Einleitung
Der Modulkatalog hilft Ihnen bei der Planung Ihres Studiums, indem er Ihnen
eine Übersicht über alle Module Ihres Studienprogramms bietet.
Das Dokument enthält folgende Rubriken:
Der Modulkatalog ist ein Informationsdokument und nicht rechtsverbindlich.
Zu Beginn jedes Semesters wird eine aktuelle Version auf der Website der
Philosophischen Fakultät publiziert.
Übersicht über die Modulgruppen
Übersicht über die Module in den Modulgruppen
06B-7200i01Statistik, Forschungsmethoden und Testtheorie
06B-7200i02Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaft, Kognitionspsychologie
06B-7200i03Sozial-, Wirtschafts-, Organisations-, Differentielle Psychologie
06B-7200i04Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie
Abschlussarbeit
Module in der Gruppe: Abschlussarbeit
| 06SM200-BA |
Bachelorarbeit |
Pflicht |
6 ECTS |
Katalog der Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und Wahlmodule
Der Katalog enthält Informationen zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul.
Zum Teil finden Sie auch Informationen zu Wahlmodulen (Modultitel in eckigen
Klammern). Beachten Sie, dass die Titel von Wahlmodulen semesterweise wechseln
können und dass oft weitere, nicht im Modulkatalog enthaltene Wahlmodule
angeboten werden. Diese und alle anderen semesterbezogenen Informationen
(wie Veranstaltungstitel, Termine, Dozierende, Informationen zur Buchung)
entnehmen Sie dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.
06SM200-001 Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie
Moduldetails: 06SM200-001 Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie
| Modulgruppe |
Propädeutikum |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
18 |
| Lehrform |
Tutorat, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Dieses Modul enthält 6 Lehrveranstaltungen. In «Statistik» (Teil 1+2) werden Grundlagen, Voraussetzungen und Interpretation deskriptiver und inferenzstatistischer Verfahren behandelt, wie z.B. statistische Kennwerte, Konfidenzintervalle und Hypothesentests. Die praktische Anwendung und Interpretation der Verfahren wird in begleitenden Tutoraten vertieft und eingeübt. In der «Emotionspsychologie» werden folgende Inhalte vermittelt: Grundbegriffe und Methoden der Emotionspsychologie, vorauslaufende Bedingungen und Konsequenzen von Emotionen, Emotionsregulation. In der «Motivationspsychologie» werden u.a. folgende Inhalte vermittelt: Grundbegriffe der Motivationspsychologie, Leistungs-, Anschluss- und Machtmotivation, intrinsische Motivation, Ziele, Volition und Handlungskontrolle. In der «Sozialpsychologie» (Teil 1+2) werden u.a. folgende Themen behandelt: Einführung und Methoden der Sozialpsychologie, soziale Wahrnehmung und Attribution, Einstellungen, sozialer Einfluss, Vorurteile. |
| Lernziel |
Die Studierenden können die wichtigsten deskriptiven und einführenden inferenzstatistischen Verfahren erläutern und verstehen, wissen, für welche Fragestellungen die jeweiligen Verfahren geeignet sind, können die nötigen Berechnungen eigenständig durchführen und die Ergebnisse richtig interpretieren. Die Studierenden können theoretische Ansätze der Emotions- und Motvationspsychologie, die empirischen Methoden zu deren Überprüfung sowie zentrale empirische Befunde wiedergeben und erläutern. Die Studierenden erlangen fundiertes Wissen über das für Emotionen konstitutive komplexe Zusammenspiel zwischen Erleben, Kognition, Physiologie, Motivation und Verhalten. Die Studierenden können sozialpsychologische Grundbegriffe definieren, geeignete Theorien und Forschungsmethoden zur Beantwortung sozialpsych. Forschungsfragen identifizieren, empirische Befunde zur Überprüfung sozialpsych. Theorien anwenden, sozialpsych. Erkenntnisse angemessen auf neue Anwendungskontexte verallgemeinern. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Portfolio: Drei Schriftliche Teilprüfungen Das Modul wird als «bestanden» bewertet, wenn alle drei Teilprüfungen «bestanden» sind |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn im Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-002 Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie
Moduldetails: 06SM200-002 Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie
