Einleitung
Der Modulkatalog hilft Ihnen bei der Planung Ihres Studiums, indem er Ihnen
eine Übersicht über alle Module Ihres Studienprogramms bietet.
Das Dokument enthält folgende Rubriken:
Der Modulkatalog ist ein Informationsdokument und nicht rechtsverbindlich.
Zu Beginn jedes Semesters wird eine aktuelle Version auf der Website der
Philosophischen Fakultät publiziert.
Übersicht über die Modulgruppen
Übersicht über die Module in den Modulgruppen
06M-7234i01Grundlagen der Erziehungswissenschaft
06M-7234i02Fachwissenschaftlicher Fokus
Katalog der Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und Wahlmodule
Der Katalog enthält Informationen zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul.
Zum Teil finden Sie auch Informationen zu Wahlmodulen (Modultitel in eckigen
Klammern). Beachten Sie, dass die Titel von Wahlmodulen semesterweise wechseln
können und dass oft weitere, nicht im Modulkatalog enthaltene Wahlmodule
angeboten werden. Diese und alle anderen semesterbezogenen Informationen
(wie Veranstaltungstitel, Termine, Dozierende, Informationen zur Buchung)
entnehmen Sie dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.
06SM234-507 Theorie und Empirie der Erziehungswissenschaft
Moduldetails: 06SM234-507 Theorie und Empirie der Erziehungswissenschaft
| Modulgruppe |
Grundlagen der Erziehungswissenschaft |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Vorlesung mit integrierter Übung |
| Allgemeine Beschreibung |
Dieses Modul stellt die einführende und verbindliche Grundlage der am Institut für Erziehungswissenschaft angebotenen komplementären Masterprogramme dar. Das Modul bietet einen Überblick sowohl zu erziehungswissenschaftlichen Grundbegriffen und Grundfragen, Theorien und Methoden als auch zur Geschichte der Pädagogik und Erziehungswissenschaft. Diese allgemeinen und elementaren Perspektiven und Wissensbestände werden exemplarisch an konkreten Fragen der Erziehungs- und Bildungswirklichkeit vertieft. Dabei werden die Zusammenhänge und Grenzen der erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung und der empirischen Bildungsforschung fokussiert. |
| Lernziel |
Erwerb von grundlegenden Kenntnissen zu Begriffen, Theorien, Methoden und der Geschichte der Erziehungswissenschaft. Dazu gehören die Begriffe und Konzepte der Erziehung und Bildung, der Entwicklung und Sozialisation und des Lehrens und Lernens. Die Studierenden können unterschiedliche erziehungswissenschaftliche Forschungsmethoden und -positionen unterscheiden und kennen die damit verbundenen historisch gewachsenen Ansätze (z.B. geisteswissenschaftliche Pädagogik, kritische Erziehungswissenschaft, empirische Bildungsforschung). |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
bestanden/nicht bestanden |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM233-505 «Doing transitions» in der Erwerbsbiografie
Moduldetails: 06SM233-505 «Doing transitions» in der Erwerbsbiografie
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftlicher Fokus |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Erwerbsbiografien gestalten sich ausgehend vom Übergang von der Schule ins Erwerbsleben als eine Folge von grossen und kleinen Übergängen. Einige dieser Übergänge sind institutionalisiert und werden - insbesondere für Zielgruppen, die an diesen Übergängen erhöhten Risiken ausgesetzt sind - häufig auch pädagogisch begleitet, z.B. die Berufsorientierung und -wahl. Aber auch andere Übergänge sind konstitutiv für den Verlauf der Erwerbsbiografie und werden in der Regel von informellen Lernprozessen sowie teilweise auch von pädagogischen Angeboten begleitet, z.B. der Wechsel des Arbeitgebers, die Übernahme einer speziellen Funktion oder einer Führungsaufgabe oder die Qualifizierung für ein neues oder erweitertes Tätigkeitsfeld. Auch die Weiterführung der Erwerbstätigkeit nach Unterbrüchen, z.B. durch Sorgearbeit, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder ein Sabbatical, ist häufig durch pädagogische Angebote begleitet. Mit dem Konzept des «doing transitions» wird die Vielfalt der erwerbsbiografischen Übergängen sichtbar und die damit verbundenen Praktiken des Lebenslangen Lernens analysierbar. Das Modul legt hierauf den Schwerpunkt und im Seminar werden verschiedene erwerbsbiografische Übergänge und ihre Verbindung mit Praktiken des Lebenslangen Lernens auf der Basis wissenschaftlicher Texte und ergänzender Zugänge erarbeitet.
