TV-Serie: Happy Days

DVD Cover Happy Days

Happy Days ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die von 1974 bis 1984 von Garry Marshall produziert wurde. Als Spin-off des Kassenschlagers American Graffiti (George Lucas, 1973)1 wurde sie zu einer der erfolgreichsten Serien der 1970er Jahre und gewann drei Golden Globes2

In der Serie wird das Leben der drei Freunde Richie Cunningham (Ron Howard, fungierte bereits als Hauptdarsteller in American Graffiti), Warren Weber (Anson Williams) und Ralph Math (Donny Most) im bürgerlichen Milwaukee vom Teenager- bis zum Erwachsenenalter nachgezeichnet. Die Geschichte ist in die Ära des Rock ’n’ Roll der späten 1950er bis frühern 1960er Jahre eingebettet. Petticoats, Lederjacken und vor allem die Musik jener Zeit sind in den zahlreichen Episoden allgegenwärtig. So ist bereits mit dem Titelsong das berühmte im Doo-Wop-Stil gehaltene „Rock Around The Clock“ von Billy Haley & His Comets zu hören. Auch verkörpert zum Beispiel die Figur Arthur „Fonzie“ Fanzurelli (Henry Winkler), späteres Aushängeschild der Serie, mit seiner Coolness die Attitüde des Rock ’n’ Roll schlechthin3

  1. Simon Reynolds (2011): Retromania. Pop Culture’s Addiction To its Own Past. Faber & Faber. S. 308f.
  2. http://www.imdb.com/title/tt0070992/ (Abgerufen: 28.10.13).
  3. http://en.wikipedia.org/wiki/Happy_Days (Abgerufen: 28.10.13).

‚The Twist’ aus Quentin Tarantinos PULP FICTION (US 1994)



„Ladies and gentlemen, now the moment you’ve all been waiting for, the world-famous Jackrabbit Slim’s twist contest.

…Now let’s meet our first contestants here this evening. Young lady, what is your name?“

„Missus Mia Wallace.“

„And, uh, how `bout your fella here?“

„Vincent Vega.“

„All right, let’s see what you can do. Take it away!“

Quentin Tarantinos im Kunstuniversum angesiedeltes Meisterwerk PULP FICTION wagt schon gar nicht den Versuch glaubwürdig zu wirken. Der brutale und gleichzeitig urkomische Gangsterfilm spielt mit Konventionen, Mythen und mit der Geschichte selbst. Genrecodes und historische Markierungen werden bunt zusammengemischt und überall stecken Verweise auf die Vorbilder und Idole aus der Vergangenheit.

Die berühmte Tanzszene, in welcher sich Mia Wallace (Uma Thurman) und Vincent Vega (John Travolta) einem Tanzduett widmen, findet in dem Fünfzigerjahre-Revival-Lokal Jackrabitt Slim’s statt. Der Ort, die Stimmung, und die Personen darin sind alles stilgerechte Elemente, sorgfältig abgestimmt und offensichtliche Verweise auf die Anknüpfung und Ideologisierung der 50er Jahre. Filmposter der 50er zieren die Diner-Wände und die Kellner und Kellnerinnen fungieren als Kopien der Stars dieser vergangenen Ära: Marilyn Monroe, James Dean, Jayne Mansfield, Zorro, Donna Reed, Buddy Holly, Martin and Lewis und The Philip Morris Midget. Die Twist-Szene zu Chuck Berrys ‚You Never Can Tell’  sprüht förmlich vor Intensität. Uma Thurman treibt ihre weiblichen Reize während dem Tanz auf die Spitze und John Travolta fällt in dieser Szene nochmals in seine Paraderolle als Discokönig aus SATURDAY NIGHT FEVER (US 1977, John Badham) zurück: er ist in der Szene der Inbegriff von Coolness. Die Musikauswahl ist in Tarantinos Filmen immer von zentraler Bedeutung und trägt auch meistens auffallend viel zur Dramaturgie bei.

