„don’t eat the yellow snow – pop music wisdom“ by Marcus Kraft

„Eine Kollektion von berühmten Popsongs, die auch einige Überraschungen parat hält.“1

„Wenn Zeiten schwierig sind und man schnell in Verzweiflung gerät, können einige der grossen Popsongs Geborgenheit und Hilfe bieten und helfen so durch den Schmerz“, so beginnt die Anekdote von Marcus Kraft2, einem ehemaligen Grafikstudenten. Auf seiner Reise nach Asien regnete es während einer Woche Katzen und Hunde und Marcus wandte sich schliesslich, um sich bei Laune zu halten, dem Musikhören zu. Er gelangte zur Erkenntnis, dass viele dieser Songs gute Ratschläge oder Lebensweisheiten beinhalten. Von da an fragte er jeden Backpacker und auch seine Freunde, ob sie solche Songs kennen. Bald zählte seine Kollektion mehr als beachtliche 500 Songs. Von der Asienreise zurückgekehrt, begann Marcus jeden einzelnen Song mit Tinte auf Papier festzuhalten und schliesslich in einem Buch zusammenzufassen. Das Buch „Don’t eat the yellow Snow“ umfasst die 250 besten Songs, wenn „Rat am Mann“ ist.

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Dazu zählen Songs der unterschiedlichsten Stilrichtungen der letzten 50 Jahren von Rock über Folk sowie von Punk über Hip-Hop. Mittlerweile ist das Buch weltweit in Buchhandlungen erhältlich. Die digitale Fortsetzung des Buches ist unter http://popmusicwisdom.com/ zu finden, wo wöchentlich neue Songs gepostet werden – mit Zeichnung und direktem Link zum anhören. Eine Kostprobe des Buches sowie der ausgestellten Graphiken gibts auf der Webseite von Marcus Kraft.3 (el)


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pop@basel – Pop- und Rockmusik seit den 1950ern: Museum für Musik, Basel

Das Museum für Musik in Basel hält zurzeit eine Sonderausstellung zum Thema Pop- und Rockkultur der Region und macht sie u.a. mit einer virtuellen Jukebox mit Basler Hits der letzten 65 Jahre und zahlreichen Bild- sowie Toninstallationen nochmals erlebbar.1 pop@baselDenn auch in der Schweiz sind Pop- und Rockmusik seit einem halben Jahrhundert ein wichtiger Bestandteil der Alltagskultur: 1957 die erste Schweizer Rock-’n’-Roll-Aufnahme, 1982 das erste Stadion-Open-Air-
Konzert in der Schweiz, 1992 der erste Rap in Mundart, Basler Bands am Eurovision Song Contest sind nur einige Highlights der hiesigen Musikkultur.2 Ausserdem werden kulturgeschichtliche Themen und alltägliche Aspekte der scheinbar immer glamourösen Musik aufgegriffen, sei dies der Medienwandel vom Kofferradio zu MP3, die Rolle der Frauen in der Pop- und Rockmusik oder Portraits von wichtigen Personen wie des Basler „Vaters der E-Gitarre“, Adolph Rickenbacher.

Die Ausstellung pop@basel wird durch verschiedene „pop-Dialoge“ ergänzt, bei denen Musikerinnen und Musiker aus der Basler Pop-, Rock- und Rapszene sich über Hoffnungen, Erfolge und Misserfolge auf und hinter der Bühne unterhalten. Auch im Umgang mit den neuen Medien ist das Musikmuseum auf dem Stand des 21.Jahrhunderts: Mit Twitter, Facebook, PinterestGoogleMaps ‚Meine Orte’, Tumblr und YouTube können Posts zur historischen und aktuellen Pop- und Rockkultur verfolgt werden.

Durch die Zusammenarbeit des Museums für Musik, dem RFV Basel und einem interessierten Kreis von Kennern der Basler Musikszene ist eine vielschichtige Ausstellung zum Thema Pop-/Rockkultur entstanden. Anstelle eines Museumskatalogs kann das 2009 erschienene Buch „Pop Basel – Musik und Subkultur“ von Marc Krebs im Museumsshop erworben werden. (el)


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