Das Modul wird jeweils in den geraden Jahren im Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerbsbiografien gestalten sich ausgehend vom Übergang von der Schule ins Erwerbsleben als eine Folge von grossen und kleinen Übergängen. Einige dieser Übergänge sind institutionalisiert und werden - insbesondere für Zielgruppen, die an diesen Übergängen erhöhten Risiken ausgesetzt sind - häufig auch pädagogisch begleitet,
z.B. die Berufsorientierung und
-wahl. Aber auch andere Übergänge sind konstitutiv für den Verlauf der Erwerbsbiografie und werden in der Regel von informellen Lernprozessen sowie teilweise auch von pädagogischen Angeboten begleitet,
z.B. der Wechsel des Arbeitgebers, die Übernahme einer speziellen Funktion oder einer Führungsaufgabe oder die Qualifizierung für ein neues oder erweitertes Tätigkeitsfeld. Auch die Weiterführung der Erwerbstätigkeit nach Unterbrüchen,
z.B. durch Sorgearbeit, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder ein Sabbatical, ist häufig durch pädagogische Angebote begleitet. Mit dem Konzept des «doing transitions» wird die Vielfalt der erwerbsbiografischen sichtbar und die damit verbundenen Praktiken des Lebenslangen Lernens analysierbar. Das Modul legt hierauf den Schwerpunkt und im Seminar werden verschiedene erwerbsbiografische Übergänge und ihre Verbindung mit Praktiken des Lebenslangen Lernens auf der Basis wissenschaftlicher Texte und ergänzender Zugänge erarbeitet.
Das Modul wird ab FS 2026 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten.
- Die Studierenden kennen das Konzept des «doing transitions» und können es anwenden, um Übergänge in der Erwerbsbiografie zu analysieren.
- Sie können die Initiierung, Bewältigung und Gestaltung dieser Übergänge als Praktiken des Lebenslangen Lernens im Kontext von Erwerbstätigkeit analysieren und sie in Bezug auf Rahmenbedingungen und Subjektpositionen diskutieren.
- Sie können über ein thematisch fokussiertes Gespräch einen Einblick in das subjektive Erleben von Übergängen gewinnen und eigene Lernerfahrungen im Kontext von Übergängen reflektieren |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM234-501 Vertiefung Bildung im Lebenslauf
Moduldetails: 06SM234-501 Vertiefung Bildung im Lebenslauf
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftlicher Fokus |
| Modultyp |
Pflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Selbststudium |
| Allgemeine Beschreibung |
Die mündliche Prüfung dauert
45 Minuten und wird bei einem/r am Studienprogramm beteiligten Professor/in nach Wahl abgelegt. Die Studierenden beschäftigen sich in diesem Modul einerseits mit allgemeiner sowie einschlägiger Forschungsliteratur und vertiefen andererseits ein Thema nach Wahl. Dabei bezieht sich rund die Hälfte der Prüfungsliteratur auf eine Auswahl von (Grundlagen-)Werken, die vom Studiengang vorgegeben wird. Die Studierenden sind dazu angehalten, zur ausgehandelten Literatur ein Thesenpapier vorzubereiten, welches den Ausgangpunkt der mündlichen Prüfung darstellt. Sie nehmen frühzeitig - am besten im Vorsemester und vor allem vor der Buchung des Moduls - mit dem/r Professor/in ihrer Wahl Kontakt auf, um Themen, Thesenpapier und Datum der Prüfung vorgängig abzusprechen. Es gelten die üblichen Buchungsfristen und regulären Notenabgabetermine der Fakultät. |
| Lernziel |
Vertiefte und fokussierte Auseinandersetzung mit theoretischer und empirischer Literatur zu einem eigenständig ausgewählten Themenbereich des Studienprogramms Bildung im Lebenslauf. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
Dieses Modul steht nur Master-Studierenden offen. Es darf nicht von Bachelor-Studierenden als vorgezogenes Mastermodul gebucht werden. |
| Leistungsnachweis |
mündliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes Semester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM234-502 Bildungsübergänge und Selektion
Moduldetails: 06SM234-502 Bildungsübergänge und Selektion
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftlicher Fokus |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Vorlesung mit integrierter Übung |
| Allgemeine Beschreibung |
Die vertikale Gliederung des Bildungssystems in unterschiedliche Schulstufen (Kindergarten, Primarstufe, Sekundarstufen I und II, Tertiärstufe) und Schuljahre schafft die Notwendigkeit von Übergängen. Exklusion, Inklusion, Selektion, Repetition und Berechtigung (Diplome) sind die wichtigsten politisch und pädagogisch definierten Mechanismen zur Gestaltung dieser Übergänge. Die Festlegung und Handhabung dieser Mechanismen hängt von einer grundlegenden Gerechtigkeitsvorstellung ab. Das Modul beschäftigt sich einerseits mit Grundfragen von Selektion und Übergängen, andererseits exemplarisch mit ausgewählten Transitionen innerhalb des Bildungssystems und vom Bildungssystem in die Arbeitswelt. Dabei werden bildungspolitische und/oder pädagogische bzw. pädagogisch-psychologische und didaktische sowie historische und/oder aktuelle Perspektiven in den Vordergrund gerückt. Das Modul wird ab HS 2019 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Kennen und Verstehen von Selektionsprozessen und Berechtigungen als politisch und pädagogisch definierte Gestaltungsmechanismen des Bildungssystems; Auseinandersetzung mit Theorie und Empirie der Beurteilung und der Selektion; Beschäftigung mit unterschiedlichen Gerechtigkeitsvorstellungen, die den Selektionskonzepten zugrunde liegen; exemplarische Auseinandersetzung mit einzelnen Übergängen, deren Gestaltung und Problemen; Überblick über die Mechanismen von Exklusion und Inklusion sowie Repetition im Bildungssystem. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM234-503 Entwicklung und Biografie
