Einleitung
Der Modulkatalog hilft Ihnen bei der Planung Ihres Studiums, indem er Ihnen
eine Übersicht über alle Module Ihres Studienprogramms bietet.
Das Dokument enthält folgende Rubriken:
Der Modulkatalog ist ein Informationsdokument und nicht rechtsverbindlich.
Zu Beginn jedes Semesters wird eine aktuelle Version auf der Website der
Philosophischen Fakultät publiziert.
Übersicht über die Modulgruppen
Übersicht über die Module in den Modulgruppen
06B-7226e01Einführung in die Erziehungswissenschaft
06B-7226i01Teilgebiete der Erziehungswissenschaft
06B-7226i02Fachwissenschaftliche Vertiefung
06B-7226i03Quantitative Forschungsmethoden
06B-7226i04Qualitative Forschungsmethoden
06B-7226i05Historische und textanalytische Forschungsmethoden
Katalog der Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und Wahlmodule
Der Katalog enthält Informationen zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul.
Zum Teil finden Sie auch Informationen zu Wahlmodulen (Modultitel in eckigen
Klammern). Beachten Sie, dass die Titel von Wahlmodulen semesterweise wechseln
können und dass oft weitere, nicht im Modulkatalog enthaltene Wahlmodule
angeboten werden. Diese und alle anderen semesterbezogenen Informationen
(wie Veranstaltungstitel, Termine, Dozierende, Informationen zur Buchung)
entnehmen Sie dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.
06SM226-001 Einführung in wissenschaftliches Arbeiten
Moduldetails: 06SM226-001 Einführung in wissenschaftliches Arbeiten
| Modulgruppe |
Einführung in die Erziehungswissenschaft |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul hat die Aufgabe, Studierende der Erziehungswissenschaft in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens einzuführen. Hierzu gehören Kenntnisse der Literaturrecherche, des Erstellens (kleinerer) Literaturreviews zu ausgewählten Bereichen, der Erarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung, des Aufbaus einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit sowie der damit verbundenen formalen Richtlinien, insbesondere Zitationsregeln, korrektes Erstellen eines Literaturverzeichnisses, Fragen des wissenschaftlichen Sprach- und Schreibstils sowie weitere allgemeine akademische Gepflogenheiten wissenschaftlicher Argumentations- und Darstellungsweisen. |
| Lernziel |
Erwerb von elementaren Kenntnissen des wissenschaftlichen Arbeitens, insbesondere zu akademischen Gepflogenheiten und grundlegenden Techniken der Literatursuche, der Literaturreview und der Entwicklung von wissenschaftlichen Fragestellungen, ihrer Bearbeitung und der Aufarbeitung der dazu gefundenen Forschungsresultate. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-002 Zentrale Begriffe und Theorien der Erziehungswissenschaft
Moduldetails: 06SM226-002 Zentrale Begriffe und Theorien der Erziehungswissenschaft
| Modulgruppe |
Einführung in die Erziehungswissenschaft |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
9 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul hat einerseits die Aufgabe, Studierende mit den Teildisziplinen, Fragestellungen, Grundbegriffen und Theorien des Faches vertraut zu machen. Andererseits lernen die Studierenden die am BA Erziehungswissenschaft beteiligten Professorinnen und Professoren sowie ihre Fachgebiete kennen und erhalten dadurch ein Verständnis für die Bandbreite des Fachs. Die Erziehungswissenschaft wird so als differenzierter Themenbereich in seiner Entwicklung und in seiner gegenwärtigen Ausprägung erschlossen. |
| Lernziel |
Kenntnis und Überblick zu Grundbegriffen (Erziehung und Bildung, Entwicklung und Sozialisation, Lernen und Lehren), Teildisziplinen sowie der Geschichte und Theorie der Erziehungswissenschaft (von der geisteswissenschaftlichen Pädagogik bis zur empirischen Bildungsforschung). |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-017 Behinderung in Gesellschaft und Bildungsprozessen
Moduldetails: 06SM226-017 Behinderung in Gesellschaft und Bildungsprozessen
| Modulgruppe |
Teilgebiete der Erziehungswissenschaft |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Zentrum des Moduls steht erstens die Auseinandersetzung mit aus- gewählten historischen und aktuellen Perspektiven, Begriffen und Konzepten von Behinderung sowie der entsprechenden Entwicklung von sonderpädagogischen Handlungsfeldern und Institutionen. Zweitens geht es um eine Einführung in die differenzielle Sonderpädagogik, d.h. um Erscheinungsweisen, Entstehungsbedingungen und Auswirkungen von verschiedenen Formen von Behinderung. |