| Modulgruppe |
Propädeutikum |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
18 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Dieses Modul enthält 6 Lehrveranstaltungen. «Forschungsmethoden der Psychologie» bietet eine Einführung in die Grundlagen der quantitativen Forschungsmethodik. «Kognitionspsychologie 1» gibt Einblick in die wichtigsten Grundbegriffe und Theorien der Kognitionspsychologie mit dem Schwerpunkt auf den Themen Wahrnehmung, Lernen und Gedächtnis. In «Entwicklungspsychologie» (Teil 1+2) wird die Entwicklung über die Lebensspanne, beginnend in der frühen Kindheit über das Jugendalter bis hin zum Erwachsenenalter und die für das jeweilige Altersspektrum zentralen Funktionsbereiche wie z.B. Kognition, Motorik, Emotion, Motivation, Bindung und soziale Beziehungen behandelt. Die «Biologische Psychologie» (Teil 1+2) zieht zur Erklärung menschlichen Verhaltens und Erlebens einen biologischen Zugang heran. Es werden u.a zentralnervöse Prozesse, biologische Vorgänge in Gehirn und Körperperipherie, Messverfahren sowie Grundkenntnisse der Genetik, Epigenetik, Endokrinologie und Immunologie vermittelt. |
| Lernziel |
Die Studierenden beherrschen die Grundlagen der quantitativen Forschungs- und Erhebungsmethoden der Psychologie und können diese auf Forschungsfragen anwenden. Die Studierenden erwerben ein Verständnis der zentralen Theorien und Methoden der Kognitionspsychologie. Sie können erklären, welche empirischen Befunde für bzw. gegen welche theoretischen Annahmen sprechen. Die Studierenden erwerben Grundlagenwissen der zentralen Theorien, Methoden und empirischen Befunde der Entwicklung von u.a. Kognition, Emotion, Motivation und sozialen Beziehungen der ersten Lebensjahre bis hin zum gesamten Erwachsenenalter. Sie können Theorien und empirische Befunde kritisch reflektieren, vernetzen und anwenden. Die Studierenden können die wesentlichen biologischen Grundlagen des menschlichen Verhaltens, Denkens und Fühlens erläutern. Sie können u.a. die wichtigen hirnanatomischen Strukturen zuordnen, Transmittersysteme sowie die neurophysiologischen Grundprinzipien der Hirnaktivität beschreiben. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Portfolio: Drei Schriftliche Teilprüfungen Das Modul wird als «bestanden» bewertet, wenn alle drei Teilprüfungen «bestanden» sind |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn im Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-003 Interaktives Proseminar
Moduldetails: 06SM200-003 Interaktives Proseminar
| Modulgruppe |
Propädeutikum |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
2 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Fortgeschrittene Psychologiestudierende vermitteln grundlegende Kompetenzen und Kenntnisse, welche für ein erfolgreiches Psychologiestudium und einen erfolgreichen Berufseintritt notwendig sind. Zudem ermöglicht das Interaktives Proseminar den Studierenden, in einer überschaubaren Seminargruppe von etwa 30 Studierenden interaktive Formen des Unterrichts kennen zu lernen sowie ein soziales Netzwerk zu knüpfen. |
| Lernziel |
1. Erleichterter Einstieg ins Psychologiestudium
2. Vermittlung grundlegender Kompetenzen für ein erfolgreiches Psychologiestudium
3. Kennenlernen interaktiver Unterrichtsformen
4. Soziales Netzwerk knüpfen
|
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Erfüllung der Arbeitsaufträge 50%, aktive Mitgestaltung 50%. Das IPS ist nur mit 100% bestanden |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-100 Testtheorie
Moduldetails: 06SM200-100 Testtheorie
| Modulgruppe |
Statistik, Forschungsmethoden und Testtheorie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
In der Vorlesung werden die Grundlagen der Testpsychologie erarbeitet. Dazu dient der Besuch der Vorlesung, die Vertiefung im Selbststudium und das Lösen von Übungen begleitend zu den Vorlesungseinheiten. In der Vorlesung werden folgende Bereiche abgedeckt: 1) Einführung: Grundlagen und Anwendungsgebiete der Testpsychologie; Wiederholung von grundlegenden Methodenkenntnissen (u.a. Skalenniveau und Verteilungen, Masse der zentralen Tendenz), Testgütekriterien; 2) Testkonstruktion: theoretische Grundlagen der Item- und Testkonstruktion, deskriptiv-statistische Itemanalyse, norm- und kriterienorientiertes Testen; 3) Testtheorien: Klassische Testtheorie und Item-Response Theorie; 4) Methoden: exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalyse. |
