Finanzielle Förderung für Doktorierende

Selbstorganisierte Arbeitsgruppen im Forschungskontext (2020)

Die Graduiertenschule stellt ab 2020 Fördermittel für Doktorierende zur Verfügung, die sich in selbstorganisierten Arbeitsgruppen einem gemeinsamen Thema im Bereich Forschung widmen. Diese Förderung unterstützt die Eigeninitiative von Doktorierenden sowie die Entwicklung und Durchführung zielgruppenorientierter Formate. Insgesamt können zehn thematische Arbeitsgruppen von mindestens drei Doktorierenden je bis zu 5'000 CHF erhalten, um ihre akademische und professionelle Entwicklung selbstorganisiert zu gestalten. Es gilt der Budgetvorbehalt.
Die Aktivitäten der Arbeitsgruppen sind nicht curricular anrechenbar und es werden keine ECTS Credits dafür vergeben. In der Regel finden die Aktivitäten an der UZH statt. Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich. Die Arbeitsgruppen werden mit ihrem Projekt auf der Website der Graduiertenschule vorgestellt.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind Gruppen von drei oder mehr Doktorierenden der PhF. Eine vorherige Genehmigung durch Betreuungspersonen oder Fachausschüsse ist nicht notwendig, die Absprache mit den Doktoratskoordinatorinnen und Doktoratskoordinatoren ist erwünscht.

Im Antrag wird das Projekt der Gruppe auf max. einer Seite erläutert. Die Art der Aktivität und ihr Nutzen für die Doktorierenden müssen daraus hervorgehen.
Zusätzlich ist ein Budgetplan (Ausgabenplanung, weitere Einnahmen, bspw. Förderung durch den Graduate Campus oder Einheiten der PhF) zu erstellen.
Antrag und Budget sind in einem integralen PDF-Dokument bis zum 1. Februar 2020 zuhanden der Graduiertenschule (graduiertenschule@phil.uzh.ch) einzureichen.

Die Leitungskommission der Graduiertenschule entscheidet in ihrer ersten Sitzung des FS 2020 über die Anträge.

Finanzadministration

Nach erfolgter Zusprache durch die Leitungskommission wird den Doktorierendengruppen der Förderbetrag als Kostenrahmen zu Verfügung gestellt. Unter Verantwortung der zuständigen Doktoratskoordinatorin bzw. des zuständigen Doktoratskoordinators wird an der Graduiertenschule ein PSP-Element eröffnet, worauf Aufwände der Gruppen bis zur zugesprochenen Gesamtsumme (max. 5'000 CHF) verbucht werden können.

Reise- und Übernachtungskostenzuschüsse für kurze Forschungsreisen (2019)

2019 stehen Mittel für Reise- und Übernachtungskostenzuschüsse im Rahmen kurzer Forschungsaufenthalte an Universitäten oder anderen Forschungsinstituten, für Archiv- oder Bibliotheksrecherchen, Ausgrabungen, Feldstudien o.ä. sowie für Teilnahmen an Summer/Winter Schools bereit (es gilt der Budgetvorbehalt). 
Es werden Aufenthalte unterstützt, die für das Dissertationsprojekt von zentraler Bedeutung sind und weniger als zwei Wochen dauern. 
Längere Aufenthalte werden vom Graduate Campus bezuschusst, Reisen zu Tagungen und Kongressen durch die Fakultät.

Pro Person können Zuschüsse von maximal 1000 CHF gesprochen werden (auf mehrere Reisen aufteilbar). Anträge können rückwirkend für das ganze Jahr 2019 gestellt werden. Die Mittel für diese Zuschüsse werden von der Graduiertenschule zusätzlich zu den vorhandenen Reise- und Kongresskostenzuschüssen der Fakultät zur Verfügung gestellt (vgl. oben). Es ist möglich, Anträge bei beiden Fördertöpfen zu stellen, jedoch nicht für dieselbe Aktivität. Eine Bündelung von Vorhaben innerhalb einer Reise ist jedoch möglich (z.B. die Kombination von Kongressreise und anschliessender Archivrecherche am Kongressort: Die Kongressreise wird dabei als Reise- und Kongresskostenzuschuss bei der Fakultät beantragt. Die anschliessende Archivrecherche kann bei der Graduiertenschule als kurze Forschungsreise beantragt werden). 