| Lernziel |
Erwerb der Fähigkeit, sich mit verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen Behinderung auseinanderzusetzen; Schärfung der Wahrnehmung von Aspekten der Lebenssituation behinderter Menschen; Erwerb von Kenntnissen zu verschiedenen Formen von Behinderung sowie zu grundlegenden sonderpädagogischen Handlungsfeldern und Konzepten. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-018 Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Moduldetails: 06SM226-018 Berufs- und Wirtschaftspädagogik
| Modulgruppe |
Teilgebiete der Erziehungswissenschaft |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Modul Berufs- und Wirtschaftspädagogik lernen die Studierenden die erziehungswissenschaftliche Teildisziplin Berufs- und Wirtschaftspädagogik entlang zentraler Themenfelder kennen. Sie befassen sich unter anderem mit berufsbildenden Schulen, betrieblicher Bildung, Weiterbildung sowie Berufs- und Laufbahnberatung. Ausserdem werden Fragestellungen zum Berufsbildungssystem thematisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei einerseits auf einer Auseinandersetzung mit den konkreten Bereichen der beruflichen Bildung und andererseits auf systematischen und forschungsbezogenen Fragestellungen. |
| Lernziel |
Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse zu zentralen Themenfeldern der Berufs- und Wirtschaftspädagogik; kennen theoretische Grundlagen der beruflichen Bildung; können Theorien, Studien und Ansätze dieser Teildisziplin systematisch beschreiben, vergleichen und bewerten. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-019 Entwicklung und Lernen
Moduldetails: 06SM226-019 Entwicklung und Lernen
| Modulgruppe |
Teilgebiete der Erziehungswissenschaft |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen die Grundfunktionen des Lernens und Verstehens (der Bildung), die Prozesse der Sozialisation, der kognitiven, motivationalen und sozialen Entwicklung sowie der pädagogischen Interaktion. Die behandelten Vorgänge werden als Wechselwirkung von individuellen Prozessen mit massgebenden Rahmenbedingungen und Sozialisationsinstanzen (z.B. Familie, Peers, Schule) begriffen und anhand von Beispielen in pädagogischen Situationen diskutiert. |
| Lernziel |
Erwerb des theoretischen und empirischen Basiswissens zu individuellen Lern- und Entwicklungsprozessen in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten; Kenntnisse von bedeutsamen Konzepten der Humanentwicklung; Fähigkeit, zentrale Sozialisations-, Entwicklungs- und Lernkonzepte voneinander abzugrenzen und ihre Bedeutung für pädagogische Einflussnahme und Unterstützung herauszuarbeiten. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-020 Sozialpädagogik - Bildung und Erziehung im Kontext des Sozialen
Moduldetails: 06SM226-020 Sozialpädagogik - Bildung und Erziehung im Kontext des Sozialen
| Modulgruppe |
Teilgebiete der Erziehungswissenschaft |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul befasst sich mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Sozialpädagogik, Bildung und Erziehung sowie mit ihren politischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen und historischen Kontexten. So werden die Voraussetzungen für das Verständnis von gesellschaftlichen Prozessen und der Herausbildung von Erziehungs-, Bildungs- und Unterstützungsinstitutionen vermittelt. |
| Lernziel |
Erwerb von elementaren Kenntnissen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Sozialpädagogik, Bildung und Erziehung sowie eines Verständnisses für die Eingebundenheit von pädagogischen Praktiken bzw. Fragen in politische, soziale, ökonomische, kulturelle und historische Kontexte. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-021 Theorie und Geschichte der Erziehung und Bildung
Moduldetails: 06SM226-021 Theorie und Geschichte der Erziehung und Bildung
| Modulgruppe |