| Lernziel |
1. Die Studierenden lernen die Grundlagen und Anwendungsgebiete der Testpsychologie kennen. 2) Sie kennen die Grundprinzipien der Item- und Testkonstruktion. 3) Sie können Testverfahren nach Haupt- und Nebengütekriterien beurteilen. 4) Sie können psychometrische Kennwerte interpretieren, bewerten und anwenden. 5) Sie verstehen die Annahmen der Klassischen Testtheorie und 6) kennen die Grundlagen der Item-Response Theorie. 7) Sie wissen, welche grundlegenden Methoden der Testpsychologie es gibt und können Ergebnisse interpretieren (z.B. exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalyse). 8) Sie vertiefen ihre methodischen und statistischen Kenntnisse und erweitern ihre Selbstmanagementkompetenzen durch die Bearbeitung von Vertiefungsaufgaben und Pflichtliteratur begleitend zu den Plenumsterminen.
|
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-101 Rechnergestützte Datenauswertung
Moduldetails: 06SM200-101 Rechnergestützte Datenauswertung
| Modulgruppe |
Statistik, Forschungsmethoden und Testtheorie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
In dieser Veranstaltung wird die praktische Umsetzung der wichtigsten deskriptiven und einführenden inferenzstatistischen Verfahren mithilfe der Statistik-Software R vorgeführt und in integrierten Übungssequenzen eingeübt. |
| Lernziel |
Die Studierenden können eigenständig statistische Auswertungen zu den wichtigsten deskriptiven und einführenden inferenzstatistischen Verfahren passend zur Fragestellung auswählen, in R ausführen und die Ergebnisse vor dem Hintergrund der zugrundeliegenden statistischen Prinzipien richtig interpretieren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-102 Experimentalpsychologisches Praktikum
Moduldetails: 06SM200-102 Experimentalpsychologisches Praktikum
| Modulgruppe |
Statistik, Forschungsmethoden und Testtheorie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
8 |
| Lehrform |
Praktikum, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Experimentalpsychologischen Praktikum führen die Studierenden ein Experiment zu einem vorgegebenen Forschungsthema durch. Sie lernen dabei, Experimente zu planen, durchzuführen, auszuwerten und zu diskutieren sowie die Ergebnisse zu präsentieren. Zum Experimentalpsychologischen Praktikum gehört auch die eigene Teilnahme an Forschungsexperimenten am Psychologischen Institut im Umfang von mindestens 20 Stunden (sog. Versuchspersonenstunden). Es wird dringend empfohlen, diese Stunden schon ab dem 1. Semester zu sammeln. Bis zum Ende des Experimentalpsychologischen Praktikums müssen die 20 Versuchspersonenstunden vorliegen. |
| Lernziel |
Im Experimentalpsychologischen Praktikum erwerben die Studierenden die praktische Forschungserfahrung in den wichtigsten Gebieten der experimentellen Psychologie. Die Studierenden sind danach fähig: - eigenständig Experimente zu planen (inkl. die notwendige Literatur zu recherchieren und relevante Hypothesen zu erstellen), - ein Experiment durchzuführen, - die erhobenen Daten zu analysieren, - die Ergebnisse zu interpretieren, - die Ergebnisse zu präsentieren und - die Möglichkeiten und Grenzen des experimentellen Vorgehens in der Psychologie (einschliesslich der wissenschaftstheoretischen Einbettung) adäquat einzuschätzen. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». Es wird dringend empfohlen, vor dem Besuch des Experimentalpsychologischen Praktikums das Modul «Rechnergestützte Datenauswertung» zu absolvieren, da diese Module inhaltlich aufeinander aufbauen. |
| Leistungsnachweis |
Portfolio (Schriftliche Arbeit und deren Präsentation 33%, aktive Mitgestaltung und Durchführung einer Studie in Gruppenarbeit 33%, 20 Versuchspersonenstunden 33%) |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-103 Statistik 2
Moduldetails: 06SM200-103 Statistik 2
| Modulgruppe |
Statistik, Forschungsmethoden und Testtheorie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
8 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