Moduldetails: 06SM234-503 Entwicklung und Biografie
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftlicher Fokus |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Vorlesung mit integrierter Übung |
| Allgemeine Beschreibung |
Entwicklungstheorien und Biografieforschung bilden ein Gefüge von Interessens-, Verstehens- und Untersuchungsperspektiven, welche in ihrem Fokus und ihrer Differenz entscheidend dazu beitragen, die Rolle der Bildungsprozesse des Individuums (und die sie dabei unterstützenden oder behindernden institutionellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen) über die Lebenszeit zu verstehen. Biografische Bemühungen als das Nachzeichnen, Nacherzählen, Nachvollziehen und Verorten der Bedingungen der Entwicklung und "eigener Gewordenheit" (der ersten Person Singular) sind als Bildungsprozesse par excellence zu betrachten. Diese in der (deutschsprachigen) bildungstheoretischen Tradition fussende Ausrichtung der pädagogischen Theorie und Praxis auf "Personbildung" hat heute Eingang und den Status der Selbstverständlichkeit in vielen sozialwissenschaftlichen Ansätzen und Zugängen gefunden (wie z.B. der Narratologie). Das Modul wird ab FS 2020 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb theoretischer und empirischer Kenntnisse zur Biografie- und Entwicklungsforschung sowie der methodischen Grundlagen zur Erforschung von Bildungsprozessen und -verläufen und individuellen Sinnkonstruktionen; Befähigung, die Möglichkeiten und Grenzen der Biografie- und Entwicklungsforschung anhand bestehender Kenntnisse aus der Forschung zu diskutieren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
schriftliche Prüfung |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM234-504 Inklusive Bildung im Lebenslauf
Moduldetails: 06SM234-504 Inklusive Bildung im Lebenslauf
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftlicher Fokus |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Im Modul erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Handlungsfeld der inklusiven Bildung. Erarbeitet werden historische Entwicklungslinien inklusiver Bildung, theoretische Grundlagen von Teilhabe und Bildung sowie die Thematik der Ein- und Ausschlussprozesse über die Lebensspanne. Zudem wird die inklusive Bildung am Beispiel der Handlungsfelder (z.B. vorschulische Bildung, Schule, berufliche Bildung, Arbeitsleben, Alter) diskutiert. Das Modul wird ab HS 2025 jedes zweite Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
Auseinandersetzung mit der Thematik der inklusiven Bildung im Lebenslauf; Kenntnisse historischer Entwicklungslinien inklusiver Bildung, theoretische Grundlagen von Teilhabe und Bildung sowie Ein- und Ausschlussprozessen über die Lebensspanne; Befähigung, die Möglichkeiten und Grenzen inklusiver Bildung in verschiedenen Lebensabschnitten aus Forschungsperspektiven zu diskutieren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM234-506 Bildungskontexte und Bildungsakteure
Moduldetails: 06SM234-506 Bildungskontexte und Bildungsakteure
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftlicher Fokus |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Das Modul befasst sich mit theoretischen und professionsorientierten Fragen von Bildung. Dabei werden formale, nonformale und informelle Bildungskontexte und Bildungsakteure wie u.a. Bildungspolitik, Bildungsgeschichte, Schule, Jugendarbeit, Familie oder Peers thematisiert. Dabei geht es auch um unterschiedliche Vorstellungen und theoretische Zugänge zu Bildung, Bildungsermöglichung und Bildungsorganisation. Das Modul wird ab FS 2021 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Erwerb von zentralen Kenntnissen über unterschiedliche schulische und ausserschulische Bildungskontexte sowie Akteure der Bildungsplanung, Bildungspolitik und Bildungsorganisationen; Befähigung, pädagogische Fragestellungen aus den damit verbundenen Perspektiven differenziert zu diskutieren. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM234-508 Digitalisierung in Lern- und Lebensphasen
Moduldetails: 06SM234-508 Digitalisierung in Lern- und Lebensphasen
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftlicher Fokus |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Dieses Modul bietet Studierenden eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den psychologischen und didaktischen Prozessen des Lernens mit digitalen Medien im Kontext lebenslanger Bildungsprozesse. Durch die Untersuchung von Digitalisierung in verschiedenen Lern- und Lebensphasen im Zusammenhang mit Lernprozessen wird den Studierenden ein fundiertes Verständnis vermittelt, wie sich Lernprozesse über die Lebensspanne hinweg (zum Beispiel im Kontext der Primar-, Sekundar-, Postsekundar- und tertiären Bildung bis hin zur Seniorenbildung) entwickeln und verändern.