‚You Never Can Tell’ ist ein Musterbeispiel für Rock’n’Roll der 50er und 60er. Chuck Berry verfasste den Song während seiner Zeit im Gefängnis und brachte ihn schlussendlich 1964 auf den Markt. Chuck Berry war 1986 das erste Mitglied der Rock’n’Roll Hall of Fame.

Im Film wird kein Hehl daraus gemacht, dass das, was uns präsentiert wird, wenig mit Realität zu tun hat. Die Mythen und Klischees der Populärkultur werden aber dennoch genussvoll gefeiert. PULP FICTION gilt als einflussreichster Film aller Zeiten und wird auch heute noch als Kult-Klassiker gelobt. Die Tanzszene kann man zweifellos als eine der besten der Filmgeschichte zählen und die Hommage an Chuck Berrys ‚You Never Can Tell’ führt uns vor Augen, dass der Rock’n’Roll nach wie vor lebt und gebührend gefeiert wird. (pl)

 

Quellen:

– Christen, Thomas und Robert Blanchet: Einführung in die Filmgeschichte. New Hollywood bis Dogma 95. Marburg: Schüren Verlag GmbH, 2008.

– Reynolds, Simon: Retromania. Pop Culture’s Addiction to its Own Past. London: Faber and Faber, 2011.

– Schneider, Steven Jay: 1001 Filme die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist. Zürich: Edition Olms AG, 2011.

– Tarantino, Quentin: Pulp Fiction. London: Faber and Faber, 1994.

http://www.rollingstone.com/movies/pictures/the-30-greatest-rock-roll-movie-moments-20130221/8-chuck-berry-you-never-can-tell-in-pulp-fiction-1994-0219971

http://en.wikipedia.org/wiki/You_Never_Can_Tell_(song)

http://en.wikipedia.org/wiki/Pulp_Fiction

American Graffiti (1973)

american-graffiti-original

American Graffiti ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahre 1973. Produziert wurde er von George Lucas, der auch das Drehbuch geschrieben sowie Regie geführt hat. Der Film war sehr erfolgreich und wurde unter anderem 1974 in fünf Kategorien für den Oscar nominiert (u.a. für Bestes Originaldrehbuch und Bester Film).

Die Geschichte spielt 1962 und handelt von vier Teenagern und ihrem letzten Abend vor dem Beginn der Collegezeit. Handlungsort ist die Stadt Modesto (Kalifornien), welche auch George Lucas‘ Geburtsstadt ist. Somit kann American Graffiti auch als autobiografischer Film betrachtet werden, wie Lucas selber sagt: „It all happened to me, but I sort of glamorised it. I went through all that stuff, drove the cars, bought liquor, chased girls.“1

Eine Besonderheit des Films stellt der Soundtrack dar, welcher aus 40  Rock ’n’ Roll-Titeln der 50er Jahre besteht. So hört man beispielsweise gleich zu Beginn Bill Haleys (We’re Gonna) Rock Around the Clock, später unter anderem auch Fat Dominos Ain’t that a Shame oder Chuck Berrys Almost Grown. Die Musik ist während des gesamten Filmes als eine Radioshow von Wolfman Jack, einem DJ aus den 60er und 70er Jahren, in den Autoradios zu hören. (bw)

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/American_Graffiti
http://en.wikipedia.org/wiki/American_Graffiti
http://www.moviepilot.de/movies/american-graffiti

  1. Reynolds, Simon: Retromania. Pop Culture’s Addiction to Ist Own Past. London: Faber and Faber, 2011. S. 292ff.

When the Fifties enter the Noughties: Cadillac Records (2008)

Cadillac Records, 2008, Film, Musikbiographie, 1950s, Chicago

Cadillac Records: Etta James, Muddy Waters and Leonard Chess.

Eine Hollywoodproduktion mit Stars der Nuller-Jahre portraitiert eine Musikära 1, welche als Ursprung der heutigen (amerikanischen) Pop-Musik gilt; Die Fünfziger-Jahre in Chicago inklusive Sex, Kriminalität, Rassenunterschiede und Rock’n’Roll…2 Im Zentrum der Musikbiographie stehen das Label Chess Records, dessen Starmusiker und das turbulente Nachtleben Chicagos.