In dieser Veranstaltung werden fortgeschrittene inferenzstatistische Verfahren behandelt, wie z.B. generalisierte lineare Modelle, Machine Learning Verfahren, Diskriminanz- und Clusteranalyse, gemischte Modelle und Metaanalyse, sowie übergreifende Ansätze der Parameterschätzung und Modellwahl. Die praktische Anwendung und Interpretation der Verfahren wird in integrierten Übungssequenzen mit der Statistik-Software R vorgeführt und eingeübt. |
| Lernziel |
Die Studierenden können ein breites Spektrum fortgeschrittener inferenzstatistischer Verfahren erläutern, verstehen die zugrundeliegenden statistischen Prinzipien, wissen, für welche Fragestellungen die jeweiligen Verfahren geeignet sind, können die Verfahren eigenständig anwenden und die Ergebnisse richtig interpretieren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn im Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-200 Kognitionspsychologie 2
Moduldetails: 06SM200-200 Kognitionspsychologie 2
| Modulgruppe |
Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaft, Kognitionspsychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Die Vorlesung gibt eine Einführung in die Themen Aufmerksamkeit, exekutive Funktionen, Wissen, Sprache und Denken. |
| Lernziel |
Die Studierenden erwerben ein Verständnis der zentralen Theorien, Methoden und empirischen Befunde der Kognitionspsychologie, mit Schwerpunkt auf den Teilgebieten Aufmerksamkeit, Denken, Sprache und exekutive Funktionen. Sie können die Stärken und Schwächen alternativer Theorien in diesen Gebieten diskutieren und erklären, welche empirischen Befunde für bzw. gegen welche theoretischen Annahmen sprechen. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-201 Kognitive Neurowissenschaften
Moduldetails: 06SM200-201 Kognitive Neurowissenschaften
| Modulgruppe |
Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaft, Kognitionspsychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
In der Vorlesung werden biologische/neuronale Grundlagen verschiedenster kognitiver Prozesse besprochen. Unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse wird dazu besprochen, wie das Nervensystem bei Mensch und Tier kognitive Phänomene wie etwa Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Motorik, Gedächtnis, Sprache, Kognitive Kontrolle oder Soziale Kognition produziert. Sie werden dazu Wissen zu Aufbau und Funktion des Nervensystems, das Sie unter anderem in den Vorlesungen zur Biologischen Psychologie, erworben haben, anwenden können, um das biologische Substrat menschlichen Denkens und Handlens zu verstehen. |
| Lernziel |
Sie erwerben grundlegendes Wissen darüber, wie menschliches Denken und Handeln im Nervensystem entsteht. Dieses Wissen wird später (z.B. in der Neuropsychologie) die Grundlage dafür darstellen, um besser nachvollziehen zu können, wie sich etwa Schädigungen des Nervensystems auf unser Erleben und Verhalten auswirken. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-s11 [Themen der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne]
Moduldetails: 06SM200-s11 [Themen der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne]
| Modulgruppe |
Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaft, Kognitionspsychologie |
| Modultyp |
Wahl |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
In «Themen der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne» werden parallel mehrere Wahlmodule angeboten. Das Modulangebot kann semesterweise variieren. |
| Lernziel |
Exemplarische Vertiefung in einem Thema der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Arbeit, schriftliche Prüfung oder Portfolio |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
keine Wiederholungsmöglichkeit |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (einmalig) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-300 Persönlichkeitspsychologie
Moduldetails: 06SM200-300 Persönlichkeitspsychologie
| Modulgruppe |
