien in Zürich starke Gemeinsamkeiten zur Manessischen Lieder­handschrift auf.18 Im Bilderfries der Wandmalerei „Zum langen Kel­ler“ deuten Details aus allen Zonen auf die Verbindung zur Manessischen Liederhandschrift hin. Der Kessel des Wurstsieders weist bei­spielsweise eine starke Ähnlichkeit zum Kessel in einer Darstellung des Jakob von Wart auf, einer Darstellung des ersten Nachtragsmalers. Auch in den Ritterszenen sind Be­züge zur Manessichen Liederhandschrift zu erkennen. So entspricht die Tracht der Ritter der Gewandung und Bewaffnung der Figuren der ersten bei­den Nachtragsmaler. Noch deutlicher wird diese Ähnlichkeit in der Kaiser- und Kürfürsten Dar­stellung vom Haus „Zum langen Keller“. Der Kaiser ent­spricht, mit Ausnahme des Or­nats, dem Manessischen König Wenzel, einer Arbeit des ersten Nachtragsmalers (Abb.6).

Die in Zürich beobachtbaren, relativ kontinuierlichen stilistischen Entwicklungen innerhalb der Motive der Wandmalerei deuten laut Gutscher-Schmid und  Claparède-Crola darauf hin, dass es während dem gesamten 14. Jahrhundert eine Malerschule in Zürich gab, die diese Konven­tionen weiterentwickelt habe. Aufgrund der starken formalen und stilistischen Ver­bindungen zwischen den Zürcher Wandbildern und den ersten beiden Nachtragsmalern der Manessischen Liederhandschrift vermutete Claparède-Crola, dass die ersten beiden Nachtrags­maler zentrale Figuren in dieser Zürcher Malerschule gewesen sein mussten. Die in Zürich nachweisbare Nähe zwischen Miniaturen und Monumentalmalereien spricht dafür, dass in dieser Malerschule sowohl Wand- als auch Miniaturmalereien ausgeführt wurden.

Darauf, dass die Maler in mehreren Gattungen tätig waren und je nach Auftragslage für unterschiedliche Arbeiten zu Verfügung standen, weisen beispielsweise die mehrfach belegbaren Darstellungen von Monsterwesen in den Balkenzwischenräumen in Zürich hin.19 Diese Motive sind seit dem 13. Jahrhundert in der Buchmalerei, vor allem in den Randleisten der Handschriften, wiederzufinden.

Rezeption und Innovation

In den Zürcher Wandmalereien des 13. und 14. Jahrhunderts werden gewisse Motive und In­halte immer wieder rezipiert. Dies wohl vor allem deshalb, weil eine innovative Iko­nographie für den zeitgenössischen Betrachter möglicherweise genauso schwierig zu verste­hen gewesen wäre wie für uns heute. Man schaffte auf der Basis des gängigen Wissens der Zeitgenossen Assoziationen, die an einen grösseren Zusammenhang erinnern sollten. Und trotz dieser häufig verwendeten Bildmotive und den offenbar gängigen Konventionen, muss jede Wandmalerei auch in ihrem spezifischen Kontext betrachtet werden. Neben dem architekto­nisch-räumlichen Kontext wirkten auch die Hintergründe und Absichten der jeweiligen Auf­traggeber stark auf die dargestellten Bildmotive und die Funktion einer Malerei ein. Eine um­fassende Deutung einer mittelalterlichen Wandmalerei kann also nur dann erfolgen, wenn all diese Faktoren berücksichtigt werden.

(Jasmin Frei)

 

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Literatur

 Claparède-Crola 1973: Melanie Claparède-Crola 1973, Profane Wandmalerei des 14. Jahrhunderts zwischen Zürich und Bodensee, Dissertation, München 1973.

Gutscher-Schmid 1982: Charlotte Gutscher-Schmid, Bemalte spätmittelalterliche Repräsentationsräume in Zürich: Untersu­chungen zur Wandmalerei und baugeschichtliche Beobachtungen anhand von Neu­funden 1972-1980, in: Nobile Turegum multarum copia rerum, drei Aufsätze zum mittelalter­lichen Zürich, Zürich 1982, S. 75-127.

Meier 2005: Hans-Rudolf Meier, Dekorationssysteme profaner Raumausstattungen im ausgehenden Mittelalter, in: Literatur und Wandmalerei II. Konventionalität und Konversion, hg. von Eckart Conrad Lutz et al., Tübingen 2005, S. 393-418.

Michler 1992: Jürgen Michler, Gotische Wandmalerei am Bodensee, Friedrichshafen 1992.

Saurma-Jeltsch 2002: Lieselotte E. Saurma-Jeltsch, Profan oder sakral? Zur Interpretation mittelalterlicher Wandmale­reien im städtischen Kontext, in: Literatur und Wandmalerei I. Erscheinungsformen höfischer Kultur und ihre Träger im Mittelalter. Freiburger Colloquium 1998, hg. von Eckart Conrad Lutz et al., Tübingen 2002, S. 283-328.

Schneider/Hanser 1986: Jürg E. Schneider/Jürg Hanser, Wandmalerei im Alten Zürich, Zürich/Egg 1986.

Schneider 1989: Jürg E. Schneider, Zürichs Rindermarkt und Neumarkt. Entstehung und Entwicklung eines Quartiers, Zürich 1989.

Wild/Böhmer 1995/1996: Dölf Wild/Roland Böhmer, Die spätmittelalterlichen Wandmalereien im Haus „Zum Brun­nenhof“ in Zürich und ihre jüdischen Auftraggeber, in: Zürcher Denkmalpflege, Stadt Zürich, Bericht 1995/1996, S. 14-33.

Wolter-von dem Knesebeck 2009: Harald Wolter-von dem Knesebeck, Der König als Gast. Formen der Vergegenwärtigung und Indienstnahme königlicher Präsenz in der profanen Wandmalerei der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, in: Integration und Konkurrenz, hg. von Stefanie Rüther, Münster 2009, S. 111-129.

 

  1. Claparède-Crola 1973, S. 2.

    Es gilt zu beto­nen, dass Wandmalereien für eine Interpretation ihres Inhaltes und ihrer Funk­tion im­mer im ursprünglichen Kontext betrachtet werden sollten. Sie weisen aufgrund ihrer Immobi­lität eine starke Verbundenheit zu ihrer origi­nalen Umgebung, ihrem Entstehungsort auf und sind auf die Architektur des Raumes den sie schmücken abgestimmt¨.[2. Wolter-von dem Knesebeck 2009, S.111.

  2. Schneider 1989
  3. Wolter-von dem Knesebeck, S.123
  4. Gutscher-Schmid 1982, S. 114.
  5. Gutscher-Schmid 1982, S. 113/114
  6. Gutscher-Schmid 1982, S. 115.
  7. Saurma-Jeltsch 2002, S.283/284
  8. Schnei­der/Hanser 1986, S. 4.
  9. Gutscher-Schmid 1982, S. 84/85
  10. Claparède-Crola 1973, S.50
  11. Meier 2005
  12. Wolter-von dem Knesebeck 2009, S.111.
  13. Schneider/Hanser 1986 I, S. 18.
  14. Schneider/Hanser 1986 I, S. 9.
  15. Schneider/Hanser 1986, S. 18
  16. Michler 1992, S. 24
  17. Michler 1992, S. 24.
  18. Clapa­rède-Crola, S. 28.
  19. Saurma-Jeltsch 2009.


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