Teilgebiete der Erziehungswissenschaft |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul thematisiert ausgewählte Fragen zur Theorie und Geschichte der Erziehung und Bildung. Dabei geht es einerseits um die Rekonstruktion und Darstellung pädagogischen Denkens, pädagogischer Institutionen und pädagogischer Praktiken in ihrem historischen Kontext, andererseits um die Frage nach der Bedeutung dieser Vorschläge und Realisationen für die aktuelle Situation und Diskussion. Besonderes Augenmerk wird einerseits auf die Analyse der historisch und zeitgenössisch interessierenden Diskurse, andererseits auf die effektiv stattfindenden Reformen und deren Implementation gelegt. Daraus ergeben sich zentrale Fragen wie die nach der Entstehung und Kontinuität von pädagogischen Konzepten, den gesellschaftlichen und politischen Erwartungen an Erziehung und Bildung sowie den Prozessen der Institutionalisierung. Das Verhältnis von Sprache, Reflexion und Praxis wird an Reformprozessen und theoretischen Konzepten verdeutlicht. |
| Lernziel |
Einblicke in Probleme der Erziehungs- und Bildungsgeschichte sowie Erwerb von Kenntnissen zu Verfahren der Historisierung aktueller Problemlagen; Gewinnung von Erkenntnissen der Logik von Erziehungsreformen; Befähigung zur Reflexion unterschiedlicher Sprachen und Semantiken der Erziehung. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-003 Berufs- und Weiterbildung
Moduldetails: 06SM226-003 Berufs- und Weiterbildung
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Lernen findet im Laufe des Lebens in unterschiedlichen Formen statt und die sich bietenden Lerngelegenheiten sind in der Schweiz in unterschiedlicher Weise institutionalisiert. Während die Berufsbildung als «duales System» auf der Grundlage des Berufskonzepts einen hohen Grad an Institutionalisierung hat, kann das Lernen Erwachsener in einer Vielzahl unterschiedlicher Weiterbildungsangebote stattfinden. Das Modul ermöglicht eine thematische Annäherung und eine intensive Auseinandersetzung mit diesen beiden Bildungsbereichen: Es werden Grundlagen und -begriffe aus Berufs- und Weiterbildung geklärt, die Bedeutung der verschiedenen Formen des Lernens für einzelne Menschen und mit Blick auf die Gesellschaft diskutiert sowie die historische Entwicklung und die aktuelle Situation der Berufs- und Weiterbildung in der Schweiz beleuchtet. Die Studierenden erarbeiten sich so ein Grundlagenwissen zu beiden Bereichen und können aktuelle Entwicklungen vor diesem Hintergrund einordnen.
Das Modul wird ab HS 2019 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Die Studierenden kennen verschiedene Formen beruflichen Lernens und können die Bedeutung von Beruflichkeit in der Schweiz reflektieren. Sie kennen verschiedene Formen des Lernens von Erwachsenen und haben einen Einblick in die Weiterbildungslandschaft der Schweiz. Sie können aktuelle Debatten zur Berufs- und Weiterbildung vor diesem Hintergrund einordnen. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-004 Bildung und Erziehung im Wandel
Moduldetails: 06SM226-004 Bildung und Erziehung im Wandel
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul befasst sich mit der Entwicklung der öffentlichen Bildung. Im Vordergrund steht die Beschäftigung mit dem Wandel der Bildungssysteme. Diese sollen in ihrer aktuellen Verfasstheit als Produkt historischer Veränderungsprozesse und Gestaltungsansprüche besser verstanden werden können. Die Beschäftigung mit aktuellen Reformprozessen soll einen Einblick in den Wandel, aber auch in die Persistenzen von Bildungssystemen ermöglichen. Der dritte Fokus liegt auf der Bildungspolitik, die im institutionellen Veränderungsprozess der öffentlichen Bildungssysteme die Legitimations-, Steuerungs- und Kontrollfunktion beansprucht. Das Modul wird ab HS 2020 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb von Kenntnissen der Grundstrukturen des schweizerischen Bildungssystems, dessen neueren Geschichte und der aktuellen Reformprozesse; Einblick in ausgewählte Theorien öffentlicher Bildung und bildungspolitischer Steuerung; Auseinandersetzung mit unterschiedlichen bildungspolitischen Akteuren und Programmen. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-005 Bildung und Kultur
Moduldetails: 06SM226-005 Bildung und Kultur