Im Seminar werden sowohl theoretische als auch praktische Perspektiven integriert, die den Teilnehmenden ermöglichen, die intendierte Lehr- und Lernprozesse kritisch zu reflektieren und mit empirischen Daten zu analysieren. Das Modul legt einen besonderen Schwerpunkt auf den gemeinsamen Austausch und die Reflexion der Teilnehmer:innen, um eine praxisnahe Verknüpfung zwischen Theorie und individueller Anwendung von digitalen Lehr-/Lernmedien in unterschiedlichen in Lern- und Lebensphasen zu schaffen.
Das Modul wird ab FS 2027 jedes zweite Frühjahrssemester angeboten. |
| Lernziel |
Studierende kennen sich mit den psychologischen Prozessen des Lernens mit digitalen Medien aus; Studierende sind in der Lage, einschlägige Modelle und Theorien zur Gestaltung von digital gestützten Lehr-Lernszenarien anzuwenden; Studierende können Theorien zum Lernen und Lehren mit digitalen Medien auf die Gestaltung von Lehr-/Lernmedien anwenden; Studierenden können Feedback lernförderlich und zielgruppenspezifisch gestalten; Studierende kennen Theorien und empirische Befunde zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien über die Lebensspanne; Studierende können Lehr-Lernszenarien für verschiedene Phasen der Bildungsbiografie gestalten; Studierende können eigene Lehr- und Lernprozesse im Hinblick auf ihre Wirksamkeit analysieren und vergleichen. |
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Frühjahrssemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
06SM234-509 Die Politik des lebenslangen Lernens
Moduldetails: 06SM234-509 Die Politik des lebenslangen Lernens
| Modulgruppe |
Fachwissenschaftlicher Fokus |
| Modultyp |
Wahlpflicht |
| ECTS |
6 |
| Lehrform |
Seminar |
| Allgemeine Beschreibung |
Lebenslangen Lernen ist die zentrale bildungspolitische Programmatik der letzten Jahre. Mit Beginn der 1970er Jahre wurde sie von internationalen Akteuren und diversen Stakeholdern vorangetrieben. Lebenslanges Lernen wurde in nationale Bildungspolitiken transferiert und übersetzt, was zu grundlegenden Verschiebungen in verschiedenen Bereichen der nationalen Bildungspolitiken führte, beispielsweise der Erwachsenenbildung, dem Hochschulbereich oder der Frühpädagogik. Längst umfasst Lebenslanges Lernen nicht nur berufliche Qualifikationen, sondern auch Bereiche wie Wellbeing. Im Seminar werden wir uns mit der Entwicklung der Politik des Lebenslangen Lernens auf verschiedenen Ebenen befassen und die politische Bedeutung dieser Programmatik und der damit verbundenen Ziele herausarbeiten.
Das Modul wird jeweils in den geraden Jahren im Herbstsemester angeboten. |
| Lernziel |
- Die Studierenden können relevante Akteure der Politik des lebenslangen Lernens, die auf verschiedenen bildungspolitischen Ebenen involviert sind, identifizieren und kritisch reflektieren
- Sie können die Interessen der verschiedenen Akteure der Politik des lebenslangen Lernens und Transferprozesse analysieren, die politischen Agenden hinter verschiedenen Politiken des Lebenslangen Lernens beurteilen und die Bedeutung der Politik des Lebenslangen Lernens für verschiedene Bereiche im Bildungssystem analysieren
- Sie können ein von ihnen erarbeitetes Thema zum Lebenslangen Lernen für die anderen Studierenden in mündlicher Form präsentieren
|
| Unterrichtssprache |
Deutsch |
| Voraussetzungen |
keine |
| Leistungsnachweis |
Schriftliche Dokumentation im Lernprozess |
| Notenskala |
1-6, in Halbschritten |
| Repetierbarkeit |
einmal wiederholbar, erneut buchen |
| Angebotsmuster |
1-semestrig (jedes 2. Herbstsemester) |
| Organisation |
Institut für Erziehungswissenschaft |
Ende