Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz
![]() | «Der gemeinsame Weg von einer ersten Forschungsidee bis zum realisierten Projekt ist sehr spannend und ermöglicht viel Kreativität.» |
Professorin | Sonderpädagogik: Bildung und Integration | Sonderpädagogin
Laufbahn
| 1984 – 1992 | Studium der Heilpädagogik, Pädagogik und Psychopathologie an der Université de Fribourg |
| 1990 – 2007 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Dozentin am Heilpädagogischen Institut der Université de Fribourg |
| 2000 | Dissertation an der Université de Fribourg: «Zählen-Zahlbegriff-Rechnen. Theoretische Grundlagen und eine empirische Untersuchung zum mathematischen Erstunterricht an Sonderklassen» |
| 2006 | Habilitation im Fach Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik, Université de Fribourg, Thema: «Rechenschwäche – Dyskalkulie. Theoretische Klärungen und empirische Studien an betroffenen Schülerinnen und Schülern» |
| 2007– 2009 | Professorin am Lehrstuhl für Differenzielle Didaktik bei Lern- und Entwicklungsstörungen an der Technischen Universität Dortmund |
| seit 2010 | Ordentliche Professorin für Sonderpädagogik (Schwerpunkt Bildung und Integration) an der UZH |
Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?
Aus Neugierde – weil ich immer wieder neue, interessante Forschungsfragen hatte, die ich bearbeiten wollte. Ich war ursprünglich Lehrerin und hatte nach dem Sonderpädagogikstudium noch nicht genug vom Studieren und Forschen und habe deshalb die Dissertation und die Habilitation geschrieben. Und dann hat sich die Möglichkeit ergeben, einen Lehrstuhl zu übernehmen.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?
Mir gefallen mehrere Dinge. Ich unterrichte gerne und ich mag den Kontakt mit Studierenden. Zudem schätze ich die Möglichkeit, zusammen mit Mitarbeitenden an Forschungsprojekten zu arbeiten. Der gemeinsame Weg von einer ersten Forschungsidee bis zum realisierten Projekt ist sehr spannend und ermöglicht viel Kreativität. Ich mag auch die Abwechslung – kein Arbeitstag gleicht dem anderen. Viele Forschungsfragen in der Sonderpädagogik haben zudem einen engen Bezug zur Praxis. Das führt zu vielen bereichernden Kontakten mit verschiedensten Personen und Arbeitsfeldern.
Welche Massnahmen ergreifen Sie als Professorin, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an Ihrem Institut zu fördern?
Ich versuche, die Mitarbeitenden in Projekte einzubeziehen, ihnen Möglichkeiten zum Publizieren zu geben und sie an Tagungen und Kongresse mitzunehmen. Zudem ist meine Bürotür fast immer offen, so dass die Möglichkeit besteht, auch ohne Termin kurz eine Frage zu stellen.