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul setzt sich mit dem Verhältnis von Bildung und Kultur aus historischer und systematischer Perspektive auseinander. Hierzu wird auf diverse Quellen aus den Bereichen der Politik, Kunst, Religion und Wissenschaft zurückgegriffen. Bildung wird als grundlegende Kategorie des Kulturverständnisses und der Kulturgeschichte gefasst, wobei insbesondere die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Begriffe und der Theorie der Bildung und Kultur interessieren und anhand von konkreten Beispielen und epochalen Fragen (etwa zur Sprachlichkeit und Bildlichkeit von Bildungsprozessen) analysiert werden. Zentral für diese Reflexionen ist die Beschäftigung mit den Anlässen und Ermöglichungsbedingungen von kulturellen Transformationsprozessen (im pädagogischen Selbstverständnis) und entsprechenden individuellen Bildungsprozessen, welche kulturell die Funktion eines Transmissionsriemens einnehmen können. Das Modul wird ab HS
2019 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb von Basiswissen zum Zusammenhang von Bildung und Kultur, Bildungstheorie und Kulturverständnis sowie über Transformations- und Entwicklungsbedingungen; Entwicklung der Fähigkeit zur Problematisierung des Kultur- und Bildungsbegriffs aus unterschiedlichen Perspektiven sowie Kenntnisse über die dazugehörigen relevanten Referenzautor/innen und theoretischen sowie empirischen Positionen. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-006 Bildung, Heterogenität, Inklusion
Moduldetails: 06SM226-006 Bildung, Heterogenität, Inklusion
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Zentrum des Moduls stehen Fragen zum Thema Inklusion, Integration und Separation sowie zum Umgang mit Heterogenität, Differenz und Differenzierung im Bildungssystem bezüglich der Aspekte Leistung, Herkunft, Geschlecht und soziale Integration. Der Fokus liegt dabei auf der Reflexion des Schulungs- und Förderangebots für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf, der Analyse von Forschungsergebnissen und der Diskussion von Fragen bezüglich Zuweisungsmassnahmen. Das Modul wird ab FS 2020 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb von grundlegen und wissenschaftlich fundierten Kenntnissen zum aktuellen Diskurs um Inklusion, Integration und Separation sowie zum Umgang mit Heterogenität in der Schule; Erwerb der Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen zur Thematik. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-007 Bildungsprozesse und Schule
Moduldetails: 06SM226-007 Bildungsprozesse und Schule
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Zentrum dieses Moduls stehen Fragen nach der Gestaltung und den Gelingensbedingungen individueller Bildungsprozesse im schulischen Kontext. Dabei werden individuelle Bildungsprozesse sowie die Interaktion zwischen einzelnen Akteuren, Institutionen und der Gesellschaft in Bezug auf die Zielerreichung näher untersucht. Zudem wird der Frage nachgegangen, wie es gelingen kann, Schule und Unterricht dahingehend weiterzuentwickeln, dass sie förderliche Lernumgebungen für die Bildungsprozesse der Schülerinnen und Schüler darstellen. Das Modul wird ab HS 2020 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb von theoretischen und empirischen Basiskenntnissen im Zusammenhang mit dem Verstehen und der Gestaltung von Bildungssystemen; Aneignung der Fähigkeit zur kritischen Rezeption und Beurteilung empirischer Forschung sowie zur theoretischen Beschreibung von Bildungsprozessen und Bildungssystemen, wobei der Schule als institutionellem Akteur im Mehrebenensystem eine besondere Beachtung geschenkt wird. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-008 Bildungsprozesse und Unterricht
Moduldetails: 06SM226-008 Bildungsprozesse und Unterricht
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
In diesem Modul werden zentrale Grundlagen zu Fragen und Möglichkeiten erarbeitet, wie Unterricht gestaltet und weiterentwickelt werden kann, um Bildungsprozesse optimal zu unterstützen. Dazu wird ein Überblick über die aktuelle empirische Forschungslage gegeben und dieselbe in Bezug auf theoretische Modelle reflektiert. Das Modul wird ab HS 2019 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb von Basiskenntnissen in empirischer Bildungs- und Unterrichtsforschung sowie der Fähigkeit zur kritischen Rezeption und Beurteilung empirischer Unterrichtsforschung. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-009 Gesellschaft, Inklusion, Behinderung
