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Psychologisches Institut

Universität Zürich
Binzmühlestrasse 14/1
CH-8050 Zürich

Tel. +41 44 635 73 20 b.boothe@psychologie.uzh.ch www.psychologie.uzh.ch

Prof. Dr. Brigitte Boothe

Brigitte Boothe

«Psychoanalytische Forschung ist eine fröhliche Wissenschaft.»

Professorin | Klinische Psychologie, Psychoanalyse und klinische Traumanalyse | Psychologin

Laufbahn

1968 – 1971 Studium in den Fächern Philosophie, Germanistik, Romanistik an der Universität Mannheim (Abschluss mit dem 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt)
1973 – 1977Studium der Psychologie an der Universität Bonn
1977 Dissertation an der Universität Aachen: «Über Ludwig Wittgenstein. Sprachgebrauch und Lebensform»
1980 – 1985Psychoanalytische Weiterbildung an der Universität Düsseldorf, Medizinische Fakultät, Psychotherapeutische Ambulanz (Leitung Prof. Dr. Annelise Heigl-Evers)
1988Habilitation an der Universität Düsseldorf (Medizinische Fakultät): «Psychoanalyse und Sprache»
seit 1990Ordentliche Professorin für Klinische Psychologie an der UZH

Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?

Die Psychoanalyse hat an der UZH eine aussergewöhnliche gute Tradition und bot mir eine grosse Chance und Herausforderung, sie mit einem eigenen Beitrag fortzuführen und an der Philosophischen Fakultät interdisziplinär zu bereichern.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?

Das Besondere ist die Verbindung von Forschung und Praxis sowie die Verbindung von Kompetenzen der Interpretation und systematischen Reflexion, der einzelfallbezogenen Exploration, wie sie die Geistes- und Sozialwissenschaften bieten. Dies in Vereinbarung mit den Kompetenzen der modernen Psychologie.

Gab es in Ihrer Karriere besonders prägende Durststrecken oder Misserfolge? Wie überwanden Sie diese?

Schopenhauer bemerkte sinngemäss: Es gibt kein besser angelegtes Geld als Lehrgeld, das man für eigene Fehler zahlt. Ich stimme ihm zu und bin weiterhin zahlungswillig.

Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?

Erst einmal höre ich zu, was sie beschäftigt, was sie wissen will, welche Einschätzungen und Kommentare von meiner Seite ihr wichtig sind. Und dann kommen wir gemeinsam zu einer Option. Ungefragte Ratschläge sind nicht nützlich.

Über welche Internationalen Netzwerke verfügen Sie?

Universität Rostock (Prof. Dr. theol. Philipp Stoellger), Institut für deutsche Sprache Mannheim (Prof. Dr. Arnulf Deppermann), Universität Wuppertal (Prof. Dr. Matias Martinez), Forschungskommission der Deutschen psychoanalytischen Gesellschaft.