Finanzielle Förderung für Doktorierende

Anschubstipendien zur Erarbeitung eines Antrags für Doc.CH oder Forschungskredit

Ausschreibung für 2022 folgt im Winter.

Die Graduiertenschule unterstützt hervorragende MA-Absolventinnen und MA-Absolventen dabei, die Mittel für ein eigenes Doktoratsprojekt einzuwerben. Durch eine kompetitive Stipendienvergabe erhalten angehende Doktorierende eine Anschubfinanzierung zur Ausarbeitung eines Antrags für Doc.CH (Schweizerischer Nationalfonds) oder für den Forschungskredit Candoc (Universität Zürich).

Rahmenbedingungen
Für 2021 werden vier Anschubstipendien à je 20'000 CHF ausgeschrieben. Die Laufzeit der Stipendien beträgt sechs Monate (ab Sommer 2021). Die Stipendien werden in zwei Tranchen ausgezahlt: 10'000 CHF zu Beginn, 10'000 CHF nach drei Monaten. Für die Auszahlung der zweiten Tranche ist ein positiver Zwischenbericht der Professorin bzw. des Professors notwendig, die bzw. der den Antrag unterstützt. 
Die Ausschreibung richtet sich nach den Frühjahrsbewerbungsfristen von Doc.CH und Forschungskredit. Während der Stipendienlaufzeit wird ein Antrag für Doc.CH oder den Forschungskredit erarbeitet. Spätestens ein Jahr nach Beginn der Stipendienlaufzeit muss der Antrag bei einer der beiden Stellen eingereicht werden. Bei erfolgreichem Antrag muss das Doktorat an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich (PhF) absolviert werden.

Wer kann sich bewerben?
Die Anschubstipendien richten sich in erster Linie an MA-Absolventinnen und MA-Absolventen der PhF, die über einen herausragenden Abschluss verfügen und in der Anfangsphase ihres Doktorats sind oder dieses erst noch beginnen. Es dürfen sich jedoch auch externe Personen bewerben.

Während der Laufzeit werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten von der Graduiertenschule bzw. den Doktoratskoordinierenden unterstützt. Die PhF-Stelle für Antragsunterstützung steht ebenfalls für Beratung zur Verfügung.

Antragstellung
Voraussetzung für die Begutachtung eines Antrags ist ein hervorragender MA-Abschluss, die Formulierung eines innovativen Forschungsprojekts sowie ein Empfehlungsschreiben einer Professorin bzw. eines Professors der PhF; dieses muss die Zusage einer unterstützenden Begleitung enthalten.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen in deutsch oder englisch umfassen:

  • Projektskizze (max. 5 Seiten, exkl. Bibliografie):
    • Fragestellung, wissenschaftliche Relevanz, Originalität
    • Forschungsstand
    • Methode/Vorgehen, (Hypo-)Thesen
    • Wo und wann soll der Antrag eingereicht werden (Doc.CH und/oder Forschungskredit)
  • CV (max. 2 Seiten)
  • Abschlussdokumente BA und MA
  • Auszug aus MA-Arbeit: Einleitung und ein Kapitel
  • Empfehlungsschreiben einer Professorin / eines Professors der PhF (DOCX, 52 KB)

Der Antrag muss bis am 2. Mai 2021 in einem integralen PDF per E-Mail an graduiertenschule@phil.uzh.ch eingereicht werden.

Vergabe
Die Leitungskommission der Graduiertenschule entscheidet über die Vergabe der Stipendien. Sie behält sich vor, Vertreterinnen und Vertreter aus einzelnen Disziplinen für ein Gutachten hinzuzuziehen. Folgende Aspekte werden bei der Beurteilung beachtet: Qualifizierung der Antragstellerin bzw. des Antragstellers; wissenschaftliche Qualität und Originalität des Projekts.

Die Graduiertenschule informiert die Antragstellerinnen und Antragsteller Anfang Juni 2021 über den Entscheid. Die Laufzeit des Stipendiums beginnt entweder zum 1. Juli oder zum 1. August 2021.