Moduldetails: 06SM226-009 Gesellschaft, Inklusion, Behinderung
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
In diesem Modul werden die theoretischen Grundlagen zur Inklusion und Teilhabe im Kontext von Behinderung erarbeitet. Im Zentrum des Vermittlungs- und Reflexionsprozesses stehen soziale und gesellschaftliche Prozesse von Inklusion und deren Möglichkeitsbedingungen. Die Analyse umfasst ebenfalls Mechanismen der gesellschaftlichen Marginalisierung und Ausgrenzung. Der fachliche Diskurs erfolgt auf der Basis geisteswissenschaftlich-ethischer, gesellschaftswissenschaftlicher und rechtlicher Denkmodelle. Thematische Schwerpunkte sind: UN-Behindertenrechtskonvention, Lebenslage und Lebensqualität, Paradigmen, Inklusion und inklusive Gesellschaft, Systeme der Selbst- und Fremdhilfe im gesellschaftlichen Wandel, ethische Implikationen gesellschaftlicher Entscheidungen, Strategien und Formen der Unterstützung. Das Modul wird ab FS 2021 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Grundlegende Kenntnisse zur gesellschaftlichen Teilhabe und Inklusion behinderter Menschen sowie den damit verbundenen theoretischen, ethischen und rechtlichen Konzepten erwerben; Entwicklung der Fähigkeit zur Analyse sozialer Prozesse der politischen Partizipation und Ausgrenzung. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-010 Kindheit und Jugend
Moduldetails: 06SM226-010 Kindheit und Jugend
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul befasst sich mit theoretischen Ansätzen und der empirischen Forschung zu Kindheit und Jugend, die in historische und kulturelle Zusammenhänge eingeordnet werden. Thematisiert und kritisch hinterfragt werden soziale und strukturelle Bedingungen des Aufwachsens sowie die Bewältigung dieser Bedingungen durch Kinder, Jugendliche und Familien. Das Modul wird ab FS 2021 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb grundlegender Kenntnisse zu Kindheits- und Jugendkonzepten sowie die Entwicklung der Fähigkeit, historische und aktuelle Befunde der Kindheits- und Jugendforschung einzuordnen und kritisch zu reflektieren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-011 Soziale Ungleichheit
Moduldetails: 06SM226-011 Soziale Ungleichheit
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Gesellschaftliche Verhältnisse sozialer Ungleichheit und Differenz strukturieren Lern- und Bildungsprozesse sowie den Lebensalltag von Menschen. Im Modul erfolgt eine vertiefte Auseinandersetzung mit grundlegenden Aspekten sozialer Ungleichheit. Dabei geht es sowohl um das Verständnis der komplexen Prozesse von Integrations- und Ausschlussmechanismen als auch um die Formen und Kontexte (sozial)pädagogischen Handelns im Umgang mit gesellschaftlichen Differenzen. Das Modul wird ab FS 2020 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Verständnis der Bedeutung sozialer Ungleichheiten in ihrer Wirkung auf Lern- und Bildungsprozesse; Erwerb von Kenntnissen zu gesellschaftlichen Bearbeitungsformen von sozialer Ungleichheit im Kontext von Bildung, Erziehung und Sozialpädagogik. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-012 Wirtschaftspädagogik: Lernen in der kaufmännischen Berufsbildung
Moduldetails: 06SM226-012 Wirtschaftspädagogik: Lernen in der kaufmännischen Berufsbildung
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftliche Vertiefung |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Übung, Vorlesung |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul befasst sich mit jenem Bereich der Berufsbildung, der im Zentrum des berufsorientierten Teils der Disziplin Wirtschaftspädagogik steht. Die kaufmännische Berufsbildung umfasst mit einem Anteil von etwa 20 Prozent zahlenmässig am meisten Berufslernende. Das kaufmännische Bildungssystem soll in seiner Einbettung, seinen Zielsetzungen, seiner Entwicklung und den Besonderheiten der verschiedenen Lernorte dargelegt und entsprechende, ausgewählte Problemstellungen bearbeitet werden. Das Modul wird ab HS 2020 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Eine Übersicht über das System der kaufmännischen Berufsbildung gewinnen; Ziele, Gemeinsamkeiten und Unterschiede unterschiedlicher Lernorte ermitteln; typische Lehr-Lernkonzepte der kaufmännischen Bildung unterscheiden und beurteilen können; Nahtstellen zu den anderen Schulstufen und -typen beschreiben können. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-022 Quantitative Methoden: Schwerpunkt Sekundäranalysen