Cadillac Records“ erzählt eine Geschichte im Schnelldurchlauf, die Regisseurin und Verfasserin Darnell Martin versucht alle Grössen der Zeit in einen Film zu packen. Auf Grund dessen fehlt dem Film Tiefe, jedoch wird die Musik authentisch widergegeben.3 Der Sound der Fünfziger muss seine eigene Geschichte erzählen, denn die Musik trägt den häufig gelobten Film.4

Stimmlich brilliert die R&B-Sängerin Beyoncé Knowles als Etta James, sie gewann 2009 sogar ein Grammy Award als Best Traditional R&B Voice für den Song „At Last“.5 Auch weitere berühmte, einflussreiche Musiker, wie Muddy Waters, Little Walter, Howlin‘ Wolf und Chuck Berry, werden nachgestellt von einer passenden Besetzung. Ihr Entdecker und Produzent Leonard Chess, dargestellt von Adrien Brody, zeichnet sich durch wirtschaftliches Denken aus und sein Gespür für die Zukunft der black music und deren Stars.6

Der Film verbindet Berühmtheiten der heutigen Zeit mit dem Ursprung von damals und verknüpft deshalb mehrere Generationen miteinander. „Cadillac Records fasst eine Ära zusammen und lässt sie gleichzeitig auf unseren Bildschirmen für ein und dreiviertel Stunden entstehen. Akustische Nostalgie mag aufkommen, denn der Film wirkt wie eine Homage auf die Zeit und nicht nur wie eine historische Zusammenfassung auf Grund seiner Musik-lastigen Machart… „and life is like a song!7 (sak)

  1. Für den ganzen Post: Simon Reynolds (2011): Retromania. Pop Culture’s Addiction To its Own Past. London: Faber & Faber.
  2. International Movie Database (IMDB): Cadillac Records. http://www.imdb.com/title/tt1042877/ (Abgerufen: 26.10.2013).
  3. Weitzman, Elizabeth: ‚Cadillac Records‘ takes a greatest-hits approach. http://www.nydailynews.com/entertainment/tv-movies/cadillac-records-takes-greatest-hits-approach-article-1.356391 (Abgerufen: 26.10.2013).
  4. Box Office Mojo: Cadillac Records. http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=cadillacrecords.htm (Abgerufen: 26.10.2013).
  5. Grammy Awards. Past Winners. http://www.grammy.com/nominees/search?artist=&field_nominee_work_value=&year=2009&genre=27 (Abgerufen: 26.10.2013).
  6. Ebert, Roger: Cadillac Records. http://www.rogerebert.com/reviews/cadillac-records-2008 (Abgerufen: 26.10.2013).
  7. Songtexte: At Last Songtext von Etta James. http://www.songtexte.com/songtext/etta-james/at-last-5bd503f8.html (Abgerufen: 26.10.2013).

Kommentierte Playlist

Rock’n’Roll/Rhythm and Blues/Country/Rockabilly

Diana Ross and the Surpremes – You Can’t Hurry Love

In diesem 1966 erschienen Track geht es darum, dass eine Mutter ihrer Tochter den Rat gibt, dass man Liebe nicht erzwingen kann, sondern geduldig sein muss. Diese Lyrics entspringen höchstwahrscheinlich aus Gospel-Phrasen, welche im Soul und R’n’B einen grossen Einfluss fanden. Ausserdem setzt der Song auf treibende Rhythmen und einen eingängigen Gesang, der zum Tanzen einlädt, wie das vom Hörerpublikum der damaligen Zeit sehr geschätzt wurde.

(nana)

 

Elvis Presley – Heartbreak Hotel

Heartbreak Hotel war Elvis Presleys erste Single für seine neue Plattenfirma RCA. Der Song wurde vor allem dank seiner Auftritte in der Fernsehshow Stage Show bekannt und avancierte zur meistverkauften Single von 1956.