Rahmenbedingungen

Für folgende Aufwände werden Zuschüsse gesprochen: 

  • Reisekosten (Bahnfahrten in der Schweiz mit Halbtaxabonnement, kostengünstige Flüge in der Regel zum Economy-Saver-Tarif) und ohne Taxifahrten
  • Übernachtungskosten: Übernachtung mit Frühstück in Hotels mittlerer Preisklasse
  • bei Summer/Winter Schools: Teilnahmegebühren ohne optionale Zusatzleistungen wie z.B. "social activities"
  • Nutzungsgebühren für Museen, Archive und Bibliotheken

Es besteht kein Anspruch auf vollumfängliche Vergütung der entstandenen Kosten. Bei unterjährigem Beginn oder Ende der Anstellung bzw. des Doktoratsstudiums werden die Maximalbeträge entsprechend pro rata angepasst. Beträge unter 50 Franken werden nicht ausbezahlt.

Antragstellung

Bitte stellen Sie Ihren Antrag erst nach erfolgter Reise. Der Antrag muss spätestens einen Monat nach Abschluss der Reise in schriftlicher Form beim Dekanat eingegangen sein. Eine Fristerstreckung ist ausgeschlossen. Anträge können bis 20. Dezember 2019 eingereicht werden.
Anträge auf rückwirkende Unterstützung von kurzen Forschungsreisen vor dem 1. August 2019 sind bis zum 30. September 2019 einzureichen.
Ihren Antrag richten Sie bitte per Post oder Hauspost (bevorzugt in wiederverwendbaren Couverts) an die folgende Adresse: 

Universität Zürich
Philosophische Fakultät
Dekanat
Remo Gabuzzini
Rämistrasse 69
8001 Zürich

Der vollständige Antrag besteht aus folgenden Unterlagen:

Unvollständige oder verspätet eingereichte Unterlagen werden unbearbeitet retourniert.
Bitte tragen Sie die genaue Summe, die Sie beantragen möchten, in das Spesenformular ein. Diese darf den Budgetrahmen von 1000 Franken nicht übersteigen. 
Das Dekanat führt keine Korrespondenz über die Auszahlung. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innert vier Wochen auf Ihr Konto.

Zuschüsse für «Copy Editing» und Übersetzungskosten (2019)

2019 stehen Mittel für Zuschüsse an die Kosten von «Copy Editing» und Übersetzungen zur Verfügung. Diese Mittel werden für Editing- und Übersetzungskosten vergeben, die für das Dissertationsprojekt von zentraler Bedeutung sind. Es gilt der Budgetvorbehalt.
Pro Person können Zuschüsse von maximal 2000 CHF gesprochen werden. Anträge können rückwirkend für das ganze Jahr 2019 gestellt werden. 

Rahmenbedingungen

Für folgende Aufwände werden Zuschüsse gesprochen: 

  • «Copy Editing» (Lektorat): Ausschliesslich für Texte, die nicht in der eigenen Muttersprache verfasst sind
  • Übersetzungen 

Es besteht kein Anspruch auf vollumfängliche Vergütung der entstandenen Kosten. Bei unterjährigem Beginn oder Ende der Anstellung bzw. des Doktoratsstudiums werden die Maximalbeträge entsprechend pro rata angepasst. Beträge unter 50 Franken werden nicht ausbezahlt.

Antragstellung

Bitte stellen Sie Ihren Antrag erst nach erfolgter Dienstleistung. Der Antrag muss spätestens einen Monat nach Erhalt der Rechnung in schriftlicher Form beim Dekanat eingegangen sein. Eine Fristerstreckung ist ausgeschlossen. Anträge können bis 20. Dezember 2019 eingereicht werden.
Anträge auf rückwirkende Unterstützung von Editing bzw. Übersetzungen vor dem 1. August 2019 sind bis zum 30. September 2019 einzureichen.
Ihren Antrag richten Sie bitte per Post oder Hauspost (bevorzugt in wiederverwendbaren Couverts) an die folgende Adresse: 

Universität Zürich
Philosophische Fakultät
Dekanat
Remo Gabuzzini
Rämistrasse 69
8001 Zürich

Der vollständige Antrag besteht aus folgenden Unterlagen:

Unvollständige oder verspätet eingereichte Unterlagen werden unbearbeitet retourniert.

Bitte tragen Sie die genaue Summe, die Sie beantragen möchten, in das Spesenformular ein. Diese darf den Budgetrahmen von 2000 Franken nicht übersteigen. 

Das Dekanat führt keine Korrespondenz über die Auszahlung. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innert vier Wochen auf Ihr Konto.