Sozial-, Wirtschafts-, Organisations-, Differentielle Psychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Gegenstand der Persönlichkeitspsychologie ist die empirisch fundierte Beschreibung, Erklärung und Vorhersage der grundlegenden Strukturen und Prozesse der Persönlichkeit, die menschliches Erleben und Verhalten bedingen. Die Vorlesung beinhaltet zentrale Konzepte und Forschungsmethoden der Persönlichkeitspsychologie und gibt eine Einführung in zentrale Fragestellungen, Theorien sowie Ergebnisse der empirischen Intelligenz- und Persönlichkeitsforschung. Ferner werden Ursachen und Konsequenzen individueller Unterschiede in Persönlichkeitsmerkmalen auch unter Berücksichtigung einer Lebensspannenperspektive besprochen. Schliesslich werden Erfassungsmethoden zu Persönlichkeitsmerkmalen im Selbstversuch erprobt. |
| Lernziel |
Die Studierenden können zentrale (1) Modelle, Konstrukte und Fragestellungen der Persönlichkeitspsychologie und Differentiellen Psychologie benennen, beschreiben, vergleichen und kritisch evaluieren. Auf dieser Basis können sie (2) Modelle und Konstrukte auf verschiedene Anwendungsgebiete übertragen, diese implementieren und die Nützlichkeit beurteilen. Sie können (3) persönlichkeitspsychologische Methoden skizzieren, erläutern und beurteilen. Darauf aufbauend können sie (4) persönlichkeitspsychologische Methodik zur Entwicklung und Prüfung neuer oder assoziierter Modelle und Konstrukte anwenden. Sie können (5) Befunde der Persönlichkeitspsychologie beschreiben, kategorisieren und evaluieren. Sie haben sich mit (6) persönlichkeitspsychologischer Fachliteratur auseinandergesetzt und können aktuelle Forschungsbereiche der Persönlichkeitspsychologie benennen. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». Für Studierende im Major Psychologie wird aus inhaltlichen Gründen dringend empfohlen, diese Vorlesung nach dem Modul «Testtheorie» zu besuchen. |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-301 Arbeits- und Organisationspsychologie 1
Moduldetails: 06SM200-301 Arbeits- und Organisationspsychologie 1
| Modulgruppe |
Sozial-, Wirtschafts-, Organisations-, Differentielle Psychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Die Arbeits- und Organisationspsychologie befasst sich u.a. mit der Wechselwirkung von Individuen und Arbeitsbedingungen. Dazu gehören Beschreibung und Veränderung von Erleben, Verhalten und Einstellungen von Menschen an Arbeitsplätzen sowie von Bedingungen, die diese Zustände und Veränderungen beeinflussen.
In der Vorlesung werden u.a. folgende Inhalte vermittelt:
1. Personalauswahl
2. Personalentwicklung
3. Motivation
4. Leistung und Leistungsbeurteilung
5. Teams
6. Konflikte
7. Führung |
| Lernziel |
Erwerb und Wiedergabe von theoretischen Grundlagen. Die Studierenden erwerben ein breites Spektrum von theoretischen Grundlagen der Arbeits- und Organisationspsychologie selbstständig und können relevante Befunde wiedergeben, sie verstehen die zugrundeliegenden theoretischen Modelle, wissen, für welche Fragestellungen die jeweiligen Befunde geeignet sind, und können die Ergebnisse richtig interpretieren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-302 Arbeits- und Organisationspsychologie 2
Moduldetails: 06SM200-302 Arbeits- und Organisationspsychologie 2
| Modulgruppe |
Sozial-, Wirtschafts-, Organisations-, Differentielle Psychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Die Arbeits- und Organisationspsychologie befasst sich u.a. mit der Wechselwirkung von Individuen und Arbeitsbedingungen. Dazu gehören Beschreibung und Veränderung von Erleben, Verhalten und Einstellungen von Menschen an Arbeitsplätzen sowie von Bedingungen, die diese Zustände und Veränderungen beeinflussen. In der Vorlesung werden u.a. folgende Inhalte vermittelt: 1. Arbeitsplatzbedingungen und -diagnostik, Arbeitsplatzgestaltung 2. Gestaltung der Umgebungsbedingungen und der Arbeitszeiten 3. Arbeitssicherheit und Kontraproduktives Arbeitsverhalten 4. Arbeitslosigkeit |
| Lernziel |
Erwerb und Wiedergabe von theoretischen Grundlagen. Die Studierenden erwerben ein breites Spektrum von theoretischen Grundlagen der Arbeits- und Organisationspsychologie selbstständig und können relevante Befunde wiedergeben, sie verstehen die zugrundeliegenden theoretischen Modelle, wissen, für welche Fragestellungen die jeweiligen Befunde geeignet sind, und können die Ergebnisse richtig interpretieren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-s13 [Themen Soz., Wirtschafts-, Organisations-, Different. Psych.]