Heartbreak Hotel gehört zum Genre des Rock’n’Roll. Bei diesem Genre stand nicht bloss die Musik im Vordergrund, sondern die Performance war ebenfalls von grosser Wichtigkeit. Elvis Presley ist dementsprechend ein klassischer Vertreter des Rock’n’Roll, schliesslich er sah gut aus und hatte Sexappeal. Bei seinen Auftritten im Fernsehen verband er sein musikalisches Können gleichzeitig mit einem visuellen Spektakel. Im Lied finden des weiteren Instrumente Verwendung, die typisch sind für Rock’n’Roll wie beispielsweise Gitarre, Schlagzeug, Kontrabass und noch einige mehr.

Um zu verstehen, wie Elvis mit seinen Auftritten die Zuschauer derart in seinen Bann ziehen konnte, ist es auch empfehlenswert, sich dieses Video anzuschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=QK2jWI5f1RY

(dm)

 

Johnny Cash – Folsom Prison Blues

Johnny Cashs Folsom Prison Blues wurde 1955 aufgenommen und noch im selben Jahr bei Sun Records veröffentlicht. Der Song zeigt klassische Elemente des Country/Blues und kann dem Genre des Rockabilly (Rock’n’Roll) zugeordnet werden. Inhaltlich befasst er sich mit einem Mann, welcher einen Mord begangen hat und dafür lebenslänglich im Gefängnis sitzen wird. Cash schrieb den Song während seiner Zeit bei der Air Force in Deutschland (also noch vor 1954).

Auch die Tatsache, dass der Song unter der Produktion von Sam Philips veröffentlich wurde ist erwähnenswert, denn dieser war einer der berühmtesten Produzenten zur Rock’n’Roll Zeit und entdeckte/förderte viele erfolgreiche Musiker wie Elvis Presley, Jerry Lee Lewis und eben auch Johnny Cash.

(Lh)

 

Elvis Presley – Blue Suede Shoes (1956)

Im Original von Carl Perkins, handelt der Song von einer Geschichte die Johnny Cash während seiner Stationierung in Deutschland erlebte[1]. Elvis Presley nahm seine Version für sein erstes Album auf. Der Song wurde nicht als Single ausgekoppelt und gelangte unglaublicherweise ausschliesslich durch Radio Airplay in die Singlecharts[2]. Seine Version, die schneller ist als das Original, gefiel Carl Perkins ausserordentlich gut[3].
(MR)

Quellen

[1] Franz Dobler: The Beast in me. Johnny Cash. Kunstmann, München 2002, ISBN 3-88897-302-3, S.70
[2] Alan Clayson & Spencer Leigh: Aspects of Elvis, Trying to Get to You, Sidgwick & Jackson, 1994, S. 108
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Suede_Shoes

http://en.wikipedia.org/wiki/You_Can%27t_Hurry_Love (Abgerufen: 21.10.13, 16:34)
http://en.wikipedia.org/wiki/Soul_music (Abgerufen: 21.10.13, 16:35)
http://en.wikipedia.org/wiki/Heartbreak_Hotel (Abgerufen: 21.10.13, 00:42)
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_meistverkauften_Singles_in_den_USA_%281956%29 (Abgerufen: 21.10.13, 00:43)
http://www.alinki.com/kategorien/3791/ (Abgerufen: 21.10.13)
http://de.wikipedia.org/wiki/Folsom_Prison_Blues (Abgerufen: 20.10.13, 18:10)
http://www.musikzimmer.ch/db_songs.php?ID=166 (Abgerufen: 20.10.13, 18:12)
http://www.allmusic.com/song/folsom-prison-blues-mt0027320404 (Abgerufen: 20.10.13, 18:16)
Covach, John und Flory, Andrew: What’s That Sound?: An Introduction to Rock and Its History. Norton: W. W. & Company, 2012.

 

 

Rock

Boston – More Than A Feeling

1976 erschien dieser Track und überzeugt mit schöner elektrischer Gitarrenmusik, begleitet von einer Bass-Gitarre und einem Schlagzeug. Es besteht aus einer typischen, aber sehr eingängigen Vers-Refrain-Form, die man im Genre des Rocks oft findet. Rock-Musik wird oft mit weissen Musikern assoziiert, was sie vom vorgängigen, von der Black Music abstammenden, Genre des R’n’B unterscheidet.

