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Bologna Studienreform

Im Wintersemester 2006/2007 führte die Philosophische Fakultät das Bachelor-Studium ein.
Per 1. September 2006 trat die «Rahmenordnung für das Studium in den Bachelor- und Master-Studiengängen an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich» in Kraft.

Bachelor-StudiumRahmenordnungBologna-Reformen an der Universität Zürich

Über die Philosophische Fakultät

Grösste Fakultät der Universität Zürich

Gründung im Jahre 1833

Bei der Gründung der Universität Zürich im Jahre 1833 umfasste das Lehrangebot geisteswissenschaftlicher Richtung im wesentlichen nur die Philosophie, die Altphilologie (Griechisch und Latein) sowie die Geschichte. Daneben wurden an der Philosophischen Fakultät noch die Naturwissenschaften unterrichtet, die erst seit 1918 eine eigene Fakultät bilden.

Heute über 12'000 Studierende

Gemessen an diesen bescheidenen Anfängen hat das Angebot im Laufe der Zeit ausserordentlich zugenommen. Zur Zeit umfasst es nicht weniger als 36 Hauptfächer und eine noch grössere Anzahl von Nebenfächern. Diese werden von über 100 Professorinnen und Professoren und zahlreichen Privatdozierenden und Lehrbeauftragten unterrichtet. Noch schneller ist allerdings die Zahl der Studierenden angestiegen. Sie erreicht heute eine Zahl von über 12'000, was in einer Reihe von Fächern zu Engpässen geführt hat. 

Breites Angebot

Während Germanistik, Anglistik und Romanistik sich schon vor Ende des 19. Jahrhunderts etabliert haben, sind die meisten übrigen Fächer erst im 20. Jahrhundert hinzugekommen. Dabei nehmen neben den philosophisch-historischen und philologischen Fächern die empirischen Sozialwissenschaften an der Philosophischen Fakultät einen zunehmenden Platz ein. Zum Teil waren diese zunächst als Teilgebiete der Philosophie entstanden, haben sich dann aber verselbständigt und methodisch neu ausgerichtet. Eine scharfe Abgrenzung von den historisch-philologischen Fächern ist allerdings nicht möglich, da sich diese ebenfalls in zunehmendem Masse sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden bedienen. 

Auch das Angebot an philologischen und historischen Fächern wurde ausgebaut. Bei den philologischen Fächern hat es sich im Laufe der Zeit über die traditionellen Schulsprachen hinaus auf eine Reihe weiterer europäischer und aussereuropäischer Sprachen ausgedehnt. Die Geschichte hat sich dagegen bis heute als eines der drei grössten Fächer der Fakultät (neben der Psychologie und der Germanistik) halten können. Hier sind insbesondere die kunst- und musikhistorischen Fächer zum Angebot hinzugekommen. 

Insgesamt bietet so die Philosophische Fakultät eine grosse Auswahl von Fächern und eine noch grössere Auswahl von Fächerkombinationen, wobei sowohl aktuelle Gegenwartsfragen wie auch das Verständnis von Geschichte und Tradition im Mittelpunkt der Forschung stehen.