Moduldetails: 06SM200-s13 [Themen Soz., Wirtschafts-, Organisations-, Different. Psych.]
| Modulgruppe |
Sozial-, Wirtschafts-, Organisations-, Differentielle Psychologie |
| Modultyp |
Wahl |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
In «Themen Soz., Wirtschafts-, Organisations-, Different. Psychologie» werden parallel mehrere Wahlmodule angeboten. Das Modulangebot kann semesterweise variieren. |
| Lernziel |
Exemplarische Vertiefung in einem Thema der Sozial-, Wirtschafts-, Organisations- und Differentiellen Psychologie. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Arbeit, schriftliche Prüfung oder Portfolio |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
keine Wiederholungsmöglichkeit |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (einmalig) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-400 Einführung in die Klinische Psychologie und Psychopathologie
Moduldetails: 06SM200-400 Einführung in die Klinische Psychologie und Psychopathologie
| Modulgruppe |
Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
8 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Die Vorlesung bietet eine umfassende und tiefgehende Auseinandersetzung mit der Entstehung, Persistenz und Behandlung psychischer Störungen. Dabei werden die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen in der Psychopathologie, Diagnostik und der Untersuchung von Störungsmodellen thematisiert. Fokussiert wird weiterhin der Zusammenhang zwischen theoretischen Annahmen und innovativen therapeutischen Interventionen. Das Modul besteht aus zwei Veranstaltungen, die über zwei Semester hinweg grundlegende Konzepte, moderne Ansätze und praxisnahe Anwendungsfelder abdecken. Im Herbstsemester beginnt die Veranstaltung mit einer Einführung in die Psychopathologie. Die Vorlesung bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit zentralen Konzepten der Psychopathologie und verknüpft diese mit aktuellen Forschungsergebnissen. Zu den behandelten Themen gehören grundlegende Begriffe wie psychische Gesundheit und Störung. Besondere Schwerpunkte sind die Betrachtung einzelner Störungsbilder und ihrer spezifischen Merkmale. Weitere Themen umfassen psychopathologische und diagnostische Modelle (z. B. RDoC und HiTOP) und deren Anwendung, Suizidalität und schwere psychische Erkrankungen, Betrachtungen über die Lebensspanne sowie kulturelle Aspekte. Im Frühjahrssemester liegt der Schwerpunkt auf neuen therapeutischen Ansätzen und deren theoretischen Grundlagen. Die Veranstaltung «Einführung in die Klinische Psychologie und Psychopathologie» befasst sich mit ethischen Aspekten der Klinischen Psychologie sowie psychotherapeutischen Grundlagen. Die Teilnehmer:innen lernen moderne diagnostische Konzepte und Methoden zur Veränderungsmessung kennen. Darüber hinaus werden sowohl klassische als auch neue psychotherapeutische Verfahren vorgestellt, wobei aktive Mechanismen, Wirkfaktoren und die therapeutische Allianz im Fokus stehen. Digitale Methoden sowie kontroverse Themen, aktuelle Forschungstrends und hochaktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Behandlung spezifischer Störungsbilder werden ebenfalls thematisiert. Als zentrales Lehrbuch für die Vorlesungsreihe dient das Lehrbuch «Klinische Psychologie und Psychotherapie» von Hoyer & Knappe (2021, Springer). Für das gesamte Modul werden 8 Kreditpunkte vergeben. |
| Lernziel |
Lernziele der Vorlesung für Teil 1 umfassen die Vermittlung von Grundbegriffen der Psychopathologie und Klinischen Psychologie, die Klassifikationsmethoden, Epidemiologie, Störungslehre und Befunderhebung bei der Diagnostik psychischer Störungen sowie Interventionsmethoden. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklung Biol. Psychologie». Unterschreiben der Schweigepflichtserklärung. |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn im Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-401 Klinische Biopsychologie
Moduldetails: 06SM200-401 Klinische Biopsychologie
| Modulgruppe |
Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Ausgehend vom grundlegenden Paradigma des bio-psycho-sozialen Modells werden am Beispiel unterschiedlicher psychischer und körperlicher Erkrankungen im Lebenslauf biopsychologische Diagnose- und Interventionsmethoden vorgestellt und an Fallbeispielen verdeutlicht. |
