Muse

Die britische Band „Muse“ hat ihre Ursprünge in den Neunzigern. Die Musiker, die eigentlich in verschiedenen Bands tätig waren, nahmen 1994 gemeinsam als „Rocket Baby Dolls“ an einem lokalen Bandwettbewerb teil – und gewannen. Fortan beschlossen sie ihre Band in „Muse“ umzubenennen, ihre Arbeitsplätze zu künden, auf ihre Universitäre Ausbildung zu verzichten und aus Teignmouth fortzuziehen. Alles um ihrer musikalischen Karriere Willen.[1]

Stilistisch betrachtet wird „Muse“ dem New Prog zugeordnet, einem Subgenre des Alternativerocks. Denn in ihren Songs verbinden sie Elemente aus dem Alternative, Hard- und Progressive Rock und Electronica.[2] Zu Beginn ihres Bestehens, Ende der 1990er, sind ihre Songs von der amerikanischen Rockmusik aus dem Anfang des Jahrzehnts beeinflusst. Das Ziel der Band war zu diesem Zeitpunkt eine Alternative zum Britpop zu bieten, welcher höchst populär war. Doch ihr Klang ähnelte „Radiohead“ zu sehr, so dass die englischen Plattenfirmen zögerten, die Band unter Vertrag zu nehmen. Während sie bei Mushroom, einer australischen Plattenfirma, unter Vertrag standen, erzielten sie mit dem Album „The Origin of Symmetry“ auch Erfolge in ihrem Heimatland. Dieser Erfolg ist insbesondere dem energetischen Song „Hyper Music“ zu verdanken,[3] einen Song mit äusserst negativ beladenem Text und einer starken Basslinie.[4]

Heute sind Muse vor allem für ihre aussergewöhnlichen Live-Auftritte bekannt.[5]

 

 

 

 

 


[1] Wikipedia (en) – Muse (Aufgerufen: 17.6.14)

[2] Wikipedia (de) – Muse (Aufgerufen: 17.6.14)

[3] AllMusic Muse-Biography (Aufgerufen: 17.6.2014)

[4] MuseWiki – HyperMusic (Aufgerufen: 17.6.14)

[5] Wikipedia (en) – Muse (Aufgerufen: 17.6.14)

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Über Y

Ihren Zugang zur Musik findet Yvonne als Sängerin in diverse Vokalensembles, welche sowohl ein klassisches als auch ein populäres Repertoire pflegen. Im Musikwissenschaftsstudium befasst sie sich mit den analytischen und historischen Aspekten der klassischen Musik, wo auch ihr Arbeitsschwerpunkt liegt. Die Musik gewinnt ihren Kunstanspruch durch eine authentische Aufführungspraxis – sie muss gelebt und geliebt werden. Darum besucht Yvonne oft Konzerte sowie Opernvorstellungen. Yvonne, Jahrgang 1990, studiert Musikwissenschaft, Populäre Kulturen und Rätoromanische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, arbeitet als Semesterassistenz am Musikwissenschaftlichen Institut Zürich und ist in verschiedenen Vereinen als Vorstandsmitglied tätig.