Prof. Dr. Claudia Zey
![]() | «Ein besonderes Vergnügen ist immer wieder die Arbeit mit den Studierenden.» |
Professorin | Allgemeine Geschichte des Mittelalters | Historikerin
Laufbahn
| 1982 – 1989 | Studium in den Fächern Geschichte und Latein an der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn |
| 1992 | Dissertation an der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn: «Arnulf von Mailand, Liber gestorum recentium. Einleitung, Text und Kommentar» |
| 1989 – 1994 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Bonn (Mittelalterliche Geschichte) |
| 1994 – 2000 | Wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung mittelalterliche Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München |
| 2000 – 2003 | Habilitationsstipendium der DFG und Exzellenzstipendium des Freistaates Bayern |
| 2002 | Habilitation an der Ludwig-Maximilians- Universität München im Fach Mittelalterliche Geschichte. «Die päpstliche Legatenpolitik im 11. und 12. Jahrhundert» |
| 2003 – 2004 | Lehrstuhlvertretungen an der Universität Leipzig und München |
| seit 2004 | Ordentliche Professorin für Allgemeine Geschichte des Mittelalters an der UZH |
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?
Trotz vieler administrativer Aufgaben und einer wachsenden Anzahl von Aktionsfeldern ist die Tätigkeit als Professorin im wissenschaftlichen Bereich und in der Lehre weitgehend selbstbestimmt. Ein besonderes Vergnügen ist immer wieder die Arbeit mit den Studierenden. Dazu kommt der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen über gemeinsame wissenschaftliche Interessen, der sich entweder in gemeinsamen Lehrveranstaltungen oder einer regen Tagungs- und Fortbildungstätigkeit äussert. Dabei ist gerade die Internationalität im fachlichen Austausch kennzeichnend und anregend.
Hatten Sie Vorbilder, die Ihren Werdegang beeinflusst haben?
Ich habe mich vorwiegend an männlichen Vorbildern orientiert, da es während meines Studiums überhaupt nur sehr wenige Professorinnen gab. Selbstverständlich haben einige von ihnen meinen Werdegang beeinflusst, doch sollte man die Bedeutung von Vorbildern nicht zu hoch einschätzen. Viel wichtiger ist der eigene Impetus, sich für eine wissenschaftliche Karriere zu entscheiden und diesen Weg energisch und konsequent zu verfolgen.
Welche Massnahmen ergreifen Sie als Professorin, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an Ihrem Institut zu fördern?
Als wichtigstes Instrument zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses betrachte ich meine eigenen Assistenz- bzw. Projektstellen. Sie bieten die besten Möglichkeiten, um jungen Forscherinnen und Forschern den Weg zur Promotion oder zur Habilitation zu ebnen.