Moduldetails: 06SM226-022 Quantitative Methoden: Schwerpunkt Sekundäranalysen
| Modulgruppe |
Quantitative Forschungsmethoden |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
9 |
| Lehrform |
Vorlesung, Vorlesung mit integrierter Übung |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Modul werden Methoden und Verfahren erarbeitet, die speziell relevant sind für statistische Analysen an bestehenden, umfangreichen Datensätzen. Neben den grundlegenden Konzepten der angewandten Statistik und dem Wissen zu Studiendesign, Stichprobenziehung, Erhebungsverfahren und Entwicklung von Erhebungsinstrumenten gehören dazu insbesondere Verfahren für multivariate Prädiktionsmodelle (z.B. multiple Regression). Das Modul wird ab HS 2019 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Befähigung zum nachvollziehenden Verstehen publizierter Forschungsergebnisse insbesondere multivariater statistischer Analysen sowie zu eigenen multivariaten Auswertungen an bestehenden Datensätzen; Aneignung der theoretischen Grundlagen der deskriptiven und der Inferenzstatistik mit Vertiefungen im Bereich multivariater statistischer Analyseverfahren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Portfolio (schriftliche Prüfung 80%, Nachweis von im Lernprozess zu erbringenden Leistungen 20%) |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-023 Quantitative Methoden: Schwerpunkt eigene Erhebungen
Moduldetails: 06SM226-023 Quantitative Methoden: Schwerpunkt eigene Erhebungen
| Modulgruppe |
Quantitative Forschungsmethoden |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
9 |
| Lehrform |
Vorlesung, Vorlesung mit integrierter Übung |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Modul werden Methoden und Verfahren erarbeitet, die speziell relevant sind für eigene Forschungsvorhaben und kleinere Datensätze. Neben den grundlegenden Konzepten der angewandten Statistik und dem Wissen zu Studiendesign, Stichprobenziehung und Entwicklung von Erhebungsinstrumenten, gehören dazu insbesondere Methoden und Verfahren zur Generierung von Daten (z.B. im Rahmen experimenteller Designs) und zu deren Auswertung (z.B. non-parametrische statistische Verfahren). Das Modul wird ab HS 2020 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Befähigung zur Planung, Durchführung und Auswertung einer eigenen, quantitativ ausgerichteten Forschungsarbeit; Aneignung der theoretischen Grundlagen der deskriptiven und der Inferenzstatistik mit Vertiefungen im Bereich statistischer Verfahren zur Hypothesenprüfung im Rahmen kleinerer, insbesondere experimenteller Studien. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Portfolio (schriftliche Prüfung 80%, Nachweis von im Lernprozess zu erbringenden Leistungen 20%) |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-015 Qualitative Methoden: Schwerpunkt Projektkonzeption
Moduldetails: 06SM226-015 Qualitative Methoden: Schwerpunkt Projektkonzeption
| Modulgruppe |
Qualitative Forschungsmethoden |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
9 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Rahmen des Moduls werden Grundlagen qualitativer Forschung erarbeitet, welche u.a. die Basis für die Konzeption eines eigenen Forschungsvorhabens bilden. Neben methodologischen Grundlagen, Standards und dem qualitativen Forschungsprozess, setzen sich die Studierenden mit einer Auswahl erziehungswissenschaftlich relevanter qualitativer Erhebungs- und Auswertungsmethoden theoretisch und ansatzweise praktisch auseinander. Darüber hinaus wenden sie das erworbene Wissen und Können auf die Konzeption eines eigenen Projektes (z.B. für eine Bachelor-Arbeit) und dessen schriftliche Ausarbeitung an. Das Modul wird ab FS 2020 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb von Grundlagenkenntnissen zu qualitativer Forschung; Orientierung im Bereich qualitativ-empirischer Sozialforschung in der Erziehungswissenschaft; Kenntnis der Bedeutung qualitativer Sozialforschung für die Erziehungswissenschaft sowie für die eigene Studien- und Berufspraxis; Befähigung, eine Auswahl an qualitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden in Grundzügen anwenden zu können; Befähigung, qualitative Studien kritisch reflektieren und einordnen zu können; Befähigung zur Entwicklung und zum Verfassen eines Forschungskonzeptes. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Portfolio (schriftliche Arbeit 70%, Nachweis von im Lernprozess zu erbringenden Leistungen 30%) |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-016 Qualitative Methoden: Schwerpunkt Projektumsetzung