Forschungsunterstützung (u.a. Reise- und Übernachtungskosten für kurze Forschungsreisen)

Aufgrund der Einschränkungen durch das Corona-Virus können viele geplante Forschungsreisen momentan nicht stattfinden. Die Graduiertenschule wandelt daher ihre Förderlinie «Reise- und Übernachtungszuschüsse für kurze Forschungsreisen» vorerst in die Förderlinie «Forschungsunterstützung» um, um die Bedürfnisse von Doktorierenden flexibler unterstützen zu können. 

Doktorierende der Philosophischen Fakultät können Zuschüsse für folgende Posten beantragen:

  • Kosten für Sammlung, Auswertung und Management empirischer Daten (z.B. Software; keine Hardware)
  • Kosten für Sprachkurse am Sprachenzentrum UZH/ETH oder an vergleichbaren Institutionen in der Schweiz (auch Online-Kurse sind möglich, sofern die Sprache nicht am Sprachenzentrum angeboten wird oder der Kurs aus Gründen, die mit der Corona-Pandemie zusammenhängen, dort nicht absolviert werden kann)
  • Kosten für Fachliteratur, Kosten für Bücherzustellungen der ZB
  • Reise- und Übernachtungskosten für kurze Forschungsreisen

Anträge sind für das ganze Jahr 2021 möglich.

Rahmenbedingungen
Antragsberechtigt sind an der PhF immatrikulierte Doktorierende (inkl. Beurlaubung in Publikationsphase). 2021 können pro Person zwei Anträge für einen Zuschuss von insgesamt 600 Franken gestellt werden (= Maximalbetrag für beide Anträge zusammen).
Die Kombination mehrerer Posten in einem Antrag ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf vollumfängliche Vergütung der beantragten Kosten. Beträge unter 50 Franken werden nicht ausbezahlt.  Es gilt der Budgetvorbehalt.

Antragstellung
Bitte stellen Sie Ihren Antrag erst nach erfolgter Reise, Dienstleistung oder Kauf eines oben genannten Postens. Der Antrag muss bis spätestens zwei Monate nach Abschluss der Reise oder Dienstleistung in schriftlicher Form beim Dekanat eingegangen sein. Eine Fristerstreckung ist ausgeschlossen.

Anträge können bis zum 1. Dezember 2021 eingereicht werden.

Ihren Antrag richten Sie bitte per Post oder Hauspost (bevorzugt in wiederverwendbaren Couverts) an die folgende Adresse: 

Universität Zürich
Philosophische Fakultät
Dekanat
Remo Gabuzzini
Rämistrasse 69
8001 Zürich

Bitte prüfen Sie als Doktorierende grundsätzlich auch die Möglichkeit, ob finanzielle Zuschüsse für Ihre Forschung nicht auch über den Lehrstuhl, das Institut/Seminar oder über den Graduate Campus eingeholt werden können.

Der vollständige Antrag besteht aus den folgenden Unterlagen:

  • Von der Hauptbetreuungsperson unterschriebene Begründung der Doktorandin bzw. des Doktoranden, weshalb der beantragte Posten für das Dissertationsprojekt wichtig ist (max. ½ Seite).
  • Formular Antrag Zuschuss Forschungsunterstützung (DOCX, 51 KB) 
  • Formular Spesenabrechnung Forschungsunterstützung (XLSX, 104 KB)(nur auszufüllen bei UZH-Anstellung. Details in der Anleitung (PDF, 298 KB)).
  • Original-Ausgabenbelege (die Ausgabenbelege müssen scannertauglich, ohne Heftklammern auf einem separaten A4-Blatt mit einem über den ganzen oberen Belegrand reichenden transparenten Klebstreifen befestigt sein).
  • Bei Dienstleistungen: Aus den Belegen muss hervorgehen, dass der Anbieter der bezuschussten Dienstleistung die gesetzlich vorgeschriebenen Steuern und Abgaben entrichten kann (z.B. Angabe einer UID für die Schweiz und die EU oder einer TIN für die USA).

Unvollständige oder verspätet eingereichte Unterlagen werden unbearbeitet retourniert. Bitte tragen Sie die genaue Summe, die Sie beantragen möchten, in das Spesenformular ein. Diese darf den Budgetrahmen von 600 Franken nicht übersteigen. Das Dekanat führt keine Korrespondenz über die Auszahlung. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innert zwei Monaten nach Eingang des Antrags auf Ihr Konto.