| Lernziel |
1. Kenntniserwerb über relevante psychobiologische Veränderungen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen
2. Verständnis von biologischen Mechanismen und Markern, die den Erfolg und die Nachhaltigkeit psychologischer Interventionen vermitteln
3. Beispielhafte Interventionsansätze mit ihren Stärken und Herausforderungen kennen
|
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-402 Ausgewählte Themen der Psychopathologie
Moduldetails: 06SM200-402 Ausgewählte Themen der Psychopathologie
| Modulgruppe |
Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Übung |
| Allgemeine Beschreibung |
PTO ist ein computerisiertes Selbstlernprogramm für die Psychopathologie über 2 Semester. Es erfordert ein eigenständiges Durcharbeiten von Curriculum 1 im Herbstsemester, und von Curriculum 2 im Frühjahrssemester. Es soll selbständig ein profundes theoretisches sowie anwendungsorientiertes Störungswissen erarbeitet werden, welches regelmässig anhand von Übungen in Form von e-learning überprüft wird. Im Anschluss an diesen Kurs kennen die Studierenden wichtige psychopathologische Störungsbilder und können diese im klinischen Setting erkennen. Curriculum 1 Herbstsemester: Es werden folgende psychopathologische Störungsbilder selbständig erarbeitet: Affektive Störungen (F3), Neurotische, Belastungs- und somatische Störungen (F4 inkl. F43), Organische Störungen (F0). Curriculum 2 Frühjahrssemester: Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F6), Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (F9), Schizophrenien (F2), Substanzstörungen (F1). |
| Lernziel |
Vermittlung von Grundlagen- und detailliertem Wissen im Bereich der Psychopathologie des Erwachsenenalters. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». Es wird dringend empfohlen, vor dem Besuch des Moduls Ausgewählte Themen der Psychopathologie das Modul «Einführung in die Klinische Psychologie und Psychopathologie» zu absolvieren, da diese Module inhaltlich aufeinander aufbauen. |
| Leistungsnachweis |
6 Übungen (3 pro Semester), welche jeweils aus zwei Übungsteilen (1. Teil: Offene Fragen; 2. Teil: Fallanalyse inkl. Stellen einer Verdachtsdiagnose) bestehen. Die Übungen werden jeweils zu Beginn des Semesters hochgeschaltet. Für das Bestehen des Moduls ist: die pünktliche Abgabe aller sechs Übungen und eine Mindestnote von 4 für jede einzelne Übung zwingende Voraussetzung. Verspätet eingereichte Übungen werden nicht berücksichtigt. Wenn Übungen nicht pünktlich abgegeben werden, wird der gesamte PTO-Kurs als «nicht bestanden» gewertet. |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn im Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-403 Klinische Paar- und Familienpsychologie
Moduldetails: 06SM200-403 Klinische Paar- und Familienpsychologie
| Modulgruppe |
Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Es wird in ein interpersonelles Störungsverständnis eingeführt und insbesondere die Bedeutung von Beziehungen für die Ätiologie, Aufrechterhaltung, den Verlauf, die Remission und das Rückfallrisiko diskutiert. Das Konzept der "We-Disease" wird dargestellt und in seiner Relevanz für die Behandlung von Störungen diskutiert. Ein Hauptfokus liegt auf den vier wichtigsten familiären Risikofaktoren für kindliche Störungen. Diese werden vor dem Hintergrund theoretischer Modelle und empirischer Befunde diskutiert. Neben Auswirkungen von chronischen destruktiven Partnerschaftskonflikten werden auch Folgen von Scheidungen für Erwachsene und Kinder besprochen. Es wird auf das Thema der familiären Gewalt eingegangen. Aufbauend auf familiären Resilienzfaktoren werden präventive Ansätze und therapeutische Interventionen bei Kindern, Jugendlichen und Paaren/Familien vorgestellt. Es wird aufgezeigt, welchen Nutzen ein interpersonelles Störungsverständnis theoretisch und praktisch hat. |
| Lernziel |