(nana)

 

Deep Purple – Smoke On The Water

Selbst diejenigen, denen der Titel des Songs auf den ersten Blick nichts sagt, werden spätestens wenn sie das charakteristische Gitarrenriff hören, wissend mit dem Kopf nicken: Ja, das Lied kenne ich.

Smoke On The Water ist ein Vertreter des Hard Rocks. Typisch für dieses Genre sind der 4/4-Takt und das Liedschema von Strophe, Zwischenspiel und Refrain, was in dem Song auch so vorzufinden ist. Des Weiteren enthalten viele Stücke ein Solo, im Fall von Smoke On The Water ist es das E-Gitarrensolo von Ritchie Blackmore und am Ende des Stückes das Orgelsolo von Jon Lord.

Deep Purple’s Smoke On The Water ist auch heute noch populär und wird in vielen Listen aufgeführt, wie beispielsweise in jener des Rolling Stone: The 500 Greatest Songs of All Time.

(dm)

 

Creedence Clearwater Revival – Bad Moon Rising

Die Musik von CCR, so auch Bad Moon Rising (erschienen: 1969), bilden einen Mix aus Rock, Country, Blues und Southern-Elementen – auch Swamp Rock genannt. Achtet man ausschließlich auf die melodischen Aspekte des Liedes, könnte man fast meinen, Bad Moon Rising sei ein Lied aus der Zeit des Rockabilly. Hört man sich jedoch die gesungenen Zeilen etwas genauer an, findet man ein typisches Merkmal der Rockmusik, nämlich die schweren, progressiven Themen, welche in den Lyrics behandelt werden. Zu Zeiten des Rock’n’Rolls hätte es solche fast schon apokalyptischen Texte, bei einer so fröhlich klingenden Musik, nicht gegeben. Typisch Rock ist an diesem Lied also der Text, in der Melodie findet sich eher ein Revival der Rock’n’Roll Zeit, was jedoch gut darstellt, dass sich Rock aus Rock’n’Roll entwickelt hat und wie die beiden Zeiten ineinander übergehen.

(Lh)

 

Black Sabbath – Iron Man (1970)

Der Song wurde vom 1970 erschienenen Album Paranoid ausgekoppelt und wird bis heute bei den Liveshows von Black Sabbath und Ozzy Osborne gespielt. Textlich handelt das Stück nicht vom Superhelden sondern beschäftigt sich mit Endzeitszenarien. Eingeleitet wird der Track durch ein stark verzeretes gesprochenes „I am Iron Man“, bevor das charakteristische Riff auftaucht. Im Jahr 200 erhielt die Band für den Song einen Grammy[1].
(MR)

Quellen

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Iron_Man_%28Lied%29

http://en.wikipedia.org/wiki/More_than_a_feeling (Abgerufen: 21.10.13, 16:40)
http://en.wikipedia.org/wiki/Rock_music (Abgerufen: 21.10.13, 16:40)
http://de.wikipedia.org/wiki/Hard_Rock#Musikalische_Stilmittel (Abgerufen: 21.10.13, 00:40)
http://www.rollingstone.com/music/lists/the-500-greatest-songs-of-all-time-20110407/deep-purple-smoke-on-the-water-20110526 (Abgerufen: 21.10.13)
http://en.wikipedia.org/wiki/Bad_Moon_Rising_%28song%29 (Abgerufen: 20.10.13, 18:20)
http://www.allmusic.com/song/bad-moon-rising-mt0011355792 (Abgerufen: 20.10.13, 18:20)
http://www.musikzimmer.ch/db_songs.php?ID=357 (Abgerufen: 20.10.13, 18:21)

 

 

Punk(-Rock)

Green Day – Basket Case

1993 erschienen, erklingt am Anfang dieses Tracks nur die Stimme des Leadsängers Billie Joe Armstrongs und seine Gitarre, was an die Anfänge des Punks und den sogenannten garage rock und seinen Gebrauch von wenigen Instrumenten , sodass die Musik ‚nackt’ zu sein schein, erinnert. Der Song handelt von einer Person, die sich selbst für verrückt hält und sich mit einer Angststörung und emotionaler Instabilität auseinanderzusetzen versucht. Dies sind Merkmale dessen, dass im Punk ganz andere Themen wie im Rock angesprochen werden – anstatt um Liebe und das schöne Leben geht es um Rebellion, um das Aufreissen von alten, einengenden Strukturen und das ansprechen von heikleren Themen.