Zuschüsse für «Copy Editing» und Übersetzungskosten

Im Jahr 2021 stehen Mittel für Zuschüsse an die Kosten von «Copy Editing» und Übersetzungen zur Verfügung. Diese Mittel werden für Editing- und Übersetzungskosten vergeben, die für das Dissertationsprojekt von zentraler Bedeutung sind. Pro Person können Zuschüsse von maximal 2000 Franken gesprochen werden. 

Rahmenbedingungen
Für folgende Aufwände werden Zuschüsse gesprochen: 

  • «Copy Editing» (Lektorat): Ausschliesslich für Texte, die nicht in der eigenen Muttersprache verfasst sind
  • Übersetzungen 

Antragsberechtigt sind an der Philosophischen Fakultät immatrikulierte Doktorierende bis zur Publikation der Dissertation (inkl. Beurlaubung während der Publikationsphase). Es besteht kein Anspruch auf vollumfängliche Vergütung der entstandenen Kosten. Bei unterjährigem Beginn oder Ende der Anstellung oder des Doktoratsstudiums werden die Maximalbeträge entsprechend pro rata angepasst. Beträge unter 50 Franken werden nicht ausbezahlt.

Antragstellung
Bitte stellen Sie Ihren Antrag erst nach erfolgter Dienstleistung. Der Antrag muss spätestens zwei Monate nach Erhalt der Rechnung in schriftlicher Form beim Dekanat eingegangen sein. Eine Fristerstreckung ist ausgeschlossen. Anträge können bis zum 1. Dezember 2021 eingereicht werden. Es gilt der Budgetvorbehalt.

Ihren Antrag richten Sie bitte per Post oder Hauspost (bevorzugt in wiederverwendbaren Couverts) an die folgende Adresse: 

Universität Zürich
Philosophische Fakultät
Dekanat
Remo Gabuzzini
Rämistrasse 69
8001 Zürich

Der vollständige Antrag besteht aus den folgenden Unterlagen:

  • Formular Antrag Editing/Übersetzungszuschuss (DOCX, 52 KB)
  • Formular Spesenabrechnung Editing/Übersetzungszuschuss (XLSX, 104 KB)(nur auszufüllen bei UZH-Anstellung. Details in der Anleitung) (PDF, 297 KB).
  • von der Hauptbetreuungsperson unterschriebene Begründung der Doktorandin bzw. des Doktoranden, weshalb das Editing bzw. die Übersetzung für das Dissertationsprojekt wichtig ist (ca. eine halbe Seite)
  • Originalrechnung bzw. Original-Ausgabenbelege (die Ausgabenbelege müssen scannertauglich, ohne Heftklammern auf einem separaten A4-Blatt mit einem über den ganzen oberen Belegrand reichenden transparenten Klebstreifen befestigt sein).
  • Aus den Belegen muss hervorgehen, dass der Anbieter der bezuschussten Dienstleistung die gesetzlich vorgeschriebenen Steuern und Abgaben entrichten kann (z.B. Angabe einer UID für die Schweiz und die EU oder einer TIN für die USA).

Unvollständige oder verspätet eingereichte Unterlagen werden unbearbeitet retourniert.

Bitte tragen Sie die genaue Summe, die Sie beantragen möchten, in das Spesenformular ein. Diese darf den Budgetrahmen von 2000 Franken nicht übersteigen. 

Das Dekanat führt keine Korrespondenz über die Auszahlung. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innert zwei Monaten nach Eingang des Antrags auf Ihr Konto.

Selbstorganisierte Arbeitsgruppen im Forschungskontext

Ausschreibung für 2022 folgt im Winter.