Moduldetails: 06SM226-016 Qualitative Methoden: Schwerpunkt Projektumsetzung
| Modulgruppe |
Qualitative Forschungsmethoden |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
9 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Rahmen des Moduls werden Grundlagen qualitativer Forschung erarbeitet, welche u.a. die Basis für die praktische Umsetzung eines Forschungsvorhabens bilden. Neben methodologischen Grundlagen, Standards und dem qualitativen Forschungsprozess, setzen sich die Studierenden mit einer Auswahl erziehungswissenschaftlich relevanter qualitativer Erhebungs- und Auswertungsmethoden auseinander und wenden das erworbene Wissen und Können auf die Durchführung einer eigenen Datenerhebung und -auswertung, im Rahmen eines vorgegebenen Forschungskonzeptes, sowie auf das Verfassen eines Forschungsberichtes an. Das Modul wird ab FS 2021 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb von Grundlagenkenntnissen zu qualitativer Forschung; Orientierung im Bereich qualitativ-empirischer Sozialforschung in der Erziehungswissenschaft; Kenntnis der Bedeutung qualitativer Sozialforschung für die Erziehungswissenschaft sowie für die eigene Studien- und Berufspraxis; Befähigung, eine Auswahl an qualitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden in Grundzügen und jeweils eine Methode vertiefter anwenden zu können; Befähigung, qualitative Studien kritisch reflektieren und einordnen zu können; Befähigung zum Verfassen eines Forschungsberichts. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Portfolio (schriftliche Arbeit 70%, Nachweis von im Lernprozess zu erbringenden Leistungen 30%) |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-013 Historische Methoden: Diskurs und Ideengeschichte
Moduldetails: 06SM226-013 Historische Methoden: Diskurs und Ideengeschichte
| Modulgruppe |
Historische und textanalytische Forschungsmethoden |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
9 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul beschäftigt sich mit der methodisch gestützten Entwicklung einer historischen Forschungsfrage sowie mit dem zur Bearbeitung der Forschungsfrage notwendigen handwerklichen Rüstzeug. Zudem werden methodologische Fragen historischer Forschung diskutiert, mit einem Fokus auf diskursanalytische und ideengeschichtliche Theorien. Das Modul wird ab FS 2020 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Befähigung zur eigenständigen Entwicklung und Bearbeitung einer historischen Forschungsarbeit; Kenntnis zentraler Ansätze der Diskurs und Ideengeschichte. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Portfolio (schriftliche Arbeit 70%, Nachweis von im Lernprozess zu erbringenden Leistungen 30%) |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM226-014 Historische Methoden: Sozial- und Kulturgeschichte
Moduldetails: 06SM226-014 Historische Methoden: Sozial- und Kulturgeschichte
| Modulgruppe |
Historische und textanalytische Forschungsmethoden |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
9 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul beschäftigt sich mit sozial- und kulturgeschichtlichen Ansätzen der historischen Bildungsforschung. Am Beispiel einer eigenen Forschungsarbeit werden die handwerkliche Praxis der historischen Forschung erworben und die Forschungsresultate theoretisch verortet. Das Modul wird ab FS 2021 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Einführung in das Handwerk historischer Forschung; Kenntnis zentraler Theorien der Sozial- und Kulturgeschichte. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Portfolio (schriftliche Arbeit 70%, Nachweis von im Lernprozess zu erbringenden Leistungen 30%) |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
2-semestrig (Beginn jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
Ende