(nana)

 

Sex Pistols – God Save The Queen

God Save The Queen wurde zu jener Zeit veröffentlicht, als Queen Elizabeth II gerade ihr silbernes Jubiläum feierte. Laut dem Schlagzeuger Paul Cook war der Song jedoch nicht in Hinsicht auf dieses Ereignis geschrieben worden. Das Lied erreichte seltsamerweise bloss Platz 2 bei den offiziellen UK Singles Charts, obwohl es sich besser verkaufte als der Track, der den 1. Platz besetzte.

God Save The Queen ist mit seinen aggressiven, konfrontativen Lyrics ein typischer Vertreter des Punk-Rocks. Die Sex Pistols thematisieren darin die politische Situation in England und malen eine düstere Zukunft. Typisch für dieses Genre ist auch die raue, unmodulierte Stimme des Sängers, in diesem Fall Johnny Rotten.

(dm)

 

The Clash – Death Or Glory

The Clash war wohl eine der erfolg- und einflussreichsten Punkbands aller Zeiten. Death or Glory ist ein Lied des Albums London Calling, welches 1979 veröffentlicht wurde und zahlreiche Stile wie z.B. Punkrock, Rockabilly, Reggae in sich vereint. Die musikalischen Fertigkeiten von The Clash sind für die eigentliche Punk-Bewegung zwar fast schon zu hoch, ihre Texte (so auch Death or Glory) jedoch sehr repräsentativ für diese Zeit. Es wird Rebellion ausgedrückt und eine Abgrenzung zu vorherigen Musikstilen vorgenommen, was Death or Glory auf eine fast schon satirische Art und Weise tut. Die Akkordfolgen und die Melodie sind einprägsam und zeigen, dass Punk nicht nur für Krach, sondern eben auch für musikalisch ausdifferenzierte Sounds steht.

 

Killing Joke – Eighties (1984)

Killing Joke beschreiben ihre Musik als „Klang der Erde, wenn sie kotzt“[1]. Obwohl ihnen der grosse Durchbruch bis heute verwehrt blieb wäre die Rock-und Metalszene in ihrer heutigen Form vermutlich undenkbar, berufen sich doch Grössen wie Nirvana, Metallica, Korn, Rammstein oder auch Marilyn Manson auf den grossen Einfluss der Band: Man vergleiche die beiden Bassriffs von „Eighties“ und „Come as you are“. „Eighties“ enthält einerseits die sozialkritischen Texte welche für Punk und New Wave typisch sind, besticht aber auch durch eine gewisse Tanzbarkeit[2].
(MR)

Quellen

[1] http://www.allmusic.com/song/eighties-mt0002585325
[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Eighties_%28song%29

http://en.wikipedia.org/wiki/Basket_Case_(song) (Abgerufen: 21.10.13, 16:43)
http://en.wikipedia.org/wiki/Punk_rock (Abgerufen: 21.12.13, 16:43)
http://www.songfacts.com/detail.php?id=1621 (Abgerufen: 21.10.13)
http://en.wikipedia.org/wiki/God_Save_the_Queen_%28Sex_Pistols_song%29 (Abgerufen: 21.10.13, 00:45)
http://www.songfacts.com/detail.php?id=1621 (Abgerufen: 21.10.13)
http://de.wikipedia.org/wiki/Punk_%28Musik%29 (Abgerufen: 21.10.13, 00:46)
http://www.allmusic.com/song/death-or-glory-mt0004889074 (Abgerufen: 20.10.13, 18:30)
http://en.wikipedia.org/wiki/Death_or_Glory_%28song%29 (Abgerufen: 20.10.13, 18:31)

 

 