Die Graduiertenschule stellt erneut Fördermittel für Doktorierende zur Verfügung, die sich im Verlauf des Jahres 2021 in selbstorganisierten Arbeitsgruppen einem gemeinsamen Thema im Bereich Forschung widmen. Diese Förderung unterstützt die Eigeninitiative von Doktorierenden sowie die Entwicklung und Durchführung zielgruppenorientierter Formate.
Insgesamt können sieben thematische Arbeitsgruppen je bis zu 5000 Franken erhalten, um ihre akademische und professionelle Entwicklung selbstorganisiert zu gestalten. Es gilt der Budgetvorbehalt.
Die Aktivitäten der Arbeitsgruppen sind nicht curricular anrechenbar, und es werden keine ECTS Credits dafür vergeben. In der Regel finden die Aktivitäten an der UZH statt. Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich. Die Arbeitsgruppen werden mit ihrem Projekt auf der Website der Graduiertenschule vorgestellt: Schaufenster Doktorat.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind Gruppen von drei oder mehr Doktorierenden der Philosophischen Fakultät. Eine vorherige Genehmigung durch Betreuungspersonen oder Fachausschüsse ist nicht notwendig. Der Antrag (insbesondere das Budget) muss jedoch mit einer bzw. einem Doktoratskoordinator*in vorbesprochen werden.

Der Antrag besteht aus:

  • Projektbeschreibung (max. 1 Seite). Die Art der Aktivität und ihr Nutzen für die Doktorierenden müssen daraus hervorgehen. Aufgrund der schwer einzuschätzenden Pandemiesituation für 2021 muss für jede beantragte Präsenzaktivität eine digitale Ersatzmöglichkeit vorgewiesen und budgetiert werden.
  • Budgettabelle: Geplante Ausgaben für alle Aktivitäten; weitere Einnahmen, bspw. Förderung durch den Graduate Campus oder Einheiten der PhF.

Antrag und Budget sind in einem integralen PDF bis zum 1. März 2021 zuhanden der Graduiertenschule (graduiertenschule@phil.uzh.ch) einzureichen.

Die Leitungskommission der Graduiertenschule entscheidet bis Anfang April 2021 über die Anträge.

Finanzadministration

Nach erfolgter Zusprache durch die Leitungskommission wird den Doktorierendengruppen der Förderbetrag als Kostenrahmen zur Verfügung gestellt. Unter Verantwortung der zuständigen Doktoratskoordinatorin oder des zuständigen Doktoratskoordinators wird an der Graduiertenschule ein PSP-Element eröffnet, worauf Aufwände der Gruppen bis zur zugesprochenen Gesamtsumme (max. 5000 Franken) verbucht werden können.

Finanzielle Unterstützung für Kinderbetreuung bei Kongressreisen

Doktorierende, deren Kongressteilnahme aufgrund mangelnder Kinderbetreuung gefährdet wäre, können bei der Graduiertenschule eine Unterstützung an die Kosten, die für die Kinderbetreuung vor Ort entstehen, in Höhe von maximal 300 CHF pro Jahr beantragen.

Rahmenbedingungen

  • Der Antrag kann für Kinder bis max. 6 Jahre gestellt werden.
  • Der Zuschuss ist einsetzbar für Reise- und Übernachtungskosten sowie für die Betreuungskosten vor Ort.
  • Der Zuschuss kann für Kongresse in der Schweiz und im Ausland beantragt werden.
  • Die entstandenen Kosten müssen gegenüber der GS mit entsprechenden Belegen nachgewiesen werden.

Antragstellung

Bitte stellen Sie Ihren Antrag erst nach erfolgter Kinderbetreuung während einer Kongressreise. Der Antrag muss bis spätestens zwei Monate nach Kongressende in schriftlicher Form beim Dekanat eingegangen sein. Eine Fristerstreckung ist ausgeschlossen.

Ihren Antrag richten Sie bitte per Post oder Hauspost (bevorzugt in wiederverwendbaren Couverts) an die folgende Adresse: 

Universität Zürich
Philosophische Fakultät
Dekanat
Remo Gabuzzini
Rämistrasse 69
8001 Zürich

Der vollständige Antrag besteht aus den folgenden Unterlagen:

Unvollständige oder verspätet eingereichte Unterlagen werden unbearbeitet retourniert.
Bitte tragen Sie die genaue Summe, die Sie beantragen möchten, in das Spesenformular ein. Diese darf den Budgetrahmen von 300 Franken nicht übersteigen. 
Das Dekanat führt keine Korrespondenz über die Auszahlung. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innert zwei Monaten nach Eingang des Antrags auf Ihr Konto.