Ziel der Vorlesung ist es, den Studierenden die Bedeutung familiärer Risiko- und Resilienzfaktoren aufzuzeigen und sie für die wichtige Rolle interpersoneller Beziehungen (insbesondere von Paarbeziehungen und Familienbeziehungen) im Verständnis von Ätiologie und Performanz von psychischen Störungen und deren Behandlung zu sensibilisieren. Die Studierenden sollen erkennen, dass Störungen bei Kindern und Erwachsenen nicht isoliert vom sozialen Kontext verstanden und behandelt werden können und Modelle und Theorien sowie Forschungsbefunde kennenlernen, welche diese Sicht stützen. Beim Faktenwissen sollen die Studierenden wichtige Fachtermini, beim konzeptionellen Wissen Klassifikationen und Kategorisierungen von Störungen in der Familie und beim prozeduralen Wissen Methoden der Behandlung von Störungen unter Einbezug einer interpersonellen Perspektive kennen. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-s12 [Themen der Klinischen und Gesundheitspsychologie]
Moduldetails: 06SM200-s12 [Themen der Klinischen und Gesundheitspsychologie]
| Modulgruppe |
Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie |
| Modultyp |
Wahl |
| ECTS |
4 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
In «Themen der Klinischen und Gesundheitspsychologie» werden parallel mehrere Wahlmodule angeboten. Das Modulangebot kann semesterweise variieren. |
| Lernziel |
Exemplarische Vertiefung in einem Thema der der Klinischen und Gesundheitspsychologie. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch: siehe Sprache der Lehrveranstaltung(en) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module «Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie» und «Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie». Es wird dringend empfohlen, vor dem Besuch des Moduls «Themen der Klinischen und Gesundheitspsychologie» das Modul «Einführung in die Klinische Psychologie und Psychopathologie» zu absolvieren, da diese Module inhaltlich aufeinander aufbauen. |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Arbeit, schriftliche Prüfung oder Portfolio |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
keine Wiederholungsmöglichkeit |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (einmalig) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
06SM200-BA Bachelorarbeit
Moduldetails: 06SM200-BA Bachelorarbeit
| Modulgruppe |
Abschlussarbeit |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Bachelor Paper / BA-Arbeit, Übung |
| Allgemeine Beschreibung |
Die Bachelorarbeit ist ein wissenschaftlicher Aufsatz gemäss den in der Psychologie üblichen wissenschaftlichen Standards. Sie erfordert eine selbst erarbeitete Strukturierung eines Themas und beruht auf der Sammlung, der kritischen Auswertung sowie der übersichtlichen und korrekten Darstellung von Fachliteratur, die für die Fragestellung relevant ist. Die Bachelorarbeit muss sowohl inhaltlichen, methodischen als auch formalen Kriterien genügen. Für die Bewertung der Bachelorarbeit gelten unter anderem folgende Kriterien: Inhaltliche Vollständigkeit und Verständnis des Themas, argumentative Kohärenz, Auswahl und Verständnis der Literatur, Einhaltung der formalen Kriterien wie Aufbau und Gliederung der Arbeit, korrektes Zitieren, vollständige Literaturliste, sprachliche Präzision sowie selbständiges Arbeiten. Im begleitenden Workshop Bachelorarbeit wird in die Planung und Gestaltung von wissenschaftlichen Berichten mit besonderem Augenmerk auf die Bachelorarbeit eingeführt. |
| Lernziel |
Die Bachelorarbeit ist der Ausweis über die Fähigkeit, eine wissenschaftliche Aufgabenstellung innerhalb der vorgegebenen Frist selbständig zu bearbeiten und adäquat darzustellen. Dabei handelt es sich um die schriftliche Bearbeitung eines vorgegebenen, psychologisch relevanten Themas. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch, Englisch (gemäss individueller Absprache mit Betreuungsperson) |
| Voraussetzungen |
Bestandene Module "Einführung Statistik, Emotions-, Motivations-, Sozialpsychologie" und "Einführung Methoden, Kognition, Entwicklungs-, Biol. Psychologie". Es wird dringend empfohlen, das Modul Bachelorarbeit erst im letzten Semester des Bachelorstudiums zu buchen. |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Arbeit |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Semester) |
| Organisation |
Psychologisches Institut |
Ende