HipHop/Electro/Techno/House

Fatboy Slim – Weapon Of Choice

Berühmt ist dieser im Jahr 2001 erschienene Song hauptsächlich durch das dazugehörige Video geworden, musikalisch gesehen gehört er zur elektronischen Tanzmusik, die ihre Einflüsse aus z.B. Hip Hop, Techno und House bezieht. In seinem Lied sampelte Fatboy Slim verschiedene Parts aus anderen Musiktracks, was in dem Genre gerne gemacht wird. Vorgetragen wird dies vom Funk-Sänger Bootsy Collin, dessen Stimme im Verlauf des Liedes zum Teil technisch vertieft wurde. Eine Technik, die in der elektronischen Musik gerne zum Zug kommt.

(nana)

 

Run-D.M.C. – It’s tricky

It’s Tricky erreichte Platz 57 bei  Billboard Hot 100 und Platz 21 bei Hot R&B/Hip-Hop Songs.

Im Jahr 2006 wurde Run–D.M.C. von The Knack, einer New Wave Band, verklagt, weil sie ohne Erlaubnis eine ihrer Singles in ihrem Lied It’s Tricky gesampelt hatten. Dies war ein beliebter Trick von Run–D.M.C. Ihr Ziel war es, einen Wiedererkennungswert in ihren Liedern zu haben und sie einem breiten Publikum schmackhaft zu machen und dies zu einer Zeit, in der Hip hop noch als blosse Modeerscheinung angesehen wurde. Gleichzeitig ist das Sampling auch eine typische Eigenschaft des Hiphops, sowie Rap, der in It’s Tricky auch nicht zu kurz kommt.

(dm)

 

Afrika Bambaataa – Planet Rock

Planet Rock, erschienen 1982, ist wohl einer der einflussreichsten Songs für die Musikstile des HipHop und des Elektrofunk. Afrika Bambaataa verwendet in seinem Song verschiedenen Samplings, u.a. von Liedern der Band Kraftwerk (Trans-Europe Express und Numbers). Durch die Verwendung eines Synthesizers, sowie des Breakbeats wirkt Planet Rock elektrisch, jedoch auch sehr funkig. Der Text wird gerapt, wodurch auch ein klarer Bezug zum HipHop hergestellt werden kann. Afrika Bambaataa schafft es, in einem Song sehr viele Stilrichtungen zu vereinen und leistet somit Pionierarbeit für die weitere Entwicklung der Elektro-, sowie HipHopmusik.

(Lh)

 

Sugarhill Gang – Rapper’s Delight (1979)

Der erste international-kommerziell erfolgreiche Hip Hop Song welcher der noch jungen Stilrichtung die Türen zur Musikindustrie öffnete. Fällt die Singleversion mit knapp über 4 Minuten normal lang aus, dauert die Albumversion beinahe eine Viertelstunde[1]. Beat und Basslinie des Songs basieren auf Good Times von Chic aus demselben Jahr[2]. Der Song wurde unzählige Male gecovert oder auf andere Weise verwendet, unter anderem von Falco 1986.
(MR)

Quellen

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Rapper%E2%80%99s_Delight
[2] http://www.tagesspiegel.de/kultur/meins-bleibt-meins-wie-es-singt-und-lacht-dreistigkeit-kann-teuer-werden-der-fall-bushido/1725578.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Weapon_of_Choice (Abgerufen: 21.10.13, 16:44)
http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Beat (Abgerufen: 21.10.13, 16:44)
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Knack (Abgerufen: 21.10.13, 00:47)
http://www.songfacts.com/detail.php?id=3173 (Abgerufen: 21.10.13, 00:47)
http://en.wikipedia.org/wiki/Hip_hop_music (Abgerufen: 21.10.13, 00:47)
http://www.whosampled.com/Planet-Rock/Afrika-Bambaataa/ (Abgerufen: 20.10.13, 18:41)
http://www.allmusic.com/song/planet-rock-mt0000594680 (Abgerufen: 20.10.13, 18:41)
http://en.wikipedia.org/wiki/Planet_Rock_%28song%29 (Abgerufen: 20.10.